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WAZ: Die Attacke, die zu weit geht

Archivmeldung vom 09.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Deutsche gegen Engländer, immer ein brisantes Duell. Egal ob beim Handtuch-Krieg um die besten Urlaubsliegen am Swimming-Pool auf Mallorca oder beim Fußball. Deshalb ist ein verbaler Ausraster nach dem Champions-League-Viertelfinale zwischen Manchester und den Bayern nicht unbedingt verwunderlich. Auch, wenn man vielleicht eher Bayern-Präsident Uli Hoeneß in der Attacke-Rolle erwartet hatte.

Hoeneß hatte Pause, und für ihn sprang Alex Ferguson ein. Der Schotte, den die Queen zum Sir geschlagen hat. Sir Ferguson kann leicht aufbrausen, dem englischen Nationalspieler David Beckham hat er in der Kabine sogar mal einen Schuh an den Kopf geschossen.

Fußball ist kein Sport für Heulsusen, aber manche Dinge gehen zu weit. Zum Beispiel die pauschalen Beschimpfungen in Richtung deutscher Fußballer. Ferguson ist ein erfahrener Trainer und sollte sich in der Öffentlichkeit seiner Rolle als Vorbild für Kinder und Jugendliche bewusst sein.

Obwohl: Vielleicht sollten die Kinder bei ihm doch nicht ganz so genau aufpassen. Der Deutsche, den er beschimpfte, war schließlich gar kein Deutscher. Das war Franck Ribery, der trägt zwar ein Bayern-Trikot, kommt aber aus Frankreich.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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