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Börsen-Zeitung: Ende einer Legende

Carlos Ghosn wurde in Japan immer heiß geliebt: Der Franzose rettete Nissan vor der Pleite, schmiedete die Dreierallianz Renault-Nissan-Mitsubishi und machte sie zum größten Autohersteller der Welt. Ein Manga über ihn wurde zum Bestseller, noch immer erscheinen Lobeshymnen auf ihn. Aber Ghosn wurde auch tief gehasst, weil ein Ausländer es so viel besser machte als ein Japaner. Mit dem Franzosen traf zudem die unbequeme Globalisierung ein. "Le Cost Cutter" ignorierte japanische Traditionen und alte Netzwerke und entschied nur auf der Basis von Zahlen. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Zu viel Kreativität

Neue Abkürzungen in der Unternehmensberichterstattung lassen aufhorchen. Auch wenn am Ende des Regenbogens ein Topf steht, der mit Goldmünzen gefüllt ist - nicht alles ist Gold, was glänzt. Das genannte Symbolbild ist - was für ein Zufall - der Einstieg auf die Investorenseite des US-Glücksspiel- und Lotterieanbieters Scientific Games. Seit einigen Jahren berichtet das an der Nasdaq gelistete Unternehmen, das über 3 Mrd. Dollar im Jahr umsetzt, aber Verluste schreibt, ein Aebitda. Weiter lesen …

Allgemeine Zeitung Mainz: zur Lindenstraße

Das Ende der Lindenstraße ist traurig. Aus melancholischer Sicht. Aus dramaturgischer ist es längst überfällig. Die Serie hat sich überlebt. Sie erlebte ihre Blüte in der konservativen Ära das Bundeskanzlers Helmut Kohl. Kraft zog das Team um Produzent und Übervater Hans W. Geißendörfer daraus, die gesellschaftlichen Tabus jener Zeit dar- und auch in Frage zu stellen. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Keine Entwarnung

Nun liegt das Ergebnis der Brexit-Verhandlungen nach eineinhalb quälenden Jahren also endlich auf dem Tisch: ein 585 Seiten starkes Austrittsabkommen mit detaillierten, juristisch wasserdichten Formulierungen, drei Zusatzprotokollen sowie einer achtseitigen politischen Erklärung zu den künftigen Beziehungen. Beim Lesen dieser Dokumente wird schnell klar: Die EU-27 hat sich in nahezu allen wesentlichen Punkten durchgesetzt. Weiter lesen …

Mittelbayerische Zeitung: Olympische Bankrotterklärung

Stell dir vor, es ist Olympia - und keiner will's haben! Zumindest nicht vor der eigenen Haustür. So geschehen dieser Tage. Nach diversen anderen Gemeinden und Regionen zeigen nun auch die Einwohner von Calgary möglichen Winterspielen mehrheitlich die kalte Schulter. Das klingt wie die Jagd nach einem Rekord. Über den Globus und die Jahre verstreut haben nunmehr neun Kommunen in Bürgerbefragungen ihre Ablehnung dokumentiert. Es ist eine traurige Bestmarke. Weiter lesen …

Rheinische Post: Diesel-Krise schürt Politik-Verdrossenheit

Als die schwarz-gelbe Landesregierung ihren Dienst antrat, wollte sie das Bundesland erneuern, die Wirtschaft entfesseln und NRW wieder zu den Top-Adressen in Deutschland machen. Nun bedrohen Diesel-Fahrverbote das gesamte Projekt. In keinem anderen Bundesland sind so viele Städte von Klagen betroffen, fielen die Urteile bislang härter aus. Erst eine Fahrverbotszone für ältere Diesel-Fahrzeuge in Köln, jetzt die Fahrverbotszone plus Autobahn in Essen. Und nun? Wird demnächst in Düsseldorf der Rhein gesperrt? Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Auf Autopilot

Theresa May will es noch einmal wissen. Sie hat die Mitglieder ihres Kabinetts einzeln vorgeladen, um sie auf ihren Brexit-Deal mit Brüssel einzuschwören. Zahlreiche Minister hatten Bedenken geäußert. Schon heute Nachmittag soll das Kabinett zusammentreten, um über den Entwurf für die Austrittsvereinbarung zu beraten. Die als Durchbruch verkaufte Übereinkunft auf Beamtenebene ist nicht ganz neu, dem irischen Sender RTE zufolge lag sie Downing Street schon am Montagabend vor. Weiter lesen …