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Bei Sau-Wetter lässt sich der Bock nicht sehen

Archivmeldung vom 02.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Thomas Werner / pixelio.de
Bild: Thomas Werner / pixelio.de

Erst ist es heiß, dann zieht ein Gewitter übers Land und es regnet in Strömen: Was für ein Sauwetter! Für Spaziergänger, die Wildschweine beobachten wollten, trifft der Begriff „Sau-Wetter“ ins Schwarze: Schwarzwild kommt nach kräftigen Regenfällen aus der Deckung, denn dann lässt sich im aufgeweichten Boden leichter nach Nahrung suchen. Anschließend gib es noch eine Schlammpackung! Das hilft gegen Parasiten aller Art: Zecken und Flöhe ersticken nach dem Bad in der Suhle unter der eingetrockneten Erdkruste. Überhaupt macht Wildschweinen Dauerregen nichts aus! Sie sind mit ihrer dicken Schwarte wie unter einem Regenmantel geschützt.

Wer Wildtiere beobachten will, sollte aufs Wetter achten. Gerade nach einem heftigen Regenschauer kommen viele Wildtiere aus dem Wald. „Wenn im Wald die dicken Tropfen von den Bäumen klatschen, ziehen Rehe gern ins Freie. Ihnen sind die lauten Tropfen nicht ganz geheuer und auf dem Feld kann ihr Fell in der Sonne wieder trocknen“, sagt Dr. Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

Die meisten Wildtiere in unseren Wäldern sind keine klassischen Sonnenanbeter. „Bei großer Hitze verkriechen sie sich und suchen schattig-kühle Laubwälder auf“, sagt Kinser. Auch extrem windige Tage sind kein „Ausgeh-Wetter“ für Wildtiere. Dann bleiben Wildtiere lieber im sicheren Versteck. Der Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten ist keine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Wildbeobachtung.

Natürlich ist nicht nur das Wetter bei Wildtierbeobachtungen ausschlaggebend: Wer Wildtiere sehen will, muss Geduld bewahren und vor allem leise sein.

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung (idw)

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