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28. August 2010 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2010

Feuchte Luft kann Strom liefern

Panels auf den Hausdächern werden künftig elektrischen Strom aus jener Energie der Atmosphäre erzeugen, die sich sonst in Blitzen entladen würde. Das stellen brasilianische Forscher auf dem Treffen der American Chemical Society in Boston in Aussicht. "Elektrizität aus der Atmosphäre kann die alternative Energiequelle der Zukunft sein. Mit ihr können Häuser beleuchtet oder Elektroautos betrieben werden", so Studienleiter Fernando Galembeck von der Universität Campinas. Weiter lesen …

Solidarität wird verschüttete Chilenen retten

Die 33 Bergleute, die seit 5. August in der Gold- und Kupfermine San Jose in Chile eingeschlossen sind, haben gute Überlebenschancen. Das schätzt der Traumaexperte Georg Pieper, der die 1988 im deutschen Borken verschütteten Minenarbeiter als Psychotherapeut betreut hat. "Unter Bergleuten gibt es die höchste Solidarität aller Berufsgruppen. Menschen entwickeln besonders bei gegenseitiger Hilfe enorme Kräfte, die sie überleben lassen", so der Experte im pressetext-Interview. Weiter lesen …

Willy Brandt wollte Olympische Spiele 1968 in Berlin

West-Berlins Bürgermeister Willy Brandt wollte 1968 die Olympische Spiele in das geteilte Berlin holen. "Willi Daume und Willy Brandt wollten Olympia in beiden Hälften der Stadt, scheiterten aber am Veto der Alliierten und der Bundesregierung", sagte der Sporthistoriker Christopher Young dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Weiter lesen …

Bundeswehr sieht "Daueraufgabe" für Tornado-Jagdbomber

Die deutsche Luftwaffe geht offenbar davon aus, dass sie auch in Zukunft ein Geschwader Jagdbomber vom Typ "Tornado" für den Einsatz amerikanischer Atombomben bereit halten muss. Dies berichtet der "Spiegel". In Handlungsempfehlungen zur "Priorisierung Materialinvestitionen" aus dem Verteidigungsministerium werden "zur Sicherstellung der Dauereinsatzaufgabe Nukleare Teilhabe" auch künftig "46 Luftfahrzeuge Tornado IDS" als "erforderlich" bezeichnet. Weiter lesen …

Dem Code des Gehirns auf der Spur

Über fünfzig Jahre währt bereits die Debatte, wie im Gehirn Informationen codiert werden, um sie zuverlässig von einer Hirnregion zur nächsten weiterzuleiten. Die vorgeschlagenen Kodierungssysteme schienen sich gegenseitig auszuschließen. Freiburger Forscher konnten nun mit einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe von Nature Reviews Neuroscience zeigen, dass sich bisherige Studien mit Extremfällen beschäftigt hatten und im Gehirn beide Codes unter bestimmten Bedingungen parallel zum Einsatz kommen können. Weiter lesen …

LED-Lampen lassen Stromverbrauch steigen

LED-Lampen werden keine Kraftwerke überflüssig machen. US-Forscher erteilen diesen Erwartungen an die effiziente Form der Lichterzeugung eine Abfuhr. Viel eher wird der breite Einsatz von Leuchtdioden den Energieverbrauch für Beleuchtung so stark ansteigen lassen, dass alle Vorteile des Wirkungsgrades wettgemacht werden. Das wird der Fall sein, solange der Strompreis nicht steigt, warnen die Experten der Sandia National Laboratories im "Journal of Physics D: Applied Physics". Weiter lesen …

Commodore 64: Revival mit Atom-CPU

Mit dem Commodore 64 (C64) steht ein legendärer Computer der 1980er zumindest vor einem optischen Revival. Das Unternehmen Commodore USA hat sich mit dem Rechteinhaber Commodore Licensing geeinigt und will rechtzeitig vor Weihnachten einen All-in-One-PC im klassischen beigen C64-Keyboardgehäuse auf den Markt bringen. Der Retro-Look soll alte Fans neu ansprechen. Weiter lesen …

Streit um Sarrazin geht weiter

Die Thesen zur Einwanderungspolitik des SPD-Politikers und Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin haben heftige Kritik in seiner eigenen Partei ausgelöst. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sagte dem "Spiegel" über seinen Parteifreund: "Thilo driftet derzeit ab. Er hatte immer eine Vorliebe für Statistiken. Aber er nutzt in der Integrationsdebatte nur jene, die ihm ins Feindbild passen." Weiter lesen …

