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22. Juni 2011 - Archiv

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84 Prozent der europäischen Unternehmen Opfer von Cyber-Angriffen

Etwa 84 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind im letzten Jahr mindestens ein Mal Opfer von Cyber-Security-Verletzungen geworden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ponemon Instituts unter IT-Sicherheitsverantwortlichen. Rund 49 Prozent der Befragten stellten zwei oder mehr Vorfälle von Sicherheitsverletzungen in den vergangenen 12 Monaten fest und 44 Prozent gaben an, dass genau diese Verletzungen ihr Unternehmen mindestens 250.000 Euro im Hinblick auf Bargeldauslagen, Unterbrechungen im Unternehmensablauf, Umsatzverluste, interne Aufwendungen, zusätzlicher Arbeitskraft oder andere Ausgaben gekostet hätten. Die Cyber-Angriffe sind eindeutig auf dem Vormarsch. Weiter lesen …

Ministerpräsidentin Kraft kritisiert Steuersenkungspläne der Koalition als Wahlkampfmanöver

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat die Pläne der Koalition als Wahlkampfmanöver kritisiert. "Steuersenkungen durch Schulden finanziert - so rettet Frau Merkel die FDP nicht. Wir werden in NRW eine Milliarden-Transfusion für die blut- und inhaltsleere FDP nicht mitmachen", sagte Kraft dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). Wer ernsthaft über Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen rede, müsse das zum Beispiel durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer kompensieren. Weiter lesen …

Offerte: Videoportal Hulu denkt über Verkauf nach

Der Online-Videodienst Hulu (www.hulu.com) wägt den eigenen Verkauf ab. So hat der YouTube-Konkurrent offenbar ein Übernahmeangebot erhalten. Von wem die Offerte stammt, ist bisher allerdings nicht klar. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, überprüft der Vorstand derzeit die Möglichkeiten und lässt sich von externen Firmen beraten. Dabei tritt Hulu auch an Private-Equity-Unternehmen sowie andere mögliche Interessenten aus der Branche heran. Angesichts des Booms von Video und TV im Internet bei den Usern sind weitere Angebote nicht auszuschließen, wenngleich Hulu bislang alles andere als eine Goldmine ist. Weiter lesen …

23. Medienforum.NRW: Von Medien, Macht und Menschen. Experten diskutierten an drei Tagen die Folgen der Digitalisierung

Unter dem Kongress-Motto "Von Medien, Macht und Menschen." haben renommierte Medienmanager und -politiker, Journalisten und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland beim 23. Medienforum.NRW in Köln Themen wie Werbeverbote, Netzneutralität, Medienkonzentration und den Einfluss von Twitter und Facebook auf Fernsehen, Zeitung, Hörfunk und Film diskutiert. Weiter lesen …

Bundeskabinett beschließt Konzept gegen Fachkräftemangel

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein umfassendes Konzept gegen den drohenden Fachkräftemangel in Deutschland beschlossen. Die Maßnahmen umfassen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit von älteren Arbeitnehmern und Arbeitslosen sowie eine bessere Qualifizierung junger Leute. Außerdem liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Integration qualifizierter Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten. Weiter lesen …

Mehrwegquote von Getränkeverpackungen sinkt dramatisch

"Der Marktanteil umweltfreundlicher Getränkeverpackungen geht dramatisch zurück. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von 80 Prozent werden jetzt nur noch 50 Prozent erreicht. Die Politik muss unbedingt gegensteuern", forderte Hartmut Vogtmann, Vizepräsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), auf einer Pressekonferenz am Mittwoch beim NABU-Bundesverband in Berlin. Weiter lesen …

Filehoster "Drei.to" geht aus Angst vor Verfahren offline

Die europaweiten Ermittlungen gegen die Betreiber der Filmstream-Quellensammlung kino.to - mit dem Ergebnis von über einem Dutzend Verhaftungen und anhängigen Verfahren - haben die Piraterieszene aufgeschreckt. Zwar wagen sich in Folge der Razzien zahlreiche neue Anbieter vor, um die gewinnbringende Webseite trotz ihres fragwürdigen Geschäftsmodells zu beerben. Einige Portale begeben sich aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung hingegen auf den Rückzug. So hat etwa der Filehoster "Drei.to" aufgegeben und die Seite vom Netz genommen. Weitere Ermittlungen verhindern die Betreiber damit aber wohl kaum. Weiter lesen …

