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Versicherungswirtschaft: Sturmtief "Ela" kostet 650 Millionen Euro

Archivmeldung vom 02.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Sturmfront "Ela": Sturmschäden in Dortmund-Brechten
Sturmfront "Ela": Sturmschäden in Dortmund-Brechten

Foto: Rainer Klute - Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Sturmtief "Ela" hat Anfang Juni bundesweit an privaten Gebäuden und Kraftfahrzeugen 350 000 versicherte Schäden in Höhe von rund 650 Millionen Euro verursacht. Das geht aus ersten Auswertungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer (GDV) hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegen.

Nach Angaben des GDV schultern davon die Sachversicherer 250 000 Schäden an privaten Wohngebäuden und Unternehmen im Wert von insgesamt 400 Millionen Euro. Bei den Kfz-Versicherern wurden 100 000 Schäden in Höhe von rund 250 Millionen Euro gemeldet. "Ela" hatte am 9. und 10. Juni vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gewütet. In Düsseldorf, Essen, Köln und Krefeld starben am 9. Juni zwischen 20 und 23 Uhr sechs Menschen an den Folgen des Unwetters.

",Ela´ ist für die Sachversicherer der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre", sagte Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung. Nur das Sturmtief "Andreas" habe Ende Juli 2013 mit 1,9 Milliarden Euro noch höhere private Sachschäden verursacht. 2013 hätten die Versicherungsunternehmen insgesamt sieben Milliarden Euro für Sturm-, Hochwasser- und Hagelschäden an ihre Kunden ausgezahlt. Für die Zukunft richten sich die Versicherer auf weiter deutlich steigende Regulierungen ein. Sturmschäden könnten bis zum Jahr 2100 um über 50 Prozent zunehmen, sommerliche Unwetter sogar noch stärker. Das geht aus einer aktuellen Klimastudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln im Auftrag der Versicherungswirtschaft hervor.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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