Zwei Köpfe denken besser als einer

Im Zeitalter der großen Koalitionsregierungen stellt sich immer öfter die Frage, ob zwei Köpfe besser sind als einer. Ein dänisch-britisches Forscherteam ist in einer nun veröffentlichten Studie im Science-Magazin zum Schluss gekommen, dass zwei Individuen tatsächlich besser denken können als einer alleine. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es sich um den richtigen Partner handelt. Weiter lesen …

Künstliche Intelligenz: Computergegner lernen dazu

Die Verbesserung der künstlichen Intelligenz (KI) von computergesteuerten Gegnern stellt für Game-Produzenten eine enorme Herausforderung dar. Um die Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben, haben US-Computerwissenschaftler auf der Conference on Computational Intelligence and Games in Kopenhagen einen innovativen Ansatz präsentiert, der auf sogenannten selbstlernenden automatischen Algorithmen basiert. Diese passen sich sowohl dem Spielverlauf als auch dem Können des menschlichen Mitspielers an, lernen aus den Fehlern vergangener Partien und sorgen so für eine kontinuierliche KI-Steigerung. Weiter lesen …

Anzahl neuer Computerschädlinge auf Rekordniveau

61 Prozent der österreichischen Internet-User nutzen Soziale Netzwerke im Internet (Quelle: INTEGRAL Studie Q1 2010). Die große Popularität lockt aber auch Internet-Kriminelle an, die ihrerseits die Nutzer und Netzwerke attackieren. Mit speziellen Computerschädlingen erbeuten die Täter gezielt Zugangs- und persönliche Daten der Networker. Weiter lesen …

Italien: Rattenplage in Mailänder Nobel-Viertel

Ein renommiertes Stadtviertel von Mailand, Brera, wird von Ratten geplagt. Nach italienischen Medienberichten hätten die Tiere einige Zentralparks für sich entdeckt, wo sie die Gäste örtlicher Restaurants und Bars erschrecken. Die Rattenplage sei nicht tragbar, heißt es, denn im Nobelviertel kosten schon ein Quadratmeter Wohnfläche rund 8.000 Euro. Weiter lesen …

Jet Li will Tai Chi als olympische Sportart

Der chinesische Schauspieler und Kampfkünstler Jet Li möchte, dass Tai Chi als olympische Disziplin anerkannt wird. Es sei sein Traum, dass Tuishou, eine Partnerübung der Kampfkunst Tai Chi (kurz für Taijiquan), eine offizielle olympische Sportart werde, sagte Li am Donnerstag der "Beijing News". Weiter lesen …

Carlsberg nimmt Bio-Limo Beo vom Markt

Wie foodwatch berichtet, nimmt der Getränkekonzern Carlsberg seine Mogel-Limo „Beo“ vom Markt. In der Meldung heißt es weiter, aus dem „Stadium einer lahmen Ente“ ist Beo, die Bio-Limo von Carlsberg, laut einer Getränkefachzeitung nie herausgekommen. Nun zieht der Brauereikonzern die Konsequenzen und nimmt die Brause nach zwei Jahren vom Markt. Weiter lesen …

Projekt AVATAR bringt virtuelle Welten ins Klassenzimmer

Der Besuch virtueller Welten im Unterricht wandelt sich vom SchülerInnen-Traum zur Wirklichkeit: Der Studiengang „Informationsdesign“ und das Forschungsinstitut „ZML – Innovative Lernszenarien“ der FH JOANNEUM entwickelten in Zusammenarbeit mit sieben Partnern aus sechs Ländern im EU-Projekt „AVATAR“ einen Kurs für LehrerInnen, die ihren Schülerinnen und Schülern eine virtuelle Lernumgebung im Unterricht ermöglichen möchten. Weiter lesen …

Flugstunden des Eurofighters fast doppelt so teuer wie erwartet

Die Betriebskosten für den Eurofighter sind deutlich höher als erwartet. Mit 73.992 Euro liegt der Preis pro Flugstunde fast doppelt so hoch wie ursprünglich geplant, berichtet der "Spiegel". Der "Tornado", das bislang teuerste Flugzeug der Luftwaffe, kostet lediglich 43.000 Euro pro Stunde. Viel teurer als bislang angenommen sind damit auch die Flüge der Luftwaffe im Auftrag der deutschen Industrie. Weiter lesen …

Forscher fanden heraus: Kommunikation mit Behörden noch schwieriger als gedacht

Nun ist es wissenschaftlich belegt: Behördenformulare sind zu schwierig. Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben häufig große Probleme bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit Behörden. Dies stellt eine wesentliche Barriere für gesellschaftliche Teilhabe dar. Das fanden Prof. Dr. Uta M. Quasthoff, Prof. Dr. Ludger Hoffmann, Prof. Dr. Michael Kastner und ihr interdisziplinäres Team an der TU Dortmund im Rahmen des Projektes Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen / Literacy between Languages and Cultures (LiLaC) jetzt heraus. Weiter lesen …