Social Media-Partys: Vandalismus ist nicht versichert

Social Media Plattformen wie Facebook, StudiVZ und Co. werden immer häufiger für die Verabredung zu spontanen Partys genutzt. Nicht selten locken die öffentlich gemachten Einladungen auch ungebetene Gäste und Randalierer. Die Gefahr, dass dabei Schäden entstehen, die nicht versichert sind ist groß. Denn: "Entwickelt sich eine Social Media-Party zu einer 'Hausabrissparty', übernimmt keine Hausratversicherung den entstandenen Schaden zerstörter Einrichtungsgegenstände", so Volker Samel, Zurich Experte für Sachversicherungen. Weiter lesen …

Die ältesten Menschenaffen Eurasiens lebten in Schwaben

Afrika gilt als Evolutionszentrum des Menschen und seiner Vorfahren. Jedoch schon lange bevor der moderne Mensch vor 125 Tausend Jahren Afrika verlies, migrierten, wie Fossilfunde zeigen, seine Vorläufer wiederholt nach Eurasien. Wie oft, wann genau und warum Menschen-affen „out of Africa“ unterwegs waren, ist Gegenstand intensiver Forschung. Ihre wahrscheinlich erste Migrationswelle fand vor ziemlich ge-nau 17 Millionen Jahren statt. Ihre ältesten Spuren finden sich im schwäbischen Alpenvorland, südwestlich von Sigmaringen. Weiter lesen …

Zeitung: Gorch-Fock-Kommandeur darf nicht wieder an Bord

Der tödliche Unfall auf dem Segelschulschiff Gorch Fock wird härtere Konsequenzen für den seinerzeit amtierenden Kommandanten haben als bisher bekannt. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" wird der Kapitän zur See, der seit fünf Monaten vorübergehend von seinen Pflichten entbunden ist, voraussichtlich nicht wieder das Kommando über die Gorch Fock erhalten. Weiter lesen …

Bundesgerichtshof entscheidet zum Leistungskürzungsrecht des Versicherers bei grober Fahrlässigkeit (hier:Trunkenheitsfahrt)

Der Kläger nimmt die Beklagte aus einer bei dieser bestehenden Fahrzeugvollversicherung wegen eines Unfalls in Anspruch. Am 13. Juli 2008 kam der sich auf einer Rückfahrt von einem Rockkonzert befindende Kläger gegen 7.15 Uhr mit seinem PKW außerorts in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenpfahl, wodurch am Fahrzeug ein Schaden von ca. 6.400 € entstand. Eine um 8.40 Uhr durchgeführte Blutentnahme ergab eine Blutalkoholkonzentration von 2,70 Promille. Im anschließenden Strafverfahren wurde der Kläger wegen fahrlässigen Vollrausches verurteilt. Die Beklagte verweigerte jede Leistung. Weiter lesen …

SPD-Generalsekretärin Nahles erteilt Steuersenkungsplänen Absage

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat den jüngsten Steuersenkungsplänen der Koalition zur Entlastung der Mittelschicht eine Absage erteilt. Dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe) sagte Nahles: "Die neue FDP-Führung klammert sich im Abstiegskampf verzweifelt an ihr einziges neues und altes Kernthema `Steuersenkung`, sei es noch so aussichtslos, unverantwortlich und realitätsfern." Weiter lesen …

Deutscher Rechtsstaat zeigt Schwachstellen

Im Ranking zur Rechtsstaatlichkeit, dem "World Justice Project", wird Deutschland unterschiedlich eingestuft: Von sehr guten Platzierungen beim Zugang zu den Zivilgerichten und dem Schutz der Grund- und Menschenrechte bis hin zu negativen Beurteilungen durch ungerechtfertigte Polizeigewalt und überlange Verfahrensdauer. Die Verfahrensdauer bei Zivil- und Strafgerichten ist ein Problem, das bekannt ist. Deutschland wurde deswegen mehrmals durch den Europäischen Gerichtshof verurteilt. Weiter lesen …

Warum Kinder von Migranten kaum studieren gehen

Migrantenkinder erbringen im Schnitt keine schlechteren schulischen Leistungen als einheimische Kinder. Trotzdem sind sie auf Gymnasial- und Hochschulstufe unterrepräsentiert. Die Gründe sind nicht Diskriminierung durch die Lehrperson oder die Schule, sondern oftmals die schwache finanzielle und kulturelle Ausstattung des Elternhauses. Dabei bestehen zwischen den einzelnen Nationalitäten grosse Unterschiede. Dies zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte bildungssoziologische Studie. Weiter lesen …

