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2. Juli 2014 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2014

Illegale Waffenlieferungen: SIG Sauer soll deutsche Behörden getäuscht haben

Die deutsche Waffenfirma Sig Sauer steht im Verdacht, deutsche Behörden getäuscht zu haben, um illegal Pistolen in das Bürgerkriegsland Kolumbien zu exportieren. Zahlreiche interne Dokumente sowie die Aussagen mehrerer Insider, die NDR, WDR und SZ vorliegen, dokumentieren, wie der Kleinwaffenhersteller Sig Sauer aus dem schleswig-holsteinischen Eckernförde geltende Vorschriften umging. Offenbar mit Wissen der obersten Führungsriege lieferte Sig Sauer demnach Pistolen vom Typ 2022 über den Umweg USA in das Krisenland Kolumbien, obwohl dafür keine Genehmigung vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) vorlag. Sig Sauer wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück. Man sehe kein Fehlverhalten. Weiter lesen …

Politologe Lühmann: Bei den Grünen schwelt weiter Flügelkonflikt

Der Göttinger Parteienforscher Michael Lühmann sieht die derzeitige Liberalismusdebatte bei den Grünen auch als Ausdruck eines Generationswechsels in der Partei. "Joschka Fischer oder Jürgen Trittin hätten sich auf solche Debatten gar nicht eingelassen. Doch inzwischen gibt es keine Person mehr, die bei den Grünen die Linie vorgibt", sagte Lühmann der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe). Die jetzige Parteiführung verfolge hingegen das Ziel, alles unter einen Hut zu bekommen, so Lühmann. Weiter lesen …

Linksparteichefin Kipping ruft zur Ächtung von Kampfdrohnen auf

Die Linken haben dazu aufgerufen, Kampfdrohnen zu ächten: In der Hand von Armeen seien sie "Tötungsmaschinen", sagte Linksparteichefin Katja Kipping der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Es zeuge von einem gewaltigen Mangel an Lernfähigkeit, im 100. Jahr nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs eine Debatte über die Anschaffung von Kampfdrohnen zu führen". Weiter lesen …

Petry: Schwesig ist auf dem linken Auge blind

Am vergangenen Montag, 30. Juli 2014, stellte Familienministerin Schwesig ihr Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus vor. "Das Programm ist an Einseitigkeit kaum zu überbieten und strotzt nur so vor roter Gesinnung. Frau Schwesig sollte sich dringend an das Neutralitätsgebot des Ministeramtes halten", fordert Frauke Petry, Sprecherin der Alternative für Deutschland. Weiter lesen …

Löw will an Lahm im Mittelfeld festhalten

Bundestrainer Joachim Löw hat eingeräumt, dass die DFB-Elf im WM-Achtelfinale gegen Algerien Fehler gemacht hat. "Bei einer WM kann eine Mannschaft nicht immer fantastisch spielen, man muss als Sieger vom Platz gehen - das ist uns gelungen", sagte Löw im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Weiter lesen …

EU-Exporte auf Weltagrarmärkten deutlich angestiegen

In den letzten zwei Jahrzehnten konnte die Europäische Union (EU) ihre Exporte auf den Weltagrarmärkten erheblich steigern. Trotz des zunehmenden Wertes der Außenhandelsströme ging der Marktanteil der EU-Mitgliedsländer auf den wichtigsten Exportmärkten leicht zurück. Durch das Auftreten neuer Wettbewerber, insbesondere der BRIC-Staaten (namentlich Brasilien, Russland, Indien und China), und den Abbau von Handelsbeschränkungen gerät die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten zunehmend unter Druck. Weiter lesen …

AfD-Chef Lucke erfreut über Lob aus dem CDU-Wirtschaftsrat

Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, hat die Ergebnisse einer Umfrage des CDU-Wirtschaftsrats hinsichtlich seiner Partei begrüßt und sich über das Lob erfreut gezeigt. Die Umfrage zeige deutlich, "dass die Strategie der Dämonisierung der AfD an der eigenen Basis gescheitert ist", sagte Lucke "Handelsblatt-Online". "Trotz der Propaganda der CDU-Führung gelingt es der Partei nicht, die Basis von einer nüchternen und sachlichen Bewertung der politischen Haltung gegenüber der AfD abzubringen." Weiter lesen …