Irak: Ex-Premier Allawi befürchtet Krieg um Irans Nuklearprogramm

Iraks ehemaliger Ministerpräsident Iyad Allawi erwartet mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" einen Krieg um Irans Nuklearprogramm. "Überall in der Region herrscht Angst, auch in Amerika, auch in Iran", sagte Allawi gegenüber dem "Spiegel". "Wir steuern auf eine Lage zu, die beinahe der Kuba-Krise von 1962 gleicht." Die internationale Staatengemeinschaft solle den Gesprächsfaden mit Teheran nicht abreißen lassen, sondern versuchen, "zu sehen und zu spüren, wo Irans Ängste liegen". Weiter lesen …

3D-Games werden berührbar

Bei 3D-Games der Zukunft wird die virtuelle Umgebung für Spieler wirklich greifbar. Das stellt das japanische National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) in Aussicht. Denn die Forscher haben mit "i³Space" ein System entwickelt, bei dem der Nutzer dank spezieller Sensoren an den Fingerspitzen Objekte auf einem 3D-Display fühlen und auch beeinflussen kann. Weiter lesen …

Forscher untersuchen Auswirkungen eintöniger Arbeit: Fließbandarbeiter altern schneller

Wer viele Jahre stumpfe, eintönige Arbeit am Fließband verrichtet, der altert im Kopf schneller als Kollegen mit abwechslungsreichen Tätigkeiten. Das hat eine Forschergruppe um Prof. Michael Falkenstein vom Institut für Arbeitsphysiologie (IfADo) der Technischen Universität Dortmund jetzt herausgefunden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erforscht er die Stärken und Schwächen älterer Arbeitnehmer und die Besonderheiten bei der Fließbandarbeit. Über die Ergebnisse berichtet die aktuelle Ausgabe von mundo, dem Forschungsmagazin der TU Dortmund. Weiter lesen …

"Ich war einmal ein Star!" - Was übrig bleibt vom Plattenmillionär

Sie haben mit ihrer Musik Millionen verdient, wurden von den Fans gefeiert und lebten ein Leben auf der Überholspur. Doch was passiert, wenn die Karriere vorbei und das Geld ausgegeben ist? Die stern TV-Reportage "Ich war einmal ein Star" - Was übrig bleibt vom Plattenmillionär (31. August um 22:25 Uhr) begleitet "Tic Tac Toe"-Sängerin "Jazzy", Schlagersänger Ricky Shayne ("Mamy Blue") und "Trio"-Drummer Peter Behrens und zeigt ihr Leben nach den Jahren voller Ruhm und Reichtum. Weiter lesen …

Ältestenrat: Bundestagsabgeordnete entscheiden allein, was eine Dienstreise ist

Die Mitglieder des Bundestages sollen allein entscheiden dürfen, was sie als Dienstreise abrechnen können. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, hat dies ein Fachgremium des Ältestenrates anlässlich der Dienstreisen-Affäre von Linkspartei-Chef Klaus Ernst intern klar gestellt. Die Kommission für die Rechtsstellung der Abgeordneten kam in einer Sondersitzung zu dem Ergebnis, dass wegen der Grundsätze des freien Mandats die Bundestagsverwaltung nicht kontrollieren könne, welche Dienstreisen berechtigt seien und welche nicht. Weiter lesen …

Vom Sex-Appeal enthaarter Männerbrust

Körperrasur ist zunehmend auch beim starken Geschlecht ein Thema. Männer, die durch eine Entfernung der Brusthaare attraktiver für Frauen werden wollen, sollten allerdings vor der Haarentfernung überlegen, wen sie zu beeindrucken beabsichtigen, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau". Weiter lesen …

Angeklagter in der Telekom-Spitzelaffäre will im Prozess erstmals aussagen

Im Prozess um die Bespitzelung von Journalisten, Arbeitnehmervertretern und Aufsichtsräten der Telekom will der Hauptangeklagte Klaus T. aussagen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus". "Ich will keine Schweigeverteidigung machen", erklärte der 60-jährige Ex-Mitarbeiter der Konzernsicherheit im kleinen Kreis. "Das alles habe ich schließlich nicht allein angezettelt." Weiter lesen …