Spritpreise nehmen wieder Fahrt auf

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Ein Liter Super E10 verteuerte sich nach Angaben des ADAC binnen Wochenfrist um 1,8 Cent auf durchschnittlich 1,532 Euro. Damit verzeichnet der Automobilclub in seiner Wochenübersicht den ersten Preisanstieg bei Benzin seit Anfang Mai. Markanter als bei Benzin fällt die Verteuerung bei Diesel aus: Ein Liter Selbstzünderkraftstoff kostet derzeit im bundesweiten Mittel 1,428 Euro, das sind 3,5 Cent mehr als vor einer Woche. Weiter lesen …

Bundespräsident Wulff empfängt japanischen Kronprinzen

Bundespräsident Christian Wulff hat am Mittwochvormittag den japanischen Kronprinzen Naruhito im Schloss Bellevue empfangen. Dies gab das Bundespräsidialamt bekannt. Nach dem Eintrag ins Gästebuch fand ein rund einstündiges Gespräch statt. Der Bundespräsident nannte es eine besondere Wertschätzung, dass Kronprinz Naruhito trotz der Erdbebenkatastrophe in Japan seiner Einladung nach Deutschland gefolgt sei. Weiter lesen …

Wowereit: Kein Spielraum für Steuersenkungen

Zur aktuellen Steuerdebatte erklärt der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit: Die Merkel-Regierung schafft immer neue Verunsicherung. Jetzt schürt sie wieder die Debatte um Steuersenkungen. Nach dem unsäglichen Sparpaket, den Kürzungen bei der Städtebauförderung und dem misslungenen Versuch, die Gewerbesteuer abzuschaffen, verunsichert diese Bundesregierung erneut Länder, Städte und Gemeinden. Weiter lesen …

WWF: Energieeffizienz-Richtlinie ungenügend

Als unzureichend kritisiert der WWF die heute in Brüssel vorgelegten Gesetzespläne zur Energieeffizienz in der Europäischen Union. Die heute vorgestellte Energieeffizienz-Richtlinie reicht aus Sicht des WWF nicht aus, substantielle Anreize für das Energiesparen zu bringen. Besonders negativ war in den Verhandlungen die Rolle Deutschlands. Weiter lesen …

400 Jahre Sonnenflecken

Die erste Publikation über Sonnenflecken wurde am 23. Juni vor 400 Jahren veröffentlicht. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Universität Oulu in Finnland arbeiten heute an der Rekonstruktion zehntausender Sonnenflecken und der Sonnenaktivität über vier Jahrhunderte. Mit dem Blick in die Vergangenheit wollen sie auch die Zukunft der Sonnenaktivität verstehen. Weiter lesen …

Staatsministerin Pieper kritisiert Verletzung der Pressefreiheit in Äquatorialguinea

Zu der Beschlagnahme von Filmmaterial des ZDF durch die Behörden von Äquatorialguinea erklärte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper heute in Kielce/Polen: „Ein Kamerateam des ZDF hielt sich zu Recherchen über den Frauenfußball im Vorfeld der Frauen-Fußballweltmeisterschaft in Äquatorialguinea auf. Dort wurde dem Kamerateam vor der Ausreise Filmmaterial weggenommen. Weiter lesen …

Langzeit-Analyse zeigt: Diabetes breitet sich in Deutschland unaufhaltsam aus

Eine neue Langzeit-Studie belegt die starke Zunahme von Diabetes in Deutschland: Innerhalb von nur acht Jahren wurde bei rund zwei Millionen Menschen die Zuckerkrankheit neu diagnostiziert. Waren im Jahr 2000 noch 5,36 Millionen Deutsche wegen Diabetes in Behandlung, so stieg diese Zahl kontinuierlich an auf 7,33 Millionen im Jahr 2007. Auch die Diabetes-bezogenen Krankheitskosten wuchsen stetig und betragen inzwischen 10% aller Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Trends zeigen Langzeitdaten der „Costs of diabetes mellitus“ (CoDiM)-Studie, die heute in der Zeitschrift Experimental and Clinical Endocrinology & Diabetes erschienen ist.1 Weiter lesen …

Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren

Seit Beginn der Industrialisierung steigt der Meeresspiegel schneller als je zuvor in den letzten zweitausend Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste - die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum. Weiter lesen …

Griechenland-Krise: Deutsche fürchten Steuererhöhungen

Die Mehrheit der Bundesbürger befürchtet, dass die Griechenland-Krise finanzielle Folgen hat. So rechnen 54 Prozent mit einer Steuererhöhung. 53 Prozent der Deutschen glauben darüber hinaus, dass der Staat künftig weniger Geld für Kultur, Bildung und Gesundheitsversorgung bereitstellen kann. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Weiter lesen …

