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Seehofer warnt vor Scheitern der großen Koalition

Archivmeldung vom 01.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat nach dem angekündigten Rückzug von SPD-Chef Franz Müntefering vor einem Scheitern der großen Koalition gewarnt. Sollten Union und SPD das Regierungsbündnis nicht zustande bringen, drohe ein "ungeahnter Imageschaden" für die Volksparteien, sagte Seehofer am Montagabend in der N24-Sendung "Was erlauben Strunz".

Die Folge wäre eine "Auferstehung der politischen Ränder in einem Ausmaß, wie man sich das gar nicht vorstellen kann". Deutschland brauche so schnell wie möglich eine handlungsfähige Regierung, damit Arbeitslosigkeit und öffentliche Finanznot nicht zunehmen und die Sozialsysteme nicht zusammenbrechen. Müntefering werde der großen Koalition als "Stabilitätsanker" fehlen, sagte Seehofer. Die "Achse" zwischen dem SPD-Chef und dem CSU- Vorsitzenden Edmund Stoiber sei sehr wichtig gewesen. "Wir waren auf einem guten Weg. Ich hoffe, dass wir auf guten Weg bleiben", betonte der CSU-Vize.

Quelle: Pressemitteilung N24

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