Qualitätsgefälle bei Fotodiensten

Urlaubszeit, Fotozeit: Immer mehr Deutsche lassen ihre Schnappschüsse von Internet-Fotodiensten entwickeln. Die Anbieter versprechen günstige Preise, gute Bildqualität und einfache Handhabung. Allerdings gibt es vor allem bei der Bildqualität sichtbare Unterschiede. Das ergab ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD von 18 Internet-Fotodiensten. Weiter lesen …

Regierungs-Gutachten ist für AKW-Verlängerung zwischen 12 und 20 Jahren

Eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke von zwölf bis zwanzig Jahren bringt einem Regierungsgutachten zufolge für Klima und Strompreise die größten Vorteile. Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Szenarien-Berechnung der Institute EWI und Prognos liegt dem Nachrichtenmagazin "Focus" in Auszügen vor. Darin heißt es: "Im Vergleich der Szenarien mit einer Laufzeitverlängerung von 4, 12, 20 und 28 Jahren ergeben sich insgesamt die vergleichsweise günstigsten Ergebnisse für eine LVZ (Laufzeitverlängerung) zwischen 12 und 20 Jahren." Weiter lesen …

Merkel: Deutschland braucht kein "Internet-Gesetz"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine umfassende, gesetzgeberische Regelung von Angebot und Nutzung im Internet für unnötig. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" sagte Merkel auf eine entsprechende Frage: "Nein. Aber wir müssen unsere Vorstellungen vom Recht auf Datenschutz der sich immer weiter verändernden Netzwelt anpassen, ohne den Endgedanken eines freien Internets aufzugeben." Zum großen Teil liege es an den Nutzern selbst, was sie im Internet von sich preisgäben. Weiter lesen …

Wissenschaftler entwickeln immer exaktere Zeitmesser

"Vor allem die Navigation stellt höchste Anforderungen an die Genauigkeit von Uhren", sagt Ekkehard Peik, Fachbereichsleiter Zeit und Frequenz bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), gegenüber der Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN. "Das war schon früher bei den Seefahrern so und hat sich durch die Satellitennavigation noch verschärft", so Peik. Weiter lesen …

Netbooks: Nette Alternative zum Notebook

Wer mal eben im Café seine Mails einsehen will oder auf die Schnelle in der Bahn einen Brief tippen muss, dem empfiehlt sich ein handliches Netbook. Vorteil: Sie sind kleiner und leichter als Notebooks. Außerdem versprechen neue Modelle mit den Intel-Atom-Prozessoren N455 und N475 und der aktuellen DDR3-Speichertechnik mehr Tempo und längere Akku-Laufzeiten. Weiter lesen …

Wie supermassive Schwarze Löcher entstanden

Die ersten supermassiven Schwarzen Löcher sind kurz nach dem Urknall entstanden. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Lucio Mayer von der Universität Zürich. Wie die Forschenden in «Nature» schreiben, haben sich die supermassiven Schwarzen Löcher vor 13 Milliarden Jahren durch die Kollision von Galaxien gebildet. Die neuen Erkenntnisse sind wichtig, um die Entstehung der Gravitation und kosmologischer Strukturen zu verstehen. Weiter lesen …

Deutsche Umwelthilfe sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Sammlung von Energiesparlampen

Die Sammlung und ordnungsgemäße Entsorgung quecksilberhaltiger Energiesparlampen bewegt sich in Deutschland weiter auf einem beklagenswert niedrigen Niveau. Daran haben Absichtserklärungen des Handels und der Lampenhersteller, in denen in der Vergangenheit der Auf- und Ausbau freiwilliger Rückgabemöglichkeiten angestrebt wurde, wenig geändert. Das ist das Ergebnis von insgesamt 124 Testbesuchen, die Mitarbeiter der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) im Vorfeld der bevorstehenden zweiten Stufe des EU-Glühlampenverbots aktuell in Bau-und Elektromärkten sowie Drogerien durchgeführt hat. Weiter lesen …

Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger geht einer nützlichen Tätigkeit nach

Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren geht mindestens 20 Stunden pro Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Sie erziehen Kinder unter sieben Jahren, pflegen Angehörige, arbeiten und benötigen dennoch ergänzendes Arbeitslosengeld II, bilden sich weiter oder befinden sich in einer Fördermaßnahme. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 10.000 Hartz-IV-Beziehern durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Weiter lesen …

Roland Koch über seine Zukunft und einen Fehler, der ihn "politisch beinahe umgebracht" hätte

