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20. September 2005 - Archiv

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Südwest Presse: Kommentar zu Siemens

Spätestens jetzt ist Siemens ein Unternehmen wie jedes andere auch. Früher galt ein Arbeitsplatz bei dem Elektronikkonzern als sichere Bank. Über dem Gewinn pro Aktie stand noch die Zukunft pro Mitarbeiter. Nach dem Abbau zehntausender Arbeitsplätze, der einseitigen Orientierung an Renditezielen und dem Ausscheiden Heinrich von Pierers ist von der Siemens-Kultur nicht mehr viel übrig. Weiter lesen …

Sparkassenpräsident bläst zum Angriff

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Dietrich Hoppenstedt, hat in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD) einen Frontalangriff auf die Privatbanken angekündigt. Den Privatbanken sollen aber keine eigenen Direktbanken entgegengesetzt werden. Weiter lesen …

Ausländische Touristen zieht es vor allem in deutsche Großstädte

Ausländische Touristen besuchen auf ihren Reisen in Deutschland vor allem die großen Städte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2004 52% aller Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten) in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern registriert. Im Jahr 1992 hatte dieser Anteil noch bei 46% gelegen. Weiter lesen …

Grünen-MdB Ströbele gegen "Jamaika- Koalition" auf N24: "Wir würden im Bermuda- Dreieck untergehen"

Der Berliner Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele hat sich klar gegen eine mögliche Regierungskoalition von Union, FDP und Grünen ausgesprochen. Ströbele, der einzige Bundestagsabgeordnete der Grünen mit einem Direktmandat, heute im Nachrichtensender N24: "Das passt inhaltlich nicht zusammen. In einer Reihe von Punkten stehen wir für das Gegenteil von dem, was CDU/CSU und FDP wollen." Weiter lesen …

Postbank Volkswirte sehen eine Belebung am Arbeitsmarkt erst ab 2006

Die Bundestagswahl hat nach Einschätzung der Volkswirte der Postbank kein klares Signal für den deutschen Arbeitsmarkt gebracht. Unabhängig davon, welche der vielen möglichen Koalitionen schließlich regieren wird, müssen am ursprünglichen CDU-/FDP-Konzept Abstriche gemacht werden. Da einer der beiden heutigen Koalitionspartner wahrscheinlich in der neuen Bundesregierung vertreten sein wird, dürften auch die Hartz-Reformen nicht grundsätzlich zur Disposition stehen. Weiter lesen …

Premiere-Chef fordert Abschaffung der Sportschau um 18.10 Uhr

Radikale Wechsel in der Bundesliga-Berichterstattung fordert Premiere-Chef Georg Kofler vor der im Herbst anstehenden Versteigerung der TV Rechte. In der aktuellen Ausgabe von GQ Gentlemen's Quarterly sagt Kofler: "Es geht nicht, dass direkt nach der Übertragung im Pay-TV die Spiele im Free TV gezeigt werden. Wenn daran nichts geändert wird, werden wir weniger Geld bezahlen." Weiter lesen …

Rheinische Post: Nervenkrieg um die Macht

Das Gerangel um die Frage, wer nun wen zu Koalitions-Sondierungen einladen darf, ist mehr als ein Theaterspiel beleidigter Wahlkämpfer. Es ist der Beginn eines Machtkampfes, wie ihn das Land selten erlebt hat. Dabei geht es auch um die Deutungshoheit, wer eigentlich die Wahl verloren hat. Schröder ist es mit atemberaubender Dreistigkeit gelungen, zunächst davon abzulenken, dass seine rot-grüne Regierung krachend abgewählt wurde. Weiter lesen …

Rheinische Post: Künstliches Fieber

Demoskopen ringen um Fassung. Sie finden keine Erklärung dafür, dass sie trotz eifrigsten Bemühens den Willen des Wählers nicht vorzeitig haben erforschen können. Manche glauben Anzeichen dafür zu sehen, dass Befragte gar mit Vorsatz nicht wahrheitsgemäß antworten. Nun heißt es nicht mehr viel, wenn Meinungsforscher Anzeichen für etwas zu sehen glauben. Aber die Pointe hat Charme: Prognosen Stunden vor der Wahl als repräsentative Fintensammlung. Weiter lesen …