Chaos Computer Club klagt gegen GCHQ

Zusammen mit sieben internationalen Organisationen legt der Chaos Computer Club (CCC) Beschwerde gegen die Programme des britischen Geheimdienstes GCHQ ein, die zum Angreifen und Ausspähen von Netzwerkinfrastruktur und persönlichen Daten von Millionen von Menschen genutzt werden. Weiter lesen …

Zwangspausen bei der Golf-Fertigung kosten die Wolfsburger Millionen

Volkswagen kämpft mit einem paradoxen Problem bei der Produktion seines Bestsellers "Golf": Einerseits müssen die Beschäftigten seit Monaten dank hoher Nachfrage auch am Wochenende Extraschichten fahren, die die Produktions- und Lohnkosten erhöhen. Andererseits führen Fertigungsprobleme dazu, dass die Produktion immer wieder unerwartet unterbrochen wird. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Weiter lesen …

Buntbarsche bestrafen «faule» Helfer

Buntbarsche nehmen bei der Aufzucht ihrer Jungen die Hilfe von Bruthelfern in Anspruch. Dabei helfen untergeordnete Tiere einem dominanten Brutpaar. Dieses sogenannte kooperative Brüten ist im Tierreich weitverbreitet. Noch ist aber weitgehend unbekannt, warum einzelne Tiere ihre eigene Fortpflanzung aufgeben, um anderen bei der Aufzucht zu helfen. Weiter lesen …

Bei Sau-Wetter lässt sich der Bock nicht sehen

Erst ist es heiß, dann zieht ein Gewitter übers Land und es regnet in Strömen: Was für ein Sauwetter! Für Spaziergänger, die Wildschweine beobachten wollten, trifft der Begriff „Sau-Wetter“ ins Schwarze: Schwarzwild kommt nach kräftigen Regenfällen aus der Deckung, denn dann lässt sich im aufgeweichten Boden leichter nach Nahrung suchen. Anschließend gib es noch eine Schlammpackung! Das hilft gegen Parasiten aller Art: Zecken und Flöhe ersticken nach dem Bad in der Suhle unter der eingetrockneten Erdkruste. Überhaupt macht Wildschweinen Dauerregen nichts aus! Sie sind mit ihrer dicken Schwarte wie unter einem Regenmantel geschützt. Weiter lesen …

Lindner: Steuergelder für Banken "Perversion der Marktwirtschaft"

FDP-Chef Christian Lindner hat es als "Perversion der Marktwirtschaft" bezeichnet, "wenn Banken vom Steuerzahler aufgefangen werden". Im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung"sagte Lindner: "Mir wurde ja von vielen empfohlen, die FDP müsse irgendwie gefühliger werden. Dem entgegne ich, dass die FDP sicher nicht abgewählt worden ist, weil sie zu liberal gewesen wäre. Im Gegenteil: Sie war zum Beispiel zu wenig konsequent marktwirtschaftlich." Weiter lesen …

Chefin des Edathy-U-Ausschusses: Vorladung Gabriels notwendig

Die Vorsitzende des neuen Untersuchungsausschusses zur Edathy-Affäre, Eva Högl (SPD), hält eine Vorladung von SPD-Chef Sigmar Gabriel für notwendig. "Darum kommen wir nicht herum. Das versuchen wir gar nicht erst zu vermeiden", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch in "hr1". "Sigmar Gabriel hat die Informationen vom damaligen Innenminister Friedrich bekommen. Deswegen gehört das zum Gang der Informationen, dass wir uns das noch einmal anschauen." Weiter lesen …