Am kommenden Montag wird der hessische Ministerpräsident Roland Koch offiziell verabschiedet. Nach elfeinhalb Jahren zieht sich der CDU-Politiker von seinem Amt zurück. "Wäre ich noch zehn Jahre länger in der politischen Führung geblieben, würde ich vieles nicht mehr lernen", nennt Koch im Interview mit dem Online-Magazin stern.de einen Beweggrund für seinen freiwilligen Abgang. Weiter lesen …

BERLINER MORGENPOST: Ernüchterung auch auf dem Balkan

Während zu Hause immer vernehmlicher an seinem Vorstandsstuhl gesägt wird, hat Guido Westerwelle auf dem politisch nach wie vor stark verminten Balkan versucht, seine Rolle als Außenminister zu stärken. Allerdings muss ihn auch die Reise von Kroatien bis zum Kosovo bei ehrlicher Bilanzierung ernüchtert haben. Denn gut zehn Jahre nach Ende der letzten Kämpfe im ehemaligen Restjugoslawien schweigen zwar die Waffen, die neue Landkarte der Nachfolgestaaten des einstigen Tito-Imperiums wird dagegen noch immer infrage gestellt. Weiter lesen …

Neues Deutschland: zum Energiegutachten der Bundesregierung

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast«, lautet ein bekanntes Bonmot in Statistikerkreisen. Die Bundesregierung hat dieses Motto bei dem von ihr in Auftrag gegebenen Energiegutachten leicht variiert: »Traue keiner Studie, deren Prämissen du nicht selbst vorgegeben hast.« Und die Bundesregierung wollte wirklich nichts dem wissenschaftlichen Zufall überlassen. Weiter lesen …

Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Löw/Ballack

Löw hat es versäumt, vor dem ersten EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Belgien die Weichen für die nächsten zwei Jahre zu stellen und will die Sache in schlechtester Kanzlerinnen-Manier aussitzen. Es ehrt ihn, dass er niemanden vor den Kopf stoßen will, aber je länger er wartet, desto mehr wird sich derjenige, der zurückstecken muss, als Verlierer fühlen. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Auf dem falschen Fuß erwischt

Anfang des Sommers nach Experten Ausschau zu halten, die prognostiziert hätten, dass die zehnjährige Bundrendite noch vor Ende August in die Nähe der 2%-Schwelle absacken würde, wäre wahrscheinlich eine vergebliche Übung gewesen. Das Tempo, mit dem die Staatsanleiherenditen gefallen sind, überrascht selbst jene, die die US-Wirtschaft vor dem Rückfall in die Rezession sehen. Doch wie soll es nun weiter gehen? Eine schwer zu beantwortende Frage, bewegen sich die Renditen doch auf Niveaus, die seit der Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871 noch nie gesehen wurden. Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): AKW-Laufzeitverlängerung

Manchmal gibt es Fragen, die so einfach sind, dass sie (fast) niemand stellt. Die Bundesregierung bastelt am Energiekonzept der Zukunft. Der Knackpunkt dabei scheint die Laufzeitverlängerung der Atommeiler zu sein. Ob sie fünf, zehn oder 15 Jahre länger laufen dürfen, wird von Schwarz-Gelb zur Schicksalsfrage hochstilisiert. Doch es gibt noch eine andere Alternative. Muss es überhaupt eine Laufzeitverlängerung geben? Weiter lesen …

Krankenhausinfekte kosten 2,5 Milliarden

Krankenhausinfektionen belasten das deutsche Gesundheitswesen mit Kosten von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Durchschnittlich werde für die Behandlung einer Krankenhausinfektion 5000 Euro ausgegeben, sagte der Direktor des Instituts für Patientensicherheit der Friedrich-Wilhelm Universität Bonn, Matthias Schrappe, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Weiter lesen …

RNZ: Bunte Mischung

Die Grünen mausern sich immer mehr zum Machtzentrum, wenn es um Regierungsbildungen geht - allerdings nur in den Umfragen. Auch das aktuelle Politbarometer prophezeit Spitzenwerte, doch zugleich ist Renate Künast als letzter Grünen-Politiker aus der Liste der "zehn wichtigsten deutschen Politiker" verschwunden. Das sollte der Ökopartei zu denken geben. Weiter lesen …

Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema NRW-Schulpolitik

Im Westen nichts Neues? Die erste Schuljahrespressekonferenz der neuen NRW-Schulministerin hätte in Teilen auch von der alten absolviert werden können. Spitzbübisch, wie sie ist, machte Sylvia Löhrmann erst gar kein Hehl daraus, dass sie mit der Lehrereinstellungspolitik von Vorgängerin Barbara Sommer (CDU) fortfährt. Selbst für die neuen Gemeinschaftsschulen sollen vorerst die alten schwarz-gelben Schulgesetze reichen. Weiter lesen …