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Sensor schlägt bei Giften und Sprengstoffen Alarm

Ein neuer Sensor soll Terroranschläge verhindern, Umweltfrevel aufdecken, verdorbene Lebensmittel erkennen und Krankheiten diagnostizieren. Die Entwickler der University of Oxford setzen hierbei sogenannte Metal Organic Frameworks (MOF) ein. Das sind Kristalle mit Knotenpunkten aus Metall, die durch organische Materialien miteinander verbunden sind. Die Sensoren reagieren auf unterschiedliche Chemikalien mit der Aussendung von deutlich sichtbarem Licht. Weiter lesen …

Siliziumgehalt der Ozeane vor 15.000 Jahren höher als heute

Bereits vor mehr als 600 Millionen Jahren lebten die ersten Glasschwämme in den Meeren der Erde. Sie können viele tausend Jahre alt werden und zählen damit zu den ältesten vielzelligen Tieren. Eine aktuelle Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz konnte anhand von Silizium-Isotopenmessungen an Glasschwammquerschnitten und Berechnungen des Germanium-zu-Silizium-Gehaltes in Meerwasserproben herausfinden, dass die Konzentration gelösten Siliziums im tiefen Pazifik vor 14.000 bis 18.000 Jahren zwölf Prozent höher lag als heutzutage. Die Forscher gehen davon aus, dass dies im deglazialen Zeitalter den atmosphärischen CO₂- Gehalt beeinflusste. Die Studie ist Ende 2017 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht worden. Weiter lesen …

Versteinerte Flüsse zeichnen die Landschaftsentwicklung auf

Bergstürze und reissende Wildbäche begannen vor rund 25 Millionen Jahren das Bild der heutigen Alpen zu prägen. Innerhalb weniger Millionen Jahre entstanden aus einer ursprünglich hügeligen Landschaft die tiefen und steilen Alpentäler. Dank digitaler Technologien konnten Berner Geologen diese Entwicklung anhand versteinerter Flussläufe erstmals rekonstruieren. Weiter lesen …

Tödliche Desinfektion im Ameisennest

Ameisen töten infizierte Koloniemitglieder und schützen so ihre Kolonie vor dem Ausbruch einer Epidemie, wenn es ihnen nicht gelungen ist, die Ansteckung mit der tödlichen Erkrankungen zu verhindern. Bei dieser Krankheitsbekämpfung zeigen Ameisenkolonien eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Immunsystem, das den Organismus von Wirbeltieren schützt. Das beschreibt ein Forscherteam des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), geleitet von Professorin Sylvia Cremer und mit Erstautor und PhD Student Christopher Pull in Zusammenarbeit mit Forschern an der Royal Holloway, University of London, und der Universität Würzburg. Ihr Artikel erscheint im Journal eLife. Weiter lesen …

Konstanzer Studie bestätigt epigenetische Übertragung von Gewalterfahrungen

In den Kriegsjahren 1944 bis 1945 erlebten die Niederlande einen Hungerwinter. Untersuchungen ergaben, dass Kinder der Mütter, die während dieser Zeit schwanger waren, Tendenzen zu Übergewicht und Zivilisationskrankheiten aufwiesen. Die Kinder der Frauen, die während der Belagerung von Leningrad im Zweiten Weltkrieg schwanger waren, zeigten keine dieser Neigungen. Der Unterschied: Im Gegensatz zur Sowjetunion entwickelte sich in Holland nach 1945 eine Wohlstandgesellschaft, in der es im Überfluss Nahrung gab. Die niederländischen Kinder waren jedoch auf eine ressourcenarme Hungerwelt programmiert. Weiter lesen …

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