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Grünen-Chef Habeck stellt Absage an Gentechnik infrage

Grünen-Chef Robert Habeck hat das Pauschale Nein seiner Partei zur Gentechnik in Frage gestellt. Grund dafür sind neue gentechnische Zuchtverfahren wie die "Genschere" (Crispr-Cas), mit der es möglich ist, das Erbgut von Lebewesen zu verändern. "Diese neue Technik bringt kein artfremdes Gen ein, sondern simuliert einen natürlichen Prozess, im Schnellverfahren", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Weiter lesen …

EU-Abgeordneter will CO2-Pläne entschärfen

In der Debatte um neue CO2-Vorschriften für Autos warnt der Europaparlamentarier Jens Gieseke (CDU) vor "unrealistischen Vorgaben" und will die Pläne der EU-Kommission entschärft sehen. Diese sehen vor, den durchschnittlichen Flottenverbrauch von 2021 bis 2030 in zwei Schritten um 30 Prozent zu senken. "Die Reduktionsziele müssen durchaus scharf sein, aber sie dürfen nicht unrealistisch sein", forderte Gieseke im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Weiter lesen …

Nach Großbrand in Mastanlage: Tierschutzbund fordert Überprüfung von Ställen

Nach dem Feuertod von etwa 8000 Schweinen in einer Mastanlage bei Rheine hat der Deutsche Tierschutzbund die Überprüfung sämtlicher Ställe in Deutschland gefordert. Verbandspräsident Thomas Schröder sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag): "Eine solche Katastrophe darf sich nicht wiederholen." Die Agrarminister in Bund und Ländern müssten die Anlagen überprüfen und gegebenenfalls Nachrüstungen anordnen lassen. Weiter lesen …

Deutsche Wildtier Stiftung: Auf 2,3 Millionen Hektar sind 92.000 Kitze bedroht

Die Deutsche Wildtier Stiftung widerspricht in einer heutigen Mitteilung Presseberichten, in denen es hieß, dass die möglichen 100.000 totgemähten Kitze stark übertrieben seien. "Die Zahl von „100.000 totgemähten Rehen“ ist nicht frei erfunden, sondern nach statistischen Kriterien berechnet; das ist ein großer Unterschied! Da Landwirte sich nicht selbst anzeigen, wenn sie ein Rehkitz ausgemäht haben, liegen natürlich keine gesicherten Zahlen über den tatsächlichen Verlust von Rehkitzen bei der Grünlandmahd im Frühjahr vor. Also ist man auf Hochrechnungen angewiesen." Dies teilt die Deutsche Wildtier Stiftung mit. Weiter lesen …

Schulze: Es darf keine "Gentechnik durch die Hintertür" geben

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat der Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) widersprochen, möglichst unvoreingenommen auf neue Methoden der Gentechnologie zu schauen. "Auch bei den neuen gentechnischen Methoden wie Crispr-Cas gilt: der Schutz der Umwelt und die Gesundheit des Menschen müssen oberste Priorität haben", sagte Schulze dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Weiter lesen …

Tötung eines mutmaßlichen Blauwals in Island: Grüne fordern Einmischen der Bundesregierung

Renate Künast, Sprecherin für Ernährungs- und Tierschutzpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, fordert von der Bundesregierung, im Fall eines in Island getöteten mutmaßlichen Blauwals aktiv zu werden. "Ich fordere die Bundesregierung auf, von Island eine Erklärung einzufordern. Sollte tatsächlich ein Blauwal getötet worden sein, dann wäre das wohl der erste Fall seit 40 Jahren", sagte Künast in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Blauwale genießen zu Recht strengen Schutz", sagte Künast weiter, "ihr Erhalt ist nicht sicher." Weiter lesen …

Wal-Schlachtung auf Island: WWF kritisiert Walfang als "barbarisch und überflüssig"

Nach der durch die Anti-Walfang-Organisation "Sea Shepherd" dokumentierten Schlachtung eines streng geschützten Blauwals in Island kritisiert der World Wildlife Fund (WWF) scharf die Walfangpraxis von Island und Japan. "Das ist barbarisch und überflüssig. Island fängt unter Artenschutz stehende, bedrohte Wale und verkauft das Fleisch an Japan, weil der dortige Markt angeblich danach verlangt. Tatsächlich vergammeln in Japan Berge von Walfleisch, weil die Nachfrage immer weiter sinkt", sagte Roland Gramling, Sprecher Artenschutz beim WWF Deutschland, in einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Weiter lesen …

Klöckner will Digitalisierung der Landwirtschaft vorantreiben

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will die Digitalisierung in der Landwirtschaft rasch vorantreiben. "Ich werde mein Ministerium neu organisieren und stärker auf Digitalisierung fokussieren - zum Beispiel durch Digitalisierungsreferenten in jeder Abteilung und einen Steuerungskreis", kündigte die stellvertretende CDU-Chefin im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" an. Weiter lesen …

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