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Racheakt in Israel: Palästinensischer Jugendlicher getötet

Archivmeldung vom 02.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: sven scherz-schade / pixelio.de
Bild: sven scherz-schade / pixelio.de

In Israel ist es nach der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen offenbar zu einem Racheakt gekommen: Rechtsgerichtete Israelis sollen laut eines Medienberichts einen 17-jährigen Palästinenser getötet haben. Der Jugendliche sei in Ost-Jerusalem am frühen Mittwochmorgen in ein Auto gezwungen worden, berichtet der israelische Militärrundfunk. Demnach wurde die Leiche des 17-Jährigen wenige Stunden später in einem anderen Stadtteil gefunden.

Laut des Berichts handele es sich vermutlich um einen Racheakt für die Verschleppung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen. Diese waren Mitte Juni im südlichen Westjordanland verschwunden. Daraufhin begann Israel eine breitangelegte Suche, bei der Hunderte Palästinenser festgenommen wurden, mehrere Menschen wurden getötet. Die israelische Regierung hatte die radikal-islamische Hamas beschuldigt, die drei Jugendlichen entführt und getötet zu haben. Diese wies die Anschuldigungen zurück und bezichtigte ihrerseits Israel, den Tod der drei Jugendlichen für weitere Militäraktionen gegen die Palästinenser zu benutzen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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