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EU-Boykott treibt Ölpreis an

Die Internationale Energieagentur IEA, die die westlichen Industrieländer in Fragen der Energiepolitik berät, hat für ihre Zielgruppe eine schlechte Nachricht. Wenn die Europäische Union wie geplant Anfang 2023 ihr relativ weitgehendes Verbot der Einfuhr russischen Erdöls umsetzt, wird dies den globalen Ölmarkt und in der Folge den Preis des Energieträgers in einer Weise beeinflussen, der für die EU nicht vorteilhaft ist. Die IEA geht davon aus, dass dem Markt dann rund 2 Mill. Barrel pro Tag (bpd) entzogen werden. Zuletzt hatte Russland über Tankschiffe - dieser Bereich ist von dem EU-Verbot umfasst - rund 3,5 Mill. bpd exportiert. Sollte die IEA recht behalten, wird der EU zwar nicht die vollständige Isolierung Russlands auf dem Ölmarkt gelingen, aber die Folgen dürften deutlich spürbar sein. Es ist mit weiteren kräftigen Anstiegen des Ölpreises zu rechnen. Weiter lesen …

Vom deutschen Konservendosen-Skandal zu Selenskis „Schwarzen Listen”

Rainer Rupp schrieb den folgenden Kommentar: "Gerade zurück von einem kühlen Urlaub auf 1900 Metern am Fuße des Mont Blanc in den französischen Alpen habe ich noch keine Zeit gehabt, mir eine der vielen neuen Idiotien, mit denen man aktuell konfrontiert wird, für eine tiefer schürfende Analyse auszusuchen. Bereits nach einer Woche des Ausschaltens, des „Nicht-Nachrichten-Hörens“, ist man überwältigt von der Fülle und Vielfalt des politischen Wahnsinns, der aktuell das Tagesgeschehen in den Ländern der westlichen UN-Wertegemeinschaft beherrscht." Weiter lesen …

Der Westen provoziert den Beschuss ukrainischer AKW

Der folgende Standpunkt wurde von Peter Haisenko geschrieben: "Der gesunde Menschenverstand oder Logik sind aus der Politik und ihrer Berichterstattung schon lange entfernt worden. Das hat schlimme Konsequenzen, wie man nicht nur am Geschehen in der Ukraine erkennen kann. Solange nicht klar benannt wird, wer das AKW in Saporoschje beschießt, wird das nicht aufhören. Kann noch von einem Bestand an Resthirn ausgegangen werden, wenn behauptet wird, Russland würde die Gebiete beschießen, die eben vom Terror Kiews befreit worden sind? Und das von außerhalb." Weiter lesen …

In der Wahrheit leben

Paul Schreyer schrieb den folgenden Kommentar: "Lähmende Stagnation, staatliche Übergriffe, allgemeine Unfreiheit – der tschechische Autor, Bürgerrechtler und spätere Präsident Václav Havel schrieb vor 44 Jahren einen Essay, der die Funktionsweise von Staat und Gesellschaft im damaligen Ostblock als „posttotalitär“ analysierte. Havel beschrieb zugleich, wie ein Mensch in einem solchen System leben kann, ohne seine Würde zu verlieren." Weiter lesen …

Boom and Bust

Viele Vorstände gehen in diesen Monaten in Deckung. Sie verstecken sich aber weder vor einem Shitstorm wegen Entlassungen noch wegen gesenkter Prognosen vor wütenden Aktionären. Sie ducken sich vielmehr vor ihren Kunden weg. Denn die eigentlich umworbene Klientel bombardiert reihenweise Unternehmen derart mit Aufträgen, dass es manchmal eher an Attacken als an geordnete Bestellungen erinnert. Der Ansturm mag im Normalfall hochwillkommen sein. Doch manchem Manager wird der Boom unheimlich. Denn der große Knall scheint programmiert angesichts der Nachfrage-Orgie. Folgt der Bust? Weiter lesen …

Lauterbachs Farbenleere: Logik weggespritzt?

Tom J. Wellbrock schrieb den folgenden Kommentar: "Noch ist von "der Wissenschaft" nicht geklärt, ob es an einer Überdosis Studien gelegen hat, die der Bundesgesundheitsminister 24 Stunden am Tag und an allen sieben Wochentagen konsumiert, oder ob es auf andere Substanzen, die dem Politiker verabreicht wurden, zurückzuführen sein könnte, dass seine Äußerungen jedweder Logik entbehren." Weiter lesen …

Nahost aus seiner Sicht

Der folgende Standpunkt wurde von Jochen Mitschka geschrieben: "Wenn man Quellen außerhalb der westlichen Medien sucht, findet man immer wieder Perlen des Journalismus. So zum Beispiel den unabhängigen Journalisten Sam Husseini der unter husseini.substack.com schreibt, und in manchen unabhängigen Internetportalen. In einem Artikel in Counterpunch (1) analysiert er die derzeitige Politik der USA im Nahen Osten und zitiert eingangs Bismarck mit den Worten „Glaube nie etwas in der Politik, bevor es nicht offiziell dementiert wurde.” Weiter lesen …