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18. Oktober 2017 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2017

Karlsruhe weist Eilanträge gegen EZB-Anleihenkäufe ab

Das Bundesverfassungsgericht hat Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückgewiesen. Die Anträge seien unzulässig, weil "eine einstweilige Anordnung des von den Antragstellern begehrten Inhalts die Entscheidung in der Hauptsache vorweggenommen hätte", teilte das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch mit. Weiter lesen …

Studie: Banken und Sparkassen kalkulieren in Wild-West-Manier

Den Geldinstituten in Deutschland fehlt der Überblick bei Aufwendungen und Profitabilität. In einem Drittel der Banken existiert zum Beispiel kein Schema zur Bewertung der Produktprofitabilität. 43 Prozent können die anfallenden Aufwände für einzelne Produkte oder Produktgruppen nicht benennen. Die Folge: Eine große Mehrheit der Banken kalkuliert Preise zum Teil losgelöst von den Kosten (79 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Emporias unter 100 Entscheidern auf der ersten und zweiten Führungsebene in Banken und Sparkassen. "Die Vollbanken mit großen Filialnetzen stehen massiv unter Druck. Onlinebanken, Ein-Produkt-Banken und Fintechs wachsen als Konkurrenz heran und werden immer stärker", sagt Dr. Carsten Jacobi, einer der Geschäftsführer der Unternehmensberatung Emporias. Sie seien schlanