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Erdgeschichte: So wurden Kontinente recycelt

Wie sich in den vergangenen drei Milliarden Jahren die Plattentektonik auf der Erde entwickelt hat, haben Forscher aus Deutschland und der Schweiz mit Computersimulationen analysiert. Sie zeigen, dass sich die tektonischen Prozesse im Lauf der Zeit verändert haben und wie das zur Bildung und Zerstörung von Kontinenten beitrug. Anhand des Modells lässt sich nachvollziehen, wie die heutigen Kontinente, Ozeane und die Atmosphäre entstanden sind. In der Zeitschrift „Nature Geosciences“ beschreiben Priyadarshi Chowdhury und Prof. Dr. Sumit Chakraborty von der Ruhr-Universität Bochum zusammen mit Prof. Dr. Taras Gerya von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich die Ergebnisse. Weiter lesen …

Wenn der Fisch im Holodeck schwimmt

Verhaltensexperimente sind nützliche Werkzeuge um Gehirnfunktionen zu untersuchen. Standardversuche zur Erforschung des Verhaltens von beliebten Labortieren wie Fischen, Fliegen oder Mäusen imitieren aber nur unvollständig die natürlichen Bedingungen. Das Verständnis von Verhalten und Hirnfunktion ist daher begrenzt. Virtual Reality hilft bei der Erzeugung einer natürlicheren experimentellen Umgebung, erfordert aber eine Immobilisierung des Tieres. Dies stört die sensomotorische Erfahrung und verändert so neuronale Reaktionen und das Verhalten. Weiter lesen …

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) konnten mit Kollegen aus Deutschland und den USA zeigen, dass sich in den Eisriesen unseres Sonnensystems „Diamantregen“ bildet. Mit dem ultrastarken Röntgenlaser und weiteren Anlagen des Stanford Linear Accelerator Centers (SLAC) in Kalifornien simulierten sie Bedingungen wie im Inneren der kosmischen Giganten. Dadurch konnten die Forscher erstmals in Echtzeit die Aufspaltung von Kohlenwasserstoff und die Umwandlung des Kohlenstoffes in Diamant beobachten. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“ (DOI: 10.1038/s41550-017-0219) veröffentlicht. Weiter lesen …

Ein Hauch von Galaxien im Zentrum eines gigantischen Galaxienhaufens

Sehr große und dennoch schwach leuchtende Galaxien haben Heidelberger Wissenschaftler an einem Ort im Universum entdeckt, an dem die Experten sie nie erwartet hätten – im Zentrum eines gigantischen Galaxienhaufens. Es handelt sich um sogenannte ultra-diffuse Galaxien mit einer außerordentlich geringen Sterndichte, deren Entdeckung „erstaunlich und rätselhaft zugleich ist“, so Dr. Thorsten Lisker. Die Forschungsarbeiten hat Carolin Wittmann im Team von Dr. Lisker am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in den „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ veröffentlicht. Weiter lesen …

Gehirnregion vermittelt Genuss am Essen

Nahrung dem Körper zuzuführen ist überlebenswichtig. Doch auch satt kann es sich gut anfühlen etwas zu essen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried und des Friedrich Miescher Instituts in Basel haben nun einen Nervenzelltyp im Mandelkern des Gehirns charakterisiert, der bei Mäusen die Nahrungsaufnahme mit positivem Empfinden verbindet. Hatten sie die Wahl, entschieden sich die Tiere diese Nervenzellen zu aktivieren. Künstliche Aktivierung der Zellen erhöhte die Nahrungsaufnahme auch bei satten Tieren. Die Neurobiologen zeigen die zugrundeliegende neuronale Verschaltung und vermuten, dass es auch im menschlichen Gehirn Zellen mit ähnlicher Funktion gibt. Weiter lesen …

Akzeptanz von Elektromobilität bei deutschen Urlaubern auf Mallorca

Die Themengebiete Elektromobilität und Akzeptanz von Elektroautos sind seit einigen Jahren angesichts der klimaschädlichen Emissionswerte von konventionellen Fahrzeugen und immer knapper werdenden Erdölvorkommen ein hochdiskutiertes Thema in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Vorteile eines klimaschonenden Verkehrssystems und der Nachhaltigkeit durch die Nutzung erneuerbarer Energien liegen dabei auf der Hand. Dennoch gleicht das von der aktuellen Bundesregierung ausgerufene Ziel, bis 2020 im Rahmen der Verkehrswende eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu bewegen, angesichts der momentanen Entwicklungen eher einer Utopie. Weiter lesen …

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