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9. April 2010 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2010

Umfrage zur NRW-Wahl: Keine Mehrheit für CDU/FDP und SPD/Die GRÜNEN

Bei der NRW-Landtagswahl hätten derzeit weder eine Koalition aus CDU und FDP noch ein Bündnis aus SPD und Grünen eine Mehrheit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von "17.30 SAT.1 NRW", dem SAT.1-Regionalprogramm für Nordrhein-Westfalen. Die derzeitige Regierungskoalition von Ministerpräsident Rüttgers käme danach auf 46 Prozent, Rot-Grün auf 44 Prozent. Weiter lesen …

"Ossi-Vermerk": Arbeitgeber lehnt Bewerberin ab

Ein neuer Diskriminierungsfall schlägt hohe Wellen. Weil eine Buchhalterin in ihrer Absage auf eine Bewerbung die drei Zusätze "Ossi", "(-)" und "DDR" gefunden hatte, soll das Arbeitsgericht Stuttgart in der kommenden Woche nun Recht sprechen. 2009 bewarb sich Gabriela S. auf eine ausgeschriebene Stelle in der Internetbörse der Arbeitsagentur und wurde fündig bei einer Fensterbau-Firma, gegen die sich die Klage nun richtet. Weiter lesen …

Wassertrinken vertreibt Frühjahrsmüdigkeit

Die Symptome treten meist im März auf. Kaum fährt der Frühling zur Hochform auf, fühlen wir uns müde und abgeschlagen. Die Gründe sind vielfältig. Einer lautet: Flüssigkeitsmangel. Zu wenig Wasser lässt das Blut langsamer fließen. Die Organe werden unzureichend versorgt, vor allem mit den in Wasser so wichtigen Mineralstoffen. Weiter lesen …

Mädchen schauen mehr fern als Jungen

Der TV-Konsum von Mädchen im Alter zwischen drei und 13 Jahren steigt, während er bei ihren männlichen Altersgenossen konstant bleibt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderstudie von media control. So schauten Mädchen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres rund 102 Minuten täglich Fernsehen. Dies entspricht einem Plus von sieben Minuten im Vergleich zum Vorjahresabschnitt. Jungen kamen dagegen wie im ersten Quartal 2009 auf eine Sehdauer von 95 Minuten. Weiter lesen …

Unternehmen kapitulieren vor Spam-Flut

Die Belastung deutscher Unternehmen mit Spam hat sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht und wird zum ernsthaften Sicherheitsrisiko. Einer aktuellen Studie des deutschen E-Mail-Security-Spezialisten eleven nach hat allein im abgelaufenen Jahr fast die Hälfte der befragten Unternehmen durch Spam wichtige E-Mails verloren. Weiter lesen …

Robbenjäger in Neufundland dürfen die wenigen Überlebenden des eisfreien Winters töten

Das kanadische Fischereiministerium (DFO) eröffnete gestern vor der Küste Neufundlands die zweite Phase der kommerziellen Robbenjagd. Nachdem ein Großteil des Robbennachwuchses aufgrund katastrophaler Eisbedingungen ums Leben gekommen ist, dürfen die Jäger nun die wenigen Überlebenden erlegen. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist vor Ort, um die Jagd zu dokumentieren. Weiter lesen …

Große Unterschiede bei Akkulaufzeiten von Netbooks

Ob im Café oder im Zugabteil - Netbook-Besitzer sind heute fast überall anzutreffen. Kein Wunder, denn die Mini-Notebooks wiegen nur wenig mehr als ein Kilogramm, passen in jede Umhängetasche und lassen sich deshalb sehr bequem überallhin mitnehmen. Dafür ist der Bildschirm kleiner als bei klassischen Notebooks, und es fehlt ein DVD-Laufwerk. Weiter lesen …

Der kleinste Mikrolaser der Welt

Physiker der ETH Zürich haben einen neuartigen Laser entwickelt, der die Grenzen des bisher Machbaren deutlich sprengt: Er ist der mit Abstand kleinste elektrisch gepumpte Laser der Welt und könnte eines Tages die Chiptechnologie revolutionieren. Die Forscher stellen ihre Entwicklung in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Science" vor. Weiter lesen …

Quanten-Spinflüssigkeit simuliert - Neuer Ansatz für Supraleiter?

