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1. November 2005 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2005

Norwegen: Mehr als 600 Wale enden als Wal-Burger

Dieses Jahr erlegte Norwegen 639 Zwergwale. Die von der norwegischen Regierung festgesetzten Fangquote von 796 Tieren erreichten die Walfänger abermals nicht. Vom April bis Ende Oktober hatten die Walfänger Zeit. Dieses war die längste Walfangsaison seit dem Beginn der kommerziellen Waljagd in Norwegen 1993. Trotz zweimaliger Verlängerung der Saison 2005 bleibt es 157 Walen erspart, als Wal-Burger zu enden. Weiter lesen …

Seehofer warnt vor Scheitern der großen Koalition

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat nach dem angekündigten Rückzug von SPD-Chef Franz Müntefering vor einem Scheitern der großen Koalition gewarnt. Sollten Union und SPD das Regierungsbündnis nicht zustande bringen, drohe ein "ungeahnter Imageschaden" für die Volksparteien, sagte Seehofer am Montagabend in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz". Weiter lesen …

„Zapp spezial: verdeckt, versteckt, verboten – Schleichwerbung und PR in den Medien“

Sendetermin: Mittwoch, 2. November, 23.00 Uhr, NDR Fernsehen Im Privatfernsehen, bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, im Radio und in der Zeitung – immer wieder sind Fälle versteckter Werbebotschaften aufgetaucht. Pharmakonzerne produzieren Filmbeiträge, die im Fernsehen laufen. Automobilkonzerne verstecken ihre Werbung in redaktionellen Beiträgen. Tatort-Kommissare werben für Hustenbonbons. Arbeitgeberverbände platzieren ihre Botschafter in Talkshows. Weiter lesen …

Reaktion von Royal Ten Cate auf den Artikel über die Verwendung von Reifenfüllmaterial in Kunstrasenfeldern

Die niederländische Zeitung De Telegraaf veröffentlichte am Sonntag, den 30. Oktober einen Artikel über umweltschädliche Aspekte der Verwendung von Gummireifenmaterial für Füllzwecke, ohne Ten Cate (Euronext: KTC) vor der Veröffentlichung darüber zu informieren. Ten Cate wird in dem Artikel zwar nicht erwähnt, doch könnte der Meldungsinhalt negativ für eines der Hauptgeschäfte von Ten Cate, den Bereich Kunstrasen, ausgelegt werden. Weiter lesen …

SWIP: Ängste von weltweiter Inflation sind übertrieben, aber ernst zu nehmen - Energiepreise kein Inflationstreiber

"Die amerikanischen Inflationsängste halten wir für übertrieben, da die verringerte Kaufkraft in Folge der hohen Energiepreise den Spielraum für Preiserhöhungen stark einschränkt." Die Jahresinflationsrate liegt in den USA derzeit bei 4,7 %, einem Vierzehn-Jahres-Hoch. Wenngleich dieser Wert nahezu vollständig auf den Anstieg der Energiepreise zurückzuführen ist, sind sowohl die US-Zentralbank als auch die Finanzmärkte inzwischen ganz auf "Inflationsalarm" eingestellt. Weiter lesen …

Journalisten sehen auch Probleme für die Union

Führende Journalisten befürchten nach dem angekündigten Rückzug des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering Probleme für die Union. Das schlechte Wahlergebnis sei ein Trauma für die Partei gewesen, sagte Christoph Schwennicke, Leiter der Parlamentsredaktion der "Süddeutschen Zeitung", am Dienstag in der Phoenix-Sendung "Unter den Linden": Weiter lesen …

Freie Presse (Chemnitz): Hilsberg: Nahles für Generalsekretärsposten nicht geeignet

Der Sprecher der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Stephan Hilsberg, hat sich gegen die Wahl von Andrea Nahles zur neuen Generalsekretärin ausgesprochen. Wenn die strategischen Fähigkeiten des künftigen Generalsekretärs darin bestünden, "die Partei erst einmal kopflos zu machen und den eigenen Vorsitzenden zu entmachten, der diskreditiert sich selbst für dieses Amt", sagte Hilsberg der Chemnitzer "Freien Presse" (Dienstagausgabe). Weiter lesen …

Berliner Richter Ohlsen unter Druck

Es geht vordergründig nur um Prozesskostenhilfe. Doch was das Oberlandesgericht Frankfurt/Main jetzt beschlossen hat, dürfte in der deutschen Justiz reichlich Aufmerksamkeit erregen. Das Gericht bescheinigt dem Berliner Richter Andreas Ohlsen, ein Teil eines von ihm verfassten und im Tagesspiegel abgedruckten Leserbriefes weise "eine erhebliche Nähe zu der Diktion nationalsozialistischer Propaganda" auf. Weiter lesen …

Die Lausitzer Rundschau Cottbus zu Münteferings Rückzug

Wie man aus einer Niederlage (fast) einen Sieg macht, das hat die SPD in den vergangenen Wochen bewiesen. Jetzt demonstriert sie dem verblüfften Publikum, dass sie das Kunststück in die andere Richtung noch weitaus perfekter beherrscht. Bis gestern Nachmittag hatten die Genossen jedenfalls gute Gründe, sich als eigentliche Gewinner der Bundestagswahl vom 18. September zu fühlen: Weiter lesen …

Die Lausitzer Rundschau Cottbus zur Gewalt im Nahen Osten

Als die Eskalation der Gewalt unmittelbar vor den großen Knall zu stehen schien, als der heftige Sturm zum vernichtenden Hurrikan auszuarten drohte, stellte sich kurzfristig Ruhe in und um den Gazastreifen ein. Den Ägyptern sei Dank. Jetzt, zwei Monate nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen – verbunden mit der riskanten Übergabe der Grenzbewachung an die Ägypter – zahlt es sich für Israelis und Palästinenser aus, dass Kairo dort wieder konkreten Einfluss nimmt. Weiter lesen …

Rheinische Post: Schlag für SPD

Sie wussten, was sie tun. Jedem Mitglied des SPD-Vorstands muss klar gewesen sein, dass eine Nominierung der Parteilinken Andrea Nahles zur Generalsekretärin gegen den ausdrücklichen Wunsch des Parteivorsitzenden einem Misstrauensvotum gegen Franz Müntefering gleichkommt. Aus diesem Tiefschlag hat der SPD-Chef die logische Konsequenz gezogen und seinen Rücktritt angekündigt. Weiter lesen …

Rheinische Post: Beginn einer Staatskrise?

Es ist die vielleicht tödliche Krise der noch gar nicht existierenden Koalition. Schlimmer noch, was gestern in Berlin begonnen hat, kann sich gar zur Staatskrise ausweiten. Prompt gewinnen Szenarien an Kraft, die in weiter Ferne schienen. Seit gestern schauen alle in Berlin wieder in den Kalender. Am 26. März 2006 wird ohnehin in drei Bundesländern gewählt. Weiter lesen …

Rheinische Post: Stoibers Zweifel

Sieht man von dem - im doppelten Wortsinn Fall Müntefering ab, hätte CSU-Chef Stoiber gute Gründe, Minister für Wirtschaft und Technologie werden zu wollen. Denn der Bayer hat in Berlin viel erreicht, wenn auch zum Preis eines tiefen Popularitäts-Sturzes: Erst umschiffte er die Klippe Finanzministerium, an der jeder Spitzenpolitiker schnell zerschellen kann. Weiter lesen …