KK Royal Nimmersatt Kai-Uwe Klug in U-Haft

Protzmakler Kai-Uwe Klug stolperte eigenartigerweise zunächst nicht über die vielen Käufer seiner so genannten Steuerspar-Wohnungen, an denen er sich mit doppelten Preisen und Finanzierungen ohne Eigenkapital dumm und dusselig verdiente. Es war die eigene Nimmersattheit, die dafür sorgte, dass der "größte Angeber Berlins" (Spiegel TV) nun am 19. Juni 2011 seinen 30. Geburtstag nicht in seinem Loft im Paul-Lincke-Ufer 8c in Berlin-Kreuzberg, sondern in einer Zelle der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit verbringen durfte und da auch eine Weile bleiben muss. Weiter lesen …

Ausfuhren nach Griechenland im Jahr 2010 weiterhin rückläufig

Im Jahr 2010 wurden Waren im Wert von rund 5,9 Milliarden Euro von Deutschland nach Griechenland ausgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind damit die deutschen Exporte nach Griechenland gegenüber 2009 deutlich zurückgegangen (- 10,2%), während gleichzeitig die Ausfuhren in die EU insgesamt um 15,5% gestiegen sind. Zu den Hauptausfuhrgütern im Handel mit Griechenland zählten im vergangenen Jahr Maschinen, Apparate, mechanische Geräte (693 Millionen Euro), elektrotechnische Erzeugnisse (653 Millionen Euro) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (562 Millionen Euro). Weiter lesen …

Bundeskanzlerin Merkel sichert FDP Steuersenkungen zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einem Medienbericht zufolge der FDP zugesichert, deren Pläne für Steuersenkungen zu unterstützen. Wie die Online-Ausgabe der "Financial Times Deutschland" schreibt, habe Merkel in einem vertraulichen Gespräch dem FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler die Zusicherung gegeben, die Forderung des Koalitionspartners zu erfüllen und Steuersenkungen für die Mittelschicht vor der nächsten Bundestagswahl zugesagt. Weiter lesen …

Prominente Hackergruppen erklären Regierungen den Krieg

Die prominenten Hackergruppen "LulzSec" und "Anonymous" haben Behörden und Unternehmen den Krieg erklärt und wollen weiter gegen diese vorgehen. "Unsere Kampfflotte Lulz Lizard erklärt nun den sofortigen und unermüdlichen Krieg", erklärte die Gruppe im Internet zum Auftakt der gemeinsamen "Operation Anti-Security" (AntiSec), die sie gemeinsam mit der Hackergruppe "Anonymous" gestartet haben soll. Weiter lesen …

Atommüll: Entwarnung in 1.000.000 Jahren

1.000.000 Jahre soll es dauern, bis wirklich alle Restrisiken abgebaut sind. Bis dahin muss unser ständig wachsender Atommüll gelagert werden. Doch wo? Im Erdinneren, im Meeresgrund, im Weltall? Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN in ihrer Juli-Ausgabe berichtet, tüfteln Wissenschaftler an acht Methoden, von denen eine abenteuerlicher klingt als die andere. Weiter lesen …

Experten warnen vor giftigem Müll auf Deponien in Sachsen-Anhalt

Die Lagerung von umgewandelten Filterstäuben auf Deponien in Sachsen-Anhalt wird von Wissenschaftlern heftig kritisiert. "Langfristig ist zu erwarten, dass durch die Abfälle Schwermetalle wie Blei freigesetzt werden", sagte der Mineraloge Gert Klöß von der Universität Leipzig der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Er hat eine Studie zu dem Thema erarbeitet. Abfallexperte Gerd Grüßing vom TÜV Nord sagt, in anderen Bundesländern wie Niedersachsen dürfen solche Abfälle gar nicht auf Deponien gelagert werden. Durch herausgelöste Schwermetalle könnte das Grundwasser deutlich belastet werden. Weiter lesen …

Euro-Stabilitätspakt: Liberalen-Chef Verhofstadt droht EU-Staaten mit Blockade

Im Streit um die Verschärfung des Euro-Stabilitätspaktes droht der Chef der Liberalen im Europäischen Parlament, Guy Verhofstadt, den EU-Staaten mit einer Blockade. Unmittelbar vor den entscheidenden Beratungen in Brüssel sagte Verhofstadt der Zeitung "Die Welt": "Wenn die EU-Regierungen zur Abwehr neuer Schulden automatischen Strafen nicht zustimmen, wird das Europäische Parlament das Gesetz zur Reform des Stabilitätspaktes ablehnen. Es ist besser keine Reform des Stabilitätspaktes zu haben als eine schlechte Reform, die von den Finanzmärkten sofort abgestraft wird." Weiter lesen …