Elektronen in einer wabenförmigen Kristallstruktur können einen exotischen Zustand der Materie annehmen, den Physiker als "Quanten-Spinflüssigkeit" bezeichnen. Deren Besonderheit besteht darin, dass ihre Elektronen bis zum absoluten Nullpunkt von minus 273 Grad Celsius ungeordnet bleiben, weil die sonst übliche Tendenz zur Ordnung selbst bei diesen Minusgraden durch die Fluktuationen der Elektronen (Quantenfluktuationen) unterbunden wird. Weiter lesen …

Baupreisindex Februar 2010: Wohngebäude + 0,2% gegenüber Vorjahr

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2010 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im November 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 0,3% betragen. Von November 2009 auf Februar 2010 erhöhte sich der Preisindex um 0,2%. Weiter lesen …

Forscher der Universität Zürich entdecken neue Hominidenart

Ein internationales Team mit Forschern der Universität Zürich schreibt an der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Die Forschenden haben in Südafrika eine neue Hominidenart entdeckt. Die rund 1,9 Millionen Jahre alten Fossilien zeigen Merkmale sowohl der Gattung Australopithecus als auch der Gattung Homo. Die neue Hominidenart Australopithecus sediba könnte deshalb auch eine Ahnenform des Homo sein. Die bisher unbekannte Übergangsform, die in der neuesten Ausgabe von "Science" vorgestellt wird, liefert neue Erkenntnisse für den Stammbaum des Menschen. Weiter lesen …

2% mehr Gästeübernachtungen im Februar 2010

Im Februar 2010 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 21,1 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Damit stieg die Anzahl der Übernachtungen gegenüber Februar 2009 um 2%. Von der Gesamtzahl der 21,1 Millionen Übernachtungen entfielen 17,4 Millionen auf inländische Gäste (+ 2%) und 3,7 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+ 6%). Weiter lesen …

Warum die Anden sich langsamer gehoben haben als gedacht

Die Anden erstrecken sich von Norden nach Süden über eine Länge von mehr als 7000 Kilometern im westlichen Teil Südamerikas. Im Schnitt ist das Gebirge rund 4000 Meter hoch, einige Gipfel mehr als 6000 Meter. In den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler mit neuen Techniken versucht, die Entwicklungsgeschichte des imposanten Gebirges in Zahlen zu fassen: Ihre Modelle legten nahe, dass sich die zentralen Anden im späten Miozän, vor zehn bis sechs Millionen Jahren, vergleichsweise schnell um bis zu 2500 Meter gehoben haben. Weiter lesen …

Firmen rücken von Partei-Sponsoring ab

Die Wirtschaft geht nach der lebhaften Debatte über Partei-Sponsoring offenbar auf Distanz zu den Parteien. Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" muss die FDP auf ihrem Bundesparteitag am 24./25. April in Köln im Vergleich zum letzten Parteitag auf 15 Prozent der Unternehmen verzichten. Weiter lesen …

Berliner Morgenpost: Minister wehren sich völlig zu Recht

Bundesinnenminister Thomas de Maizière legt sich mit den Ländern an. Der CDU-Politiker ist bereit, Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo aufzunehmen, deren Aufenthalt dann von den Ländern mit erheblichem Personalaufwand überwacht werden müsste. Das missfällt den für die Sicherheit vor Ort verantwortlichen Bundesländern, vor allem den unionsgeführten. Und sie sind völlig im Recht. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Destruktive Unklarheit

Das war ein schwarzer Tag für den Euro. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat angekündigt, dass die gelockerten Sicherheitsanforderungen für Wertpapiere, die bei der Zentralbank für Kredite hinterlegt werden, auch im kommenden Jahr gelten werden. Eine Erklärung, die im Einklang mit einer stabilitätsorientierten Geldpolitik stehen würde, blieb er schuldig. Weiter lesen …

WAZ: Ein guter Ruf ist auch Geld wert

Wir wollen Kleidung, am besten viel für wenig Geld. Den Preis dafür zahlen auch Arbeiter in Billigstlohnländern wie Bangladesch. Das kleine Nachbarland Indiens, in dem das monatliche Pro-Kopf-Einkommen nicht einmal 40 Euro beträgt, lebt vor allem vom Textilien-Export. Weiter lesen …