15 Millionen Deutsche nutzen Online-Speicher

Statt auf der Festplatte lagern Verbraucher ihre Daten zunehmend bei Online-Speicherdiensten. Mehr als jeder vierte Internetnutzer (27 Prozent) ab 14 Jahren verwendet Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive. Dies entspricht 15 Millionen Bundesbürgern. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Online-Speicherdienste vereinfachen die Dateiverwaltung und -sicherung erheblich“, sagt Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im BITKOM. „Dokumente und Bilder sind von überall verfügbar und lassen sich einfach teilen.“ Weiter lesen …

Ältere Samenspender sind genauso fruchtbar

Frauen sollten sich keine Sorgen machen, wenn gespendetes Sperma von älteren Männern stammt. Das ist der Tenor der Jahrestagung der European Society of Human Reproduction and Embryology. In Großbritannien beispielsweise ist das Alter der Samenspender nach der Beendigung des Rechts auf Anonymität im Jahr 2005 deutlich angestiegen. Experten betonen, dass nur ältere Männer mit der besten Spermienqualität spenden können. Daher sollten Männer diese Forschungsergebnisse nicht als Entschuldigung für ein Hinauszögern der Vaterschaft ansehen. Weiter lesen …

Unfassbar: Löw macht gegen Algerien genau die gleichen Fehler wie beim EM-Aus gegen Italien

Der Rekordweltmeister Brasilien ist bei der WM 2014 das Maß aller Dinge. Titelverteidiger Spanien, einzige Mannschaft, die auf jeder Position Weltklassebesetzung hatte, ist bereits sensationell ausgeschieden. Nun wird der Titel über den Rekordweltmeister Brasilien vergeben. Scolari hat 2012 eine desolate Seleção übernommen und diese 2013 überraschend zum Confederations-Cup-Sieg geführt. Die Erwartungen der heißblütigen Brasilianer schnellten hoch. Die WM zeigt aber, dass Scolari die Mannschaft seitdem nicht weiterentwickeln konnte; das Team um Superstar Neymar stagniert und offenbart erhebliche Schwächen. Der Spielsystemwechsel von Scolari gegen Chile wäre beinahe zum Supergau geworden. Weiter lesen …

Wie werden wir fahrerlose Autos nutzen?

Stellen wir uns vor, sie wären plötzlich überall verfügbar: technisch abgesicherte autonome Fahrzeuge. Wie würden sie vom Menschen wahrgenommen? Schlichtweg als Auto oder fahrerloses Taxi? Für wen und an welcher Stelle könnten sie überhaupt eine Alternative in der täglichen Mobilität darstellen? Die Daimler und Benz Stiftung fördert im Projekt Villa Ladenburg die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den gesellschaftsrelevanten Fragestellungen rund um das automatisierte Fahren. Weiter lesen …

Alt gegen Jung

Deutschland wird stetig älter und das wird Folgen haben. Davon sind immer mehr Bundesbürger überzeugt. Dies zeigt der Vergleich zweier repräsentativer Umfragen im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau". Danach ist in den letzten vier Jahren die Zahl derjenigen, die glauben, dass sich Deutschland immer mehr zu einer "Rentnerrepublik" entwickelt, von 59,1 auf 67,1 Prozent gestiegen. Weiter lesen …

Selbsthilfe des Nachbarn

Ein Grundstückseigentümer hatte alles versucht, was man nur versuchen kann, um seinen Nachbarn zum Beschneiden der über die gemeinsame Grenze herausragenden Bäume zu bewegen. Er nahm mehrfach mündlich Kontakt auf, er stellte seine Forderungen schriftlich. Doch nichts geschah, der Betroffene reagierte einfach nicht. Weiter lesen …

Erster Nachweis von Meerkatzenvorkommen außerhalb Afrikas

Ein internationales Team von Wissenschaftlern vom Museum für Naturkunde Berlin, dem Hunter College-CUNY und der Yale University fand 6,5 bis 8 Millionen Jahre alte fossile Überreste eines Altweltaffen in Abu Dhabi. Die Entdeckung ist ein Beleg dafür, dass sich Altweltaffen von Afrika aus verbreitet haben. Der Fund stellt den einzigen Nachweis von Meerkatzenvorkommen außerhalb Afrikas dar, wie in der aktuellen Ausgabe des wissenschaftlichen Journals Proceedings of the National Academy of Sciences, USA berichtet wird. Weiter lesen …

Klima, Umwelt und Vegetation im westafrikanischen Sahel

Breiten sich die Wüsten der Erde unaufhaltsam aus? Oder dringt grüne Vegetation in die bisherigen Wüstengebiete ein? Der westafrikanische Abschnitt der Sahelzone, die sich am südlichen Rand der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, hat in den letzten Jahren Anlass für die unterschiedlichsten Prognosen gegeben. Extreme Dürreperioden in den 1970er und 1980er Jahren galten als Indiz dafür, dass sich die Wüstengebiete der Erde vergrößern. „Desertifikation“ lautete das Schlagwort. Seit ungefähr zwei Jahrzehnten ist jedoch ein Anstieg der Niederschläge im westafrikanischen Sahel zu beobachten. Daher wird oft pauschal die Auffassung vertreten, dass „die Wüste ergrünt“. Weiter lesen …

2013: Mehr Unfälle, aber weniger Verkehrstote denn je

Das Jahr 2013 war das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach den nun vorliegenden endgültigen Ergebnissen mitteilt, erfasste die Polizei bundesweit rund 2,4 Millionen Straßenverkehrsunfälle, 0,5 % mehr als im Jahr 2012. Trotz der gestiegenen Zahl an Unfällen starben auf deutschen Straßen 2013 so wenig Menschen wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1953: Insgesamt waren 3 339 Unfalltote zu beklagen, das waren 261 Personen oder 7,3 % weniger als im Jahr davor. Weiter lesen …

Umfrage: Deutsche trauen Peter Hartz Senkung der EU-Jugendarbeitslosigkeit nicht zu

Der frühere Arbeitsmarktreformer Peter Hartz will die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa mit einem Sechs-Punkte-Konzept bekämpfen. Dass ihm das gelingen könnte, glauben nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern 29 Prozent der Deutschen. Vor allem die unter 30-Jährigen mit 43 Prozent und die Anhänger von SPD (38 Prozent) und Grünen (36 Prozent) halten es für möglich, dass er es schafft. Eine Mehrheit von 51 Prozent traut Hartz allerdings nicht zu, die Zahl jugendlicher Arbeitsloser in der EU deutlich zu senken - darunter 65 Prozent der Sympathisanten der Linken. Weiter lesen …

Grüne wollen Afrikaner als Erntehelfer einsetzen

Angesichts des Flüchtlingsstroms über das Mittelmeer wollen die Grünen im Bundestag Afrikaner in der deutschen Landwirtschaft befristet als Erntehelfer einsetzen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Fraktionsvize Frithjof Schmidt, dies könne die gegenwärtig besonders hohe Zahl von Flüchtlingen senken. "Wir brauchen eine legale, aber befristete Zuwanderung statt eines Konzeptes über die Abwehr von Flüchtlingen", erklärte Schmidt. Weiter lesen …

Im Winter geborene Männer sind häufiger Linkshänder

Ein Geburtsdatum im November, Dezember oder Jänner begünstigt bei Männern Linkshändigkeit. Während die genetischen Grundlagen der Händigkeit nach wie vor nicht vollständig geklärt sind, haben Forscher der Fakultät für Psychologie der Universität Wien nun indirekt einen hormonellen Mechanismus bestätigt, der offenbar Linkshändigkeit bei Männern begünstigt. Psychologen um Ulrich Tran von der Universität Wien publizieren dazu aktuell in der Fachzeitschrift "Cortex". Weiter lesen …

Racheakt in Israel: Palästinensischer Jugendlicher getötet

In Israel ist es nach der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen offenbar zu einem Racheakt gekommen: Rechtsgerichtete Israelis sollen laut eines Medienberichts einen 17-jährigen Palästinenser getötet haben. Der Jugendliche sei in Ost-Jerusalem am frühen Mittwochmorgen in ein Auto gezwungen worden, berichtet der israelische Militärrundfunk. Demnach wurde die Leiche des 17-Jährigen wenige Stunden später in einem anderen Stadtteil gefunden. Weiter lesen …

Wahltrend: Werte aller Parteien unverändert

Der stern-RTL-Wahltrend verharrt regungslos im Vergleich zur Vorwoche. Die Werte aller Parteien bleiben unverändert. Die CDU/CSU liegt weiterhin bei 41 Prozent, die SPD bei 23 Prozent, die Grünen bei 10 Prozent, die Linke bei 9 Prozent und die AfD bei 7 Prozent. Die FDP stagniert immer noch bei 4. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 25 Prozent. Weiter lesen …

Oettinger fordert Europäisierung der Ökostrom-Subventionen

EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) fordert nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Ökostrom-Subventionen eine Europäisierung der Subventionspolitik für Erneuerbare Energien. Der "Welt" sagte Oettinger: "Das Urteil gibt uns und den Mitgliedsstaaten die Chance, bis Ende des Jahrzehnts eine Öffnung der Fördersysteme einzuleiten. Dazu sollten auch die Mitgliedsstaaten bereit sein." Weiter lesen …

Steinmeier: Europa muss Extremisten die Stirn bieten

Das neu gewählte Europäische Parlament muss nach Ansicht von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) entschlossen auf den Machtzugewinn rechtsextremer Parteien reagieren. "Wir müssen den Populisten und Extremisten im Europäischen Parlament die Stirn bieten und ihnen klar Grenzen aufzeigen", fordert Steinmeier (SPD) in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau". Als Instrument schlägt er dafür einen neu einzurichtenden Ausschuss gegen Rassismus und Antisemitismus vor. Weiter lesen …

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gerät beim Breitbandausbau unter Druck aus den eigenen Reihen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ist derzeit nicht nur bei der Pkw-Maut in Schwierigkeiten, jetzt wird der Druck auf ihn auch beim Breitbandausbau erhöht - und das aus eigenen Reihen. Morgen (Donnerstag) wollen die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag einen Entschließungsantrag einbringen, wonach die Bundesregierung aufgefordert wird, den Netzausbau schneller zu realisieren. Weiter lesen …

SPD erwägt Änderungen am Krankengeld

Die SPD erwägt, die gesetzlichen Bestimmungen zum Krankengeld zu ändern. In der "Bild-Zeitung" kritisierte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach die Entwicklung, dass immer mehr Krankenkassen kranke Versicherte dazu drängten, vorzeitig ihre Arbeit wieder aufzunehmen, um die Auszahlung des Krankengelds zu sparen. "Damit gefährden die Kassen die Gesundheit der Versicherten. Wir müssen überlegen, dagegen gesetzgeberisch vorzugehen", erklärte Lauterbach. Weiter lesen …

IW rechnet mit Jobabbau durch Mindestlohn

Der von der Bundesregierung geplante gesetzliche Mindestlohn wird nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Arbeitsplätze in Deutschland vernichten. In einem Gastbeitrag für die "Bild-Zeitung" erklärte IW-Direktor Michael Hüther: "Einige Beschäftigte werden künftig den höheren Lohn bekommen, wenn die Kunden mehr zahlen oder der Arbeitgeber auf Einkommen verzichtet. Dort, wo das nicht geht, wird der Arbeitsplatz verschwinden." Weiter lesen …

UPS will eine Milliarde US-Dollar in Europa investieren

Der US-Logistikkonzern UPS hat seine neuen Pläne für Europa enthüllt: "In den nächsten drei bis fünf Jahren wollen wir in Europa eine Milliarde US-Dollar investieren", sagte UPS-Finanzchef Kurt Kuehn in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Ein Großteil davon fließe nach Deutschland, für UPS einen der stärksten Wachstumsmärkte weltweit. Geplant sei, die Logistik-Kapazitäten auszubauen, also etwa neue Verteilzentren am Boden zu eröffnen. Weiter lesen …

Umfrage: Junge Akademiker scheuen berufliches Risiko

Junge Akademiker scheuen das Risiko, wenn es um ihren späteren Berufsweg geht. In einer neuen Umfrage der Unternehmensberatung EY nennen drei von zehn Studenten den öffentlichen Dienst als besonders interessante Branche, wie die F.A.Z. berichtet. Auf dem zweiten Platz folgt demnach die Wissenschaft (19 Prozent), auf dem dritten die Kultur (17 Prozent). Erst danach nennt der Nachwuchs eine Branche aus der freien Wirtschaft, nämlich die Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer (15 Prozent). Weiter lesen …

Zeitung: Weniger als 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen öffentlicher Unternehmen liegt noch immer deutlich unter der von Bundesfamilienministerin Manuela Schweig (SPD) gewünschten 30 Prozent. Das meldet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf den neuen "Public Women-on-Board Index" des Familienministeriums. Danach liegt der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten in öffentlichen Unternehmen von Bund, Ländern und Kommunen bei 25,1 Prozent. Weiter lesen …

Howard Carpendale: "Die deutsche Art ist mir am nächsten!"

Der gebürtige Südafrikaner Howard Carpendale, 68, spricht im Interview mit der Zeitschrift Meins über sein Leben in Südafrika, in den USA und in Deutschland. "Südafrika ist ein wunderschönes Land: Sonne, Strand und Sport, aber auch wenig Tiefgang. Die USA ist ein tief gespaltenes Land, dort habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Erst in Europa habe ich angefangen, über die Welt nachzudenken. Deutschland war am Anfang ein Kulturschock, so hart und streng. Bis ich gemerkt habe, dass mir die deutsche Art am nächsten ist." Weiter lesen …

Wencke Myhres: "Ich sah aus wie ein verheultes Gespenst!"

Die norwegische Sängerin Wencke Myhre, 67, hat schwere Jahre hinter sich. Im Exklusiv-Interview mit der Zeitschrift Meins schildert sie, wie sie auf die Brustkrebs-Diagnose im Sommer 2010 reagiert hat: "Das war hart, und man kriegt Angst. Aber ich bin nicht in die Verzweiflung gefallen. Ich lag nachts wach in der Klinik und habe nur geschrieben. Ich dachte, ich will das Gute planen. Ich habe alles Schöne aufgeschrieben, das mich noch erwartet!" Weiter lesen …

Aachener Nachrichten: Keine Kollektivstrafe - warum Israel auf die Morde nicht mit Bomben reagieren sollte

Der Mord an den drei israelischen Jugendlichen ist ein abscheuliches Verbrechen. Es lässt sich durch nichts rechtfertigen. Völlig zu Recht ist die Empörung über die Bluttat groß. Auf der Suche nach den vermissten Jugendlichen hat die israelische Armee in den vergangenen zwei Wochen das von ihr besetzte Westjordanland durchkämmt. Durch diese Militäroperation kamen bisher mindestens fünf Palästinenser ums Leben. Auch sie waren unschuldige Opfer. Auch ihr Tod hätte uns tief empören müssen. Doch große Schlagzeilen blieben aus. Allenfalls als Randnotiz wurde ihr Sterben in den meisten deutschen Medien vermeldet. Weiter lesen …

neues deutschland: Selbstdemontage einer Partei: Grüne ohne Maß

Eine Woche dauert in Berlin schon der Kampf um die von Flüchtlingen besetzte Schule in Kreuzberg an. Eine Woche, in der die Polizei einen Kiez in Belagerungszustand versetzte. Eine Woche, in der Tausende gegen Senat, Pfeffersprayattacken auf engagierte Schüler und einen Bezirk protestierten, dessen Verwaltung nicht die richtigen Mittel suchte - und am Ende kein Maß mehr kannte. Dass ein Grünen-Stadtrat die Polizei bittet, nach dieser Woche der Hilferufe und Appelle für eine andere Lösung doch die Schule zu räumen, macht fassungslos. Weiter lesen …