Griechenland: Parlament spricht Papandreou Vertrauen aus

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat in der Nacht zum Mittwoch die Vertrauensabstimmung im Parlament in Athen gewonnen. Bei der Abstimmung sprachen die Abgeordneten Papandreou mehrheitlich das Vertrauen aus und signalisierten damit ihre Rückendeckung für den eingeschlagenen Sparkurs. Das Votum gilt als entscheidender Schritt für den Erhalt weiterer EU-Finanzhilfen für den maroden Staatshaushalt des Landes. Weiter lesen …

Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema ARD/ZDF

ARD und ZDF ohne Werbung - das hält Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) schon 2017 für machbar. Kein Problem, sekundierte die ARD-Vorsitzende Monika Piel beim NRW-Medienforum - wenn es denn Ersatz für fehlende Werbeeinnahmen gibt. Kraft glaubt, dass das kommende Gebührenmodell öffentlich-rechtliche Programme frei von Spots, Product Placement, Sponsoring und Schleichwerbung für »Buch und DVD zum Film« ermöglicht. Weiter lesen …

Christopher Davis: "Jedes Unternehmen kann sich für Menschenrechte einsetzen"

"Medien sind nicht so ausgestattet, um in der erforderlichen Tiefe über wichtige Themen zu berichten." Das sagte der renommierte US-Filmemacher U. Roberto Romano am Montag, 20. Juni, auf dem Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn. In seinem neuen Film "The Harvest" geht es um Kinderarbeit in den USA. Thema der dreitägigen Konferenz, die noch bis zum heutigen Mittwoch, 22. Juni, dauert: "Menschenrechte und Globalisierung - Herausforderungen für die Medien." Weiter lesen …

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wiedergewählt

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, ist ohne Gegenstimmen für eine zweite Amtszeit gewählt worden. Die UN-Vollversammlung hat den 67-Jährigen am Dienstagabend in New York in seinem Amt bestätigt, es gab keinen Gegenkandidaten. Demnach wird er für vier weitere Jahre den Posten bekleiden. Die zweite Amtzeit beginnt am 1. Januar 2012 und läuft bis Ende 2016. Weiter lesen …

Neue OZ: Der Schein trügt

Alles könnte so schön sein. Die Wirtschaft brummt, und die Steuerquellen sprudeln so kräftig wie lange nicht mehr. Eigentlich ist das der ideale Augenblick für Steuerentlastungen. Schade nur, dass der Schein trügt. Schließlich sitzt der Staat auf einem schwindelerregenden Schuldenberg von fast zwei Billionen Euro. Zudem wird nirgendwo gespart, sondern alle Finanzminister sind schon froh, wenn sie das Tempo der Neuverschuldung ein wenig drosseln. Auch Wolfgang Schäuble macht da keine Ausnahme. Um etwa 35 bis 40 Milliarden Euro wächst der Schuldenstand des Bundes im laufenden Jahr, 2012 werden nach den derzeitigen Planungen weitere 30 bis 35 Milliarden Euro hinzukommen. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Drei, zwei, eins - meins

Die Magie der großen Namen. Da teilt der Softwareentwickler Intershop mit, das Internetauktionshaus Ebay sei mit gut 26% ab sofort größter Aktionär bei den Thüringern - und schon springt der Aktienkurs in der Spitze um satte 15% hoch. Dabei hat sich für die Jenaer eigentlich so gut wie nichts geändert. Weiter lesen …

Lausitzer Rundschau: Schwarz-gelber Sinkflug

Dass die Sympathien der Bevölkerung für die Bundesregierung im Sinkflug sind, lässt sich schon seit Monaten an sämtlichen demoskopischen Befunden ablesen. Dass sich nun auch die Eliten des Landes in Scharen von Schwarz-Gelb abwenden, hat eine neue politische Qualität. 77 Prozent der befragten Führungskräfte sind enttäuscht über die Regierungsbilanz, noch mehr zweifeln an der Handlungsfähigkeit der Regierung. Weiter lesen …

Hinterbänkler leben gefährlich

Wer im Auto hinten sitzt, läuft große Gefahr, bei einem Unfall schwerer verletzt zu werden als Fahrer und Beifahrer. Der Grund: Die Sicherheitsausstattung auf der Rückbank ist in den meisten Autos lückenhaft wie der ADAC in einem aktuellen Test herausgefunden hat. Bei vielen Autos gibt es auf den Rücksitzen nur einfache Gurtsysteme und unpassende Kopfstützen - die Insassen sind unzureichend geschützt und können bei einem Unfall schweren Schaden nehmen. Weiter lesen …