Neue OZ: Beton statt Blumen

Welch ein Armutszeugnis: Ausgerechnet im internationalen Jahr der Artenvielfalt wird deutlich, dass Bekenntnisse zum Stopp des Artensterbens nicht eingehalten werden können. Die EU 2001, Deutschland auf der Biodiversitätskonferenz 2008, die Vereinten Nationen in ihren Millenniumszielen: Allesamt haben die Akteure ihr Wort gebrochen, bis 2010 den Schwund der Arten einzudämmen. Weiter lesen …

Lausitzer Rundschau: Verfallsdatum überschritten

Das jetzt so viel gepriesene Abrüstungsabkommen zwischen den USA und dem Rechtsnachfolger und Waffenerben der einstigen UdSSR ist tatsächlich alles andere als der Beginn einer neuen Zeit. Es ist noch nicht einmal der Schlussstrich unter jene Hochrüstung des Kalten Krieges, die zu einem völlig absurden Raketenwettlauf führte. Weiter lesen …

Kölnische Rundschau: zu Benzinpreisen

Es ist eine alte Erkenntnis: An der Zapfsäule zahlen Autofahrer viel mehr als den wahren Wert von Diesel oder Benzin. Doch statt Steuern, Preisabsprachen oder den Öl-Förderländern macht eine Studie im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion dafür in großem Maß Spekulanten verantwortlich. 14 Cent verdienen sie dem Papier zufolge an jedem Liter Treibstoff. Weiter lesen …

Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema "Unbesetzte Lehrstellen"

Was sagt Ihnen das Ohmsche Gesetz? Kennen Sie sich in der Boolschen Algebra aus? Wissen Sie die Formel für die Ableitung zum Beispiel einer inversen Funktion? Nein? Macht nichts! Wer nicht gerade zufällig vor dem Abitur steht oder die Formeln täglich bei der Arbeit benutzt, kommt im normalen Leben auch ganz gut ohne diese Mathematik-Kenntnisse aus. Anders verhält es sich natürlich mit der Prozentrechnung oder einem einfachen Dreisatz. Weiter lesen …

WAZ: SPD buhlt um die Gewerkschaften

Jürgen Rüttgers hat sich seit Beginn seiner Amtszeit um ein gutes Verhältnis zu den Gewerkschaften bemüht. Dies entspricht der Tradition der nordrhein-westfälischen CDU. Sie versteht sich seit 1948 als das soziale Gewissen der Republik. Der DGB-Chef Guntram Schneider hat sich öfter anerkennend bis respektvoll über Rüttgers geäußert, sich sogar ausdrücklich von dem SPD-Vorwurf distanziert, der NRW-Premier sei bloß ein "Sozialschauspieler". Weiter lesen …

Rheinische Post: Problem-Region

Der blutige Umsturz in Kirgistan wirft ein Schlaglicht auf eine Region, die im Westen für gewöhnlich kaum Beachtung findet: Zentralasien. Die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan haben einiges gemeinsam. Sie werden autoritär regiert, Korruption und Vetternwirtschaft blühen. Weiter lesen …

WAZ: Die Attacke, die zu weit geht

Deutsche gegen Engländer, immer ein brisantes Duell. Egal ob beim Handtuch-Krieg um die besten Urlaubsliegen am Swimming-Pool auf Mallorca oder beim Fußball. Deshalb ist ein verbaler Ausraster nach dem Champions-League-Viertelfinale zwischen Manchester und den Bayern nicht unbedingt verwunderlich. Auch, wenn man vielleicht eher Bayern-Präsident Uli Hoeneß in der Attacke-Rolle erwartet hatte. Weiter lesen …

Neues Deutschland: zur Unterzeichnung des START-Abkommens

Der Begriff »historisch« wurde gestern arg strapaziert. Nicht allein von jenen, die den neuen START-Vertrag in Prag unterzeichnet haben. Dabei ist noch gar nicht sicher, dass er in herbstlichen Wahlkampfzeiten auch die Washingtoner Ratifizierungshürden nehmen kann. Aber natürlich ist jeder Schritt hin zum Abbau der atomaren Arsenale nur zu begrüßen. Weiter lesen …

WAZ: Deutsche spenden weniger

Die Deutschen spenden weniger. Bricht diese Nachricht total überraschend über das Land herein? Eher nicht. Denn die Spendenbereitschaft hängt mit einer ganzen Reihe von Umständen zusammen, die derzeit nicht gerade günstig für Hilfswerke sind. Weiter lesen …

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