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Aktivierung von Opioid-Rezeptor aufgeklärt

Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Shanghai, Brüssel, Kanada und den USA den Bindemechanismus eines wichtigen Schmerzrezeptors aufgeklärt. Die Ergebnisse erleichtern die Entwicklung neuer Wirkstoffe. Die heute gegen starke Schmerzen eingesetzten Opioide können abhängig machen und haben zum Teil lebensbedrohliche Nebenwirkungen. Die Ergebnisse erscheinen im renommierten Fachjournal „Science Advances“. Weiter lesen …

Bienenforschung der Uni Ulm ausgezeichnet: BienABest ist Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Bienenschutzvorhaben BienABest ist als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Die Projektpartner Professor Manfred Ayasse von der Universität Ulm und Kolleginnen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) nahmen die Auszeichnung in dieser Woche entgegen. Im Projekt erforschen die Biologinnen und Biologen den idealtypischen Lebensraum für Wildbienen und sie erfassen die Entwicklung der Bienenpopulation mit bestandschonenden Verfahren. Ihre Erkenntnisse zu den gefährdeten Bestäubern werden in VDI-Richtlinien umgesetzt. Weiter lesen …

Gigantische magnetische Schleifen im Außenbereich eines fernen Sternsystems

Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Bonner MPIfR hat polarisierte Radiostrahlung der Galaxie NGC4631 mit dem VLA-Radioteleskop untersucht. Die Forscher konnten erstmals ein gleichförmiges Magnetfeld über Skalen von einigen Tausend Lichtjahren im äußeren Halobereich nachweisen und entdeckten Umkehrungen im großräumigen Magnetfeld in Form von gigantischen magnetischen Schleifen. Dadurch wird die Bedeutung von großräumig wirkenden Dynamos zur Entstehung regulärer Magnetfelder in Spiralgalaxien unterstrichen. Die gleichförmigen Magnetfelder im Halobereich könnten auch eine Verbindung zu intergalaktischen Magnetfeldern darstellen und helfen, das Rätsel ihres Ursprungs aufzuklären. Weiter lesen …

Die größte und vielfältigste Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen weltweit befindet sich in Braunschweig

Mikroorganismen und Zellkulturen für die weltweite Wissenschaft sowie Grundlagenforschung und Datendigitalisierung umfasst das Tätigkeitsspektrum des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, das am 20. November 2019 mit einer Podiumsdiskussion das 50-jährige Bestehen im Beisein von Bundesministerin Anja Karliczek feierte. Nicht nur Superlative machen die DSMZ weltweit einzigartig. Das zur Leibniz-Gemeinschaft gehörende Institut auf dem Science Campus Braunschweig-Süd ist die vielseitigste Bioressourcen-Sammlung weltweit und beherbergt die umfassendste Bakteriensammlung auf der Welt. Weiter lesen …

Eine Millionen Euro und revolutionäre Filter für mehr Umweltschutz

Jennifer Niessner, Professorin der Hochschule Heilbronn, wirbt eine Millionen Euro für ihr Forschungsprojekt Bionische Filter (BiFi) bei der Carl-Zeiss-Stiftung ein. Ihr Fokus liegt auf der Verbesserung von Reinigungsfiltern für Wasser und Luft. Niessner ist in der Fakultät Technische Prozesse (TP) Professorin für die Fachgebiete Technische Physik und Strömungslehre. Weiter lesen …

Nature-Publikation: Forscherinnen und Forscher der TU Dortmund weisen Ausbruch kosmischer Sternexplosion nach

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MAGIC-Kollaboration haben erstmals mit bodengebundenen Teleskopen höchstenergetische Strahlung von einem Gammastrahlenausbruch nachgewiesen. Damit gelang der Beweis physikalischer Theorien. An der Entdeckung waren auch Forscherinnen und Forscher der TU Dortmund maßgeblich beteiligt. Über ihre Erkenntnisse berichten sie in der aktuellen Ausgabe der angesehenen Fachzeitschrift Nature. Weiter lesen …

Leben unter Extrembedingungen an heißen Quellen im Ozean

Die Vulkaninsel Kueishantao im Nordosten Taiwans ist ein extremer Lebensraum für marine Organismen. Mit einem aktiven Vulkan verfügt das küstennahe Gebiet über ein einzigartiges Hydrothermalfeld mit einer Vielzahl an heißen Quellen und vulkanischen Gasen. Der Säuregehalt des Untersuchungsgebietes zählte zu den höchsten der Welt. Das gut zugängliche Flachwasser rund um der Vulkaninsel gehört damit zu den idealen Forschungsumgebungen, um die Anpassungsfähigkeiten von zum Teil hoch spezialisierten marinen Organismen wie Krebse an stark versauertes und toxisches Meerwasser zu untersuchen. Weiter lesen …

MOSES jagt Ozeanwirbel

Die Netze sind ausgelegt. Im Rahmen des Helmholtz-Umweltbeobachtungsprogramms MOSES wollen Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung bis Weihnachten extrem sauerstoffarme Wirbel im tropischen Atlantik genau untersuchen. Schon jetzt spähen autonome Geräte rund um die kapverdischen Inseln nach geeigneten Wirbeln für die Beprobung. Am 23. November verlässt auch das Forschungsschiff METEOR den Hafen von Mindelo. Ein Forschungsflugzeug wird die Suche aus der Luft unterstützen. Weiter lesen …

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