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Kalikokrebs: Erstmals Gewässer vollständig von invasiver Tierart befreit und erfolgreich saniert

Am „Dreizack“ in Rheinstetten quaken die Laubfrösche wieder und auch die Königslibellen sind zurück. Biologen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie der Stadt Rheinstetten ist es gelungen, ein Gewässer erstmals vollständig vom Kalikokrebs zu befreien und erfolgreich zu sanieren. Im Rahmen eines von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekts haben die Wissenschaftler Maßnahmen entwickelt, die Wirkung zeigen: Baumstammbarrieren um das Gewässer und Kies auf dem Boden verhindern, dass sich die hochinvasiven Krebse dort ansiedeln. Weiter lesen …

Coronaviren zum Anfassen

Viren sind winzig. Mit bloßem Auge kann man sie nicht sehen und selbst für viele Mikroskope sind sie zu klein. Das macht es schwer, die momentane Bedrohung durch COVID-19 und seinem Erreger, den Coronavirus SARS-CoV-2, zu erkennen. Die internationale Corona Structural Task Force um die Wissenschaftlerin Dr. Andrea Thorn am Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg hat deswegen nun ein 3D-Modell des neuen Coronavirus entwickelt, das man sogar in die Hand nehmen kann. Weiter lesen …

Kollisionen im Sonnensystem: Bayreuther Forscher erklären die Entstehung von Stein-Eisen-Meteoriten

Pallasite sind Stein-Eisen-Meteoriten und bekannt für ihre ungewöhnlichen, optisch attraktiven Strukturen. Ihre Herkunft war bislang umstritten. Forschern am Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth ist es jetzt aber durch Hochdruck-Experimente gelungen, die Entstehung aller bekannten Pallasit-Arten zu simulieren und in die Geschichte des Sonnensystems einzuordnen. Dabei haben sie mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und der Royal Holloway University of London eng zusammengearbeitet. In der Zeitschrift „Earth and Planetary Science Letters” werden die neuen Erkenntnisse vorgestellt. Weiter lesen …

Bisher älteste Bissspuren von Säugetieren auf Dinosaurierknochen entdeckt

Die Halsrippe eines Langhals-Sauriers aus dem Nordwesten Chinas liefert den bisher ältesten bekannten Beleg dafür, dass sich frühe Säugetiere vor rund 160 Millionen Jahren von Dinosaurierfleisch ernährten. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Hans-Ulrich Pfretzschner aus den Geowissenschaften der Universität Tübingen entdeckte Bissspuren von einem Säugetier in der Größe einer heutigen Spitzmaus auf einem Knochenbruchstück von einem rund 20 Meter langen und mehrere Tonnen schweren Sauropoden. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass sich die Säuger von Aas ernährten; nur so konnten die Kleinen die Großen fressen. Seine Entdeckung, die Hinweise auf Leben und Umwelt der frühen Säugetiere liefert, hat das Forschungsteam in der Fachzeitschrift The Science of Nature veröffentlicht. Weiter lesen …

Was wir von Überlebenskünstlern lernen können

An Standorten mit extremen Umweltbedingungen heißt die Devise für Organismen: anpassen oder weichen. Bei den durch ihre Wurzeln im Boden verankerten Pflanzen oder Algen entscheiden Unvermögen oder Fähigkeit zur Entwicklung von Anpassungsmechanismen über Leben und Tod. Aufgrund dieses hohen Selektionsdrucks entwickeln sich Spezialisten, die in der Lage sind Extremgebiete zu besiedeln und dort zu überleben. Weiter lesen …

Auf einen Streich: wie sich Proteine in lebenden Synapsen bewegen

Die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen, die Synapsen, wurden in den letzten Jahrzehnten ausgiebig untersucht. Diese Erkenntnisse haben dazu beigetragen, noch besser zu verstehen, wie das Gehirn auf molekularer Ebene funktioniert. So gibt es detaillierte Erkenntnisse über Identität, Anzahl und Positionen der in den Synapsen vorhandenen Proteinmoleküle. Über die Dynamik und Mobilität von Proteinen in lebenden Synapsen hingegen weiß man bislang eher wenig. Die Bewegungsprofile der wichtigsten synaptischen Proteine zu entschlüsseln, würde dabei helfen zu verstehen, wie diese an der synaptischen Signalübertragung beteiligt sind, und welche möglichen Mechanismen es sind, die ihre Verteilung in den Synapsen regulieren. Weiter lesen …

Immunfunktionen für die Fortpflanzung geopfert

Tiefseeanglerfische haben eine fast schon absonderliche Fortpflanzungsstrategie. Die viel kleineren Männchen beißen sich an den Weibchen fest. Die beiden Tiere verwachsen so fest miteinander, dass die Gewebe der Tiere miteinander verschmelzen. Das Männchen wird zum samenspendenden Parasiten des Weibchens. Dieses Phänomen wird als sexueller Parasitismus bezeichnet und umgeht dabei die üblichen gegenseitigen Abstoßungsprozesse derartiger Gewebefusionen, wie sie etwa aus der Organtransplantation bekannt sind. Weiter lesen …

Zirbeldrüse in Gefahr!

Die Zirbeldrüse ist schon seit Alters her als das „Dritte Auge“ bekannt. Sie ist eines der wichtigsten Organe, ein bisschen größer, als eine Erbse. Im englischen heißt sie „Pineal Gland“ (von Pinie). Der deutsche Name stammt von der „Zirbelkiefer“, weil diese Drüse tatsächlich aussieht, wie ein kleiner Kiefernzapfen. Was es genau damit auf sich hat klärt die Journalistin Niki Vogt in einem Gespräch mit Prof. Dr. nauk Dr. med. Enrico Edinger. Das Video ist am Ende ihres Berichtes über die Zirbeldrüse zu sehen. Weiter lesen …

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