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Irak: Isis-Führer ruft Muslime zum Aufbau eines "islamischen Staats" auf

Archivmeldung vom 02.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Variante der ISIS-Flagge mit dem ersten Teil der Schahāda (oben) und dem Siegel Mohammeds (unten)
Variante der ISIS-Flagge mit dem ersten Teil der Schahāda (oben) und dem Siegel Mohammeds (unten)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Anführer der Terrormiliz "Islamischer Staaat im Irak und in Syrien" (Isis), Abu Bakr al-Baghdadi, hat Muslime aus aller Welt dazu aufgerufen, in den Irak und nach Syrien zu reisen, um dort einen "islamischen Staat" aufzubauen.

Besonders Ärzte, Richter, Ingenieure und Menschen mit militärischen und administrativen Kenntnissen würden dabei benötigt, so al-Baghdadi in einer Radioansprache. Am Sonntag hatte die Isis ein "Islamisches Kalifat" ausgerufen, al-Baghdadi wurde zum Kalifen und zum "Führer aller Muslime weltweit" erklärt. Der Herrschaftsbereich erstreckt sich auf die von der Gruppierung kontrollierten Gebiete in Syrien und dem Irak.

Irak: Erste Parlamentssitzung gescheitert

Im Irak ist die konstituierende Sitzung des Parlaments gescheitert. Den Abgeordneten sei es nicht gelungen, einen neuen Vorsitzenden zu wählen, teilte der bisherige Vorsitzende am Dienstag mit. Mehrere Fraktionen hätten die Sitzung boykottiert, das nötige Quorum zur Wahl sei nicht erreicht worden. Die Sitzung sei auf die kommende Woche verschoben worden. Vorgesehen war, zunächst einen neuen Parlamentspräsidenten zu wählen, der dann von Ministerpräsident Nuri al-Maliki mit der Regierungsbildung beauftragt werden sollte. Unterdessen setzten sich die Gefechte zwischen der Terrormiliz "Islamischer Staaat im Irak und in Syrien" (Isis) und der irakischen Armee fort. Nach Angaben der Uno-Mission im Irak (Unami) sind dabei allein im Juni 2.400 Menschen ums Leben gekommen.Quelle: dts Nachrichtenagentur

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