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4. August 2010 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2010

Russlands brennende Probleme

Mehr als 7.000 Waldbrände lodern derzeit rund um Moskau und im russischen Fernen Osten. „Daran ist nicht allein die aktuelle Hitzewelle Schuld“, betont Aurel Heidelberg, Waldreferent beim WWF Deutschland. Die Gründe seien vielfältig, aber eine mangelhafte Vorsorge und ein miserables Waldmanagement seien die Hauptursachen für die Brandkatastrophen. Weiter lesen …

NPD-Abgeordnete in Grevesmühlen finanzieren Wahlkreisbüro offenbar mit Steuergeldern

In Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern fließen offenbar Steuergelder in ein von Rechtsextremen unterhaltenes sogenanntes "Bürgerbüro". Nach Recherchen von "Menschen und Schlagzeilen" (Mittwoch, 4. August, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen) unterhalten die beiden NPD-Landtagsabgeordneten Udo Pastörs und Stefan Köster im sogenannten "Thing Haus" in Grevesmühlen ihre Wahlkreisbüros. Als Parlamentarier erhalten sie hierfür nach dem Abgeordnetengesetz eine monatliche Pauschale für allgemeine Kosten, worunter auch die Unterhaltung des Wahlkreisbüros fällt. Weiter lesen …

Gesunde Ernährung macht glücklich

Die richtige Ernährung kann die Psyche positiv beeinflussen und sogar Depressionen lindern. Über diese neuen Forschungsergebnisse berichtet die aktuelle ZEIT WISSEN-Ausgabe. "Vielleicht werden wir in Zukunft psychiatrische Probleme nicht mehr nur im Gehirn, sondern auch im Verdauungstrakt behandeln", sagt Emeram Mayer, Neurogastroenterologe von der University of California in Los Angeles gegenüber dem Wissensmagazin des ZEIT Verlags. Weiter lesen …

Schwangere brauchen ganzes Dorf zum Seelenheil

Die Existenz sozialer Netzwerke entscheidet darüber, ob es Schwangeren gut geht oder nicht. Das haben Forscher der University of Michigan nun in der Zeitschrift "Journal of Cultural Diversity and Ethnic Minority Psychology" gezeigt. Sie begleiteten 300 schwangere Frauen während der gesamten Schwangerschaft und untersuchten dabei, was für ihr psychisches Wohlbefinden den Ausschlag gab. Weiter lesen …

Bundesregierung muss Erneuerbare im Wärmebereich stärker voranbringen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert von der Bundesregierung deutlich größere Anstrengungen beim Ausbau Erneuerbarer Energien - vor allem im Wärmebereich. "Der von der Bundesregierung beschlossene Nationale Aktionsplan für Erneuerbare Energien reicht mit einem Anteil von lediglich 15,5 Prozent Erneuerbarer Energien im Wärmebereich bis zum Jahr 2020 hinten und vorne nicht aus", kritisiert Martin Bentele, Sprecher der AG Wärme im BEE, die heutige Kabinettsentscheidung. Weiter lesen …

Lehmer: Größere Verkehrssicherheit durch Begleitetes Fahren

Zum Beschluss des Bundeskabinetts, das Modellvorhaben "Begleitetes Fahren ab 17" in Dauerrecht zu überführen, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Max Lehmer: "Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer: Der Modellversuch des Begleiteten Fahrens wird ab 2011 zur Regel. Junge Erwachsene können mit dem sogenannten "Führerschein mit 17" bereits vor dem 18. Geburtstag Fahrpraxis gewinnen, wenn sie von einem über 30-jährigen Beifahrer begleitet werden. Das ist nicht nur sehr praktisch für junge Erwachsene, sondern erhöht auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Weiter lesen …

Pakistan: Flutkatastrophe verschärft Bildungsnotstand

"Die Flutkatastrophe wird auch Pakistans Bildungsnotstand drastisch verschärfen", warnt Waqar Haider vom pakistanischen Kindernothilfe-Partner ARO (Aid for Refugees and Orphans). In den überschwemmten Gebieten seien die meisten Schulen zerstört oder zu Flüchtlingslagern umfunktioniert. "Die Ferien sind hier am 13. August vorbei, doch die Kinder werden noch lange Zeit ohne Unterricht bleiben." Weiter lesen …

Atomkraftgegner fordern Ende der Strommengen-Tricksereien

Zur Übertragung von Reststrommengen vom AKW Mülheim-Kärlich auf das AKW Biblis B erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Der Strommengen-Deal zeigt, dass auch das bestehende rot-grüne Atomgesetz nicht dazu taugt, gefährliche Reaktoren stillzulegen. Die Schröder-Regierung hatte im Atomkonsens aus dem Jahr 2000 dem rheinland-pfälzischen Reaktor Mülheim-Kärlich noch eine virtuelle Reststrommenge von gut 107.000 Gigawattstunden zugestanden, obwohl das AKW damals schon gerichtlich stillgelegt war." Weiter lesen …

Gruss: Wir brauchen dringend verbesserte Adoptionsmöglichkeiten

Zu den heute veröffentlichen Angaben des Statistischen Bundesamts, wonach die Zahl der Adoptionen im Jahr 2009 erneut deutlich zurückgegangen ist, erklärt die stellvertretende Vorsitzende und familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Miriam Gruss: "Trotz sinkender Geburtenzahlen und zunehmend verbreiteter ungewollter Kinderlosigkeit vieler Paare in Deutschland ist die Zahl der Adoptionen seit Jahren rückläufig. Hier zeigt sich: Wir brauchen hierzulande dringend eine Verbesserung der Adoptionsmöglichkeiten." Weiter lesen …

Union wird Stuttgarter Charta im Bundestag würdigen

Morgen vor 60 Jahren wurde die Charta der Heimatvertriebenen verabschiedet. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig, Mitglied des deutschen Bundestages: "Die Charta der deutschen Heimatvertriebenen ist ein Schlüsseldokument deutscher Nachkriegsgeschichte, das bisher jede Bundesregierung als ein herausragendes "Dokument der Versöhnung" gewürdigt hat. Am 5. August 1950 erklärten in Stuttgart die führenden Vertreter der Millionen Vertriebenen, von denen viele damals noch auf gepackten Koffern saßen und auf eine Rückkehr in die Heimat hofften, "auf Rache und Vergeltung" zu verzichten." Weiter lesen …

Unklarheit über angeblichen Angriff auf Ahmadinedschad

Nach dem angeblichen Anschlag auf den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad herrscht Unklarheit über den genauen Ablauf der Ereignisse. Libanesische TV-Sender hatten unter Berufung auf iranische Präsidentenkreise berichtet, dass ein unbekannter Angreifer in der Stadt Hamedan im Westen des Landes eine Granate auf den Konvoi des Präsidenten geworfen hatte. Bei dem Anschlag seien laut dem Sender "Future TV" mehrere Personen verletzt worden. Ahmadinedschad selbst sei unverletzt geblieben. Weiter lesen …

BP meldet Erfolg bei Versiegelung von Ölleck

Der Energiekonzern BP hat das Ölleck im Golf von Mexiko offenbar erfolgreich geschlossen. Wie das Unternehmen am Mittwochmorgen (MEZ) mitteilte, habe die Operation "Static Kill" den "gewünschten Erfolg" erzielt. In den nächsten Stunden müsse nun der Druck des Bohrlochs kontrolliert werden. BP schloss jedoch nicht aus, dass noch weiterer Schlamm in das Leck gepumpt werden müsse. Sollte der Druck auf einem stabil niedrigen Niveau bleiben, ist als nächster Schritt die Abdichtung mit Zement vorgesehen. Weiter lesen …

Frauen haben bei Krediten auf smava bessere Chancen als bei Banken

Studien über die Kreditvergabe im klassischen Bankgeschäft zeigen, dass Banken bei Geschäftskunden zu einer Diskriminierung von Frauen neigen, urteilt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in der aktuellen Pressemitteilung vom 04. August 2010. Auf Basis dieser Erkenntnis untersuchte das Institut, wie sich die Kreditvergabe an Frauen auf Internet-Kreditplattformen darstellt. Das DIW wählte für diese Untersuchung zu "Krediten für Unternehmerinnen" Deutschlands führende Online-Kreditbörse smava aus und analysierte auf der Plattform die Vergabe von Geschäftskredite Weiter lesen …

Weltgemeinschaft ruft Libanon und Israel zur Mäßigung auf

Nach dem tödlichen Schusswechsel an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon haben die USA, die UN und die EU die beiden Länder zur Mäßigung aufgerufen, um eine weitere Eskalationen des Konflikts zu verhindern. Am Dienstag waren bei Grenzgefechten drei Libanesen und ein israelischer Soldat ums Leben gekommen. Noch am selben Tag fand eine außerplanmäßige Sitzung des Weltsicherheitsrats statt. Weiter lesen …

Bayern München: Robben fällt wegen Muskelriss zwei Monate aus

Der FC Bayern München wird knapp zwei Monate auf seinen holländischen Flügelstürmer Arjen Robben verzichten müssen. Die Vereinsärzte der Münchener diagnostizierten bei dem 26-jährigen WM-Rückkehrer am Dienstag einen Muskelriss im linken Oberschenkel. "Diese Diagnose ist ein Schock. Ich bin sehr enttäuscht, diese Zwangspause ist bitter für mich und die Mannschaft", erklärte Robben. Weiter lesen …

Käßmann wird Professorin in Bochum

Die zurückgetretene EKD-Ratsvorsitzende und Hannoveraner Bischöfin Margot Käßmann wechselt zum 1. Januar 2011 als Professorin an die Ruhr-Universität nach Bochum. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit". Käßmann soll dort für ein Jahr auf dem Gebiet der Ökumene und Sozialethik forschen und lehren. Weiter lesen …

Mit dem Schwarzgeld direkt in den Tresor

Erstmals schildert der Datendieb Heinrich Kieber, durch dessen Informationen unter anderem der Steuerbetrug von Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel aufgedeckt wurde, wie Milliarden von Schwarzgeld aus der ganzen Welt nach Liechtenstein geschafft wurden. Über Konten von Briefkastenfirmen, beispielsweise in Spanien oder Portugal, die indirekt der fürstlichen LGT Treuhand gehörten, sei das Geld nach Liechtenstein geflossen, sagte der frühere LGT-Mitarbeiter in einem Exklusiv-Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Weiter lesen …

Aufschwung kommt bei den Menschen nicht an

Die große Masse der Deutschen bekommt von der wirtschaftlichen Erholung nichts mit. Die Frage, ob sie persönlich etwas vom Konjunkturaufschwung in Deutschlands merkten, beantworteten 82 Prozent der Bürger in einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern mit "Nein". 2 Prozent beantworteten die Frage mit "Weiß nicht" und 16 Prozent sagten, sie spürten etwas von der anspringenden Konjunktur. Weiter lesen …

Toleranz gegenüber Wespen - sie wollen nur naschen

Das Leben der Arbeiterinnen ist hart! Wespen schleppen unermüdlich Insekten wie Fliegen, Mücken und Motten ins Nest, um damit die Larven-Brut zu füttern. Kurz vor ihrem Tod im Herbst, geraten die fleißigen Arbeiterinnen dann häufig mit den Menschen in Konflikt. "Dabei kommen sie nur an unsere Kaffeetafeln, um ein wenig Süßes zu naschen", sagt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung. Sie fordert Toleranz und Solidarität mit den Arbeiterinnen. Weiter lesen …

Kfz-Haftpflichtversicherung: Mindestens vier Wochen Geduld üben

Der ADAC empfiehlt, sich mindestens vier Wochen in Geduld zu üben, wenn eine Haftpflichtversicherung nach einem Kfz-Unfall den Schaden nicht sofort reguliert. Verzögerungen bis zu vier Wochen sind für den Geschädigten zwar ärgerlich, er kann dies aber nicht beanstanden. So entschied das OLG Stuttgart in seinem Beschluss vom 26. April 2010 (AZ.:3 W 15/10). Weiter lesen …

Stoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-Inseln

Mit erschütternden Bildern hat der Film "The Cove" ("Die Bucht") die skrupellose Jagd auf Delphine und das blutige Massaker dokumentiert, das japanische Fischer alljährlich im Dorf Taiji veranstalten. Der Film wurde mit dem "Oscar" für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Doch während die Welt empört und erschüttert nach Japan schaut, spielt sich im europäischen Nordatlantik - von der Öffentlichkeit weit gehend unbeachtet - eine Tragödie ab, die durchaus mit dem japanischen Blutbad vergleichbar ist. Rund um die Färöer-Inseln fallen Wale und Delphine einer ebenso grausamen wie sinnlosen Tradition zum Opfer. Weiter lesen …

Kraftfahrtbundesamt: Immer mehr Auto-Rückrufe

Immer häufiger müssen Hersteller Autos zurückrufen, um Fehler zu beheben. In Deutschland musste in den vergangenen fünf Jahren Renault die meisten Rückrufaktionen starten - insgesamt 45. Rund 372 000 Halter wurden angeschrieben. Dies geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Bei seinen Angaben stützt sich das Ministerium auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes. Weiter lesen …

Wahltrend: Keine Erholung bei Schwarz-Gelb

Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin verharrt trotz der anziehenden Konjunktur im Stimmungstief. Im stern-RTL-Wahltrend gewann die Union im Vergleich zur Vorwoche zwar einen Punkt hinzu, sie bleibt mit 30 Prozent aber weiter rund vier Punkte unter ihrem schwachen Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl. Die FDP kommt erneut auf 5 Prozent. Mit gemeinsam 35 Prozent liegt die Koalition gut 13 Punkte unter ihrem Ergebnis der Wahl im September. Weiter lesen …

Mehr als jeder Vierte in Deutschland klagt über Lärmbelästigung

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gaben 26,3% der Bevölkerung in Deutschland im Jahr 2008 an, sich durch Lärmbelästigung im Wohnumfeld - ausgehend von Nachbarn oder verkehrsbedingt - gestört zu fühlen. In der Europäischen Union (EU-27) lag die Quote mit durchschnittlich 21,9% etwas niedriger. Das zeigen die Ergebnisse aus der Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions). Weiter lesen …

Arbeitslosigkeit bei Behinderten doppelt so hoch wie im Gesamtdurchschnitt

Schwerbehinderte Menschen sind nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen. Das Blatt beruft sich dazu auf eine Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums zu einer Anfrage der Linksfraktion. Demnach hat sich die Zahl der Arbeitslosen in dieser Gruppe zwischen Juni 2008 und Juni 2010 um rund sieben Prozent auf 173 740 Personen erhöht. Die Arbeitslosenquote bei den Schwerbehinderten lag im Jahresdurchschnitt 2008 und 2009 bei jeweils 14,6 Prozent. Das ist etwa doppelt so hoch wie die Arbeitslosenquote insgesamt. Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): Partydroge aus Österreich Rauschgifthandel leicht gemacht

Nein, für Chauvinismus ist hier kein Platz. Obwohl es einem schon zu denken gibt, dass die Republik Österreich auf der einen Seite jedes Knöllchen deutscher Urlauber vom falschen Parken bis zur geringsten Geschwindigkeitsübertretung gerne von den hiesigen Behörden eintreiben lässt und auf der anderen Seite dem europäischen Rauschgifthandel Tür und Tor öffnet. Partydroge, das klingt harmlos. Tatsache ist wohl, dass der Stoff aus schüchternen Lämmchen Löwen macht, dass er persönlichkeitsverändernd wirkt. Weiter lesen …

Neue OZ: Gelungener Coup

Andere Länder, andere Sitten: Als Brasiliens Staatschef Lula da Silva kürzlich über das Ende seiner Amtszeit sprach, kamen ihm vor Rührung die Tränen. "Ich glaube, ich werde alt", kommentierte der frühere Gewerkschafter die Gefühlsregung angesichts des zwangsweisen Abtritts, da er nach zwei Amtsperioden zum Jahresende weichen muss. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Geldverbrennungsmaschine

Ein erweitertes Angebot hochauflösender Sendungen (HD) sowie eine Stärkung des Vertriebs: Wenn dies das Konzept zur Sanierung von Sky Deutschland sein soll, dann gute Nacht. Angesichts der nun amtlichen Perspektivlosigkeit von Pay TV in Deutschland nimmt Rupert Murdochs anhaltende Kapitalunterstützung inzwischen fast schon tragische Züge an. Weiter lesen …

Lausitzer Rundschau: Keine Chancengleichheit

Vor knapp vier Jahren stand Dieter Hoeneß im Cottbuser Stadion der Freundschaft und wollte sich gar nicht wieder einkriegen. Hertha BSC hatte mit 0:2 beim FC Energie verloren und der Berliner Manager schimpfte fürchterlich auf Schiedsrichter Lutz Wagner. Vermutlich verteile der einen Ost-Bonus, spekulierte er in seiner Wut. Inzwischen ist Hoeneß Manager beim VfL Wolfsburg und fordert tatsächlich einen Solidarpakt für den Fußball-Osten. Weiter lesen …

Mehr Spaß ohne Pille

Frauen, die mit der Pille oder Spirale verhüten, haben häufiger sexuelle Probleme als Frauen, die nicht oder nicht hormonell verhüten, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Tübingen und Kollegen. Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): Preispolitik der großen Stromkonzerne

Die großen Stromunternehmen verdienen ihr Geld immer noch viel zu leicht. Insbesondere die privaten Kunden werden kräftig zur Kasse gebeten, obwohl die Preise an der Strombörse schon länger auf dem Rückzug sind. Ob dabei tatsächlich die von den Grünen unterstellten ungerechtfertigten Milliardensummen zusammenkommen, ist dabei nicht so wichtig wie die Frage, ob die Kunden nicht ein gehöriges Maß Mitschuld an der Situation tragen. Weiter lesen …

Südwest Presse: Recht auf einen Vater

Willkommen in der Realität: Mit seinem Sorgerechts-Urteil hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor eine Gesetzeslage geschoben, die noch auf der Annahme fußt, die Mutter allein wisse schon am besten, was gut für das Kind sei. Bei Geburten ohne Trauschein hatten gegen ihren Willen die Väter bislang keine Chance, am Sorgerecht teilzuhaben. Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): Beteiligung der Industrie an der Abwrackprämie

Die fragwürdige Abwrackprämie nachträglich wieder einsammeln zu wollen, ist keine gute Idee Es sind schon viele unausgegorene politische Vorschläge auf dem Markt - warum nicht also auch noch diesen in die Debatte werfen: Die Automobilindustrie soll die Abwrackprämie zurückerstatten, die sie im vergangenen Jahr über Wasser gehalten hat, fordern Politiker von CDU und FDP. Weiter lesen …

WAZ: Eine Subvention ist kein Kredit

Allzu häufig sind sich Bundestagsabgeordnete der Regierungskoalition nicht einig. Die beiden weitgehend unbekannten Hinterbänkler Funk und Volk schon. Frei nach der These von Andy Warhol, dass jeder 15 Minuten berühmt sein kann, füllen die beiden gemeinsam das Sommerloch. Sie fordern in bester populistischer Manier, die jetzt wieder gut verdienende Autoindustrie solle gefälligst Teile der Milliardensubvention Abwrackprämie zurückzahlen. Weiter lesen …

Westdeutsche Zeitung: Der Wettbewerb auf dem Strommarkt funktioniert nicht

Die Strompreise fallen - nur nicht für die Verbraucher. Wenn RWE seinen Kunden eine Strompreiserhöhung von 7,3 Prozent zumutet, ist dies durch keine Ausrede zu rechtfertigen. Für die Kunden bleibt nicht allein die Tatsache als solche ärgerlich, von ihrem Anbieter ausgenommen zu werden. Empörend ist auch der Versuch der Konzerne, diese Preispolitik schönzureden. Man muss keine höhere Mathematik anwenden, um sowohl die diffusen Spiele mit öffentlich unzugänglichen Zahlen als auch den Verweis auf die gestiegene Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz als unglaubwürdig zu entlarven. Weiter lesen …

BERLINER MORGENPOST zum Sorgerechts-Urteil des Verfassungsgerichts

Jedes Jahr, kurz nach Beginn der Sommerferien, klingelt bei uns das Telefon. Eine weinende Freundin ist dran. Jetzt habe er das gemeinsame Kind wieder für zwei Wochen in den Urlaub mitgenommen. Die schreckliche neue Freundin sei auch wieder mit dabei. Sie hasse es, die nächsten vierzehn Tage ohne ihre Tochter zu sein. Und ihn hasse sie sowieso. So geht das jetzt seit vier Sommern. Trotzdem hat sie ihm das Kind noch nie verweigert. Weil sie weiß, dass ihre Tochter den Vater braucht - und liebt. Weiter lesen …

WAZ: Gericht stärkt Rechte lediger Väter

Das deutsche Sorgerecht benachteiligt ledige Väter und hilft nicht automatisch dem Kind. Nun hat sich das Verfassungsgericht endlich dazu durchgerungen, die Väter-Rechte zu stärken. Bis es zu diesem überfälligen Schritt kam, war erst die Schelte aus Straßburg nötig. So hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 2009 zu Recht festgehalten, dass ledige Väter hierzulande diskriminiert sind. Weiter lesen …

Neues Deutschland: zur Debatte um zu hohe Strompreise

Die Klage über zu hohe Strompreise in Deutschland ist alt. Und regelmäßig werden die gleichen Argumente ausgetauscht. Kritiker beklagen einen mangelhaften Markt, eine faktisch oligopolistische Anbieterstruktur, während die Energiekonzerne und ihre Lobbyisten in schöner Regelmäßigkeit auf die Mehrkosten durch Steuern und das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) verweisen. Weiter lesen …

Mindener Tageblatt zum Sorgerechts-Urteil des BVerfGer

Sind unverheiratete Väter Drückeberger, die sich mit einer monatlichen Überweisung aus der Verantwortung stehlen und denen man ein Kind nicht anvertrauen darf? Bisher schienen Gesetzgeber und Gerichte in Deutschland durchaus diese Meinung zu vertreten. Doch damit ist nun Schluss. Die Entscheidung war längst überfällig. Auch Väter, die nicht mit Mutter und Kind zusammenleben - aus welchen Gründen auch immer - , haben grundsätzlich das Recht, sich um ihr Kind zu kümmern. Und das umfasst nun einmal mehr, als die Unterhaltszahlung oder den Zoo-Besuch am Wochenende. Weiter lesen …