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Elektronen stärker verbunden als gedacht

Elektronen sind in magnetischen Materialien stärker verbunden als bislang vermutet, wie Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Halle ermittelt haben. Den Forschern ist es erstmals gelungen, in Kobalt die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Weiter lesen …

Eisenpulver ersetzt künftig Gas als Brennstoff

Studenten der TU Eindhoven bereiten sich schon jetzt auf eine erdgasfreie Zeit vor. Sie wollen statt des fossilen Brennstoffs feines Eisenpulver zur Wärmeerzeugung nutzen. Sobald die Körnchen mit Luft in Berührung kommen, oxidieren sie schlagartig. Dabei entstehen hohe Temperaturen. Der Vorteil des alternativen Energieträgers: Bei der Verbrennung entsteht kein Kohlendioxid. Übrig bleibt Rost, der sich recyceln lässt: Er wird wieder zu Eisen, wenn man ihn mit Wasserstoff behandelt, der per Elektrolyse gewonnen wird. Weiter lesen …

Musik-Sensor erkennt gestreckte Medikamente

Forscher der University of California, Riverside (UCR) haben einen vom Instrument Mbira inspirierten Sensor entwickelt, der Verunreinigungen in Medikamenten nachweist. Das Gerät macht sich zunutze, dass die Beschaffenheit eines Instruments die Tonhöhe leicht verändert. Für das menschliche Ohr ist das bei Medikamentenverunreinigungen zwar unhörbar, durch Analyse einer Smartphone-Aufnahme aber leicht nachweisbar. Der Ansatz ist einfach und günstig, was ihn für Entwicklungsregionen interessant macht. Weiter lesen …

Professorin warnt vor verringertem Geschichtsunterricht - "Fataler Fehler" - Keine Besserung trotz G9

Die Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes (VHD) hat vor einer mangelnden Wertschätzung des deutschen Bildungsstandards gewarnt. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Eva Schlotheuber, dass jeder Lesen und Schreiben lernen könne, sei aus historischer Perspektive nicht als normal zu betrachten und müsse "keinesfalls selbstverständlich auf so hohem Niveau wie gewohnt Bestand haben". Die Zahl der Analphabeten in Deutschland sei viel höher, als man glaube. Weiter lesen …

Material ändert Farbe bei äußerer Einwirkung

Forscher des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) haben ein neues festes Material mit beweglichen Partikeln entwickelt, die auf äußere Einflüsse reagieren. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes aktives Nanokomposit, bei dem sich kleine Partikel verbinden oder trennen - und damit letztlich die Farbe des ganzen Materials ändern. Weiter lesen …

Beschichtungen ohne lästige Ringe möglich

Mit einem Trick ist es Forschern um Nicolas Plumeré und Thomas Happe von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gelungen, gleichmäßige Beschichtungen herzustellen - und zwar ohne, dass sich beim Trocknen von Tropfen ein Ring bildet. Die Wissenschaftler haben die im Wasser gelösten Moleküle mit einer kleinen Schwefelgruppe versehen, die beim Kontakt mit Sauerstoff die Moleküle dazu zwingt, sich miteinander zu vernetzen. So bilden sie nach dem Trocknen eine gleichmäßige Schicht. Weiter lesen …

Neue Technik bringt sauberen Wasserstoff

US-Forscher haben den Energiebedarf für die Hochtemperatur-Elektrolyse drastisch gesenkt. Während beispielsweise das Dresdner Unternehmen Sunfire mit einer Betriebstemperatur von 800 Grad Celsius arbeitet, kommen die Wissenschaftler des Idaho National Laboratory (INL) in Idaho Falls mit 600 Grad aus. Das Kunststück gelang mit einer speziellen Elektrode aus leitfähiger Keramik. Der Wirkungsgrad soll deutlich über den 70 Prozent liegen, die mit der bisher effektivsten Technik erreicht wird. Weiter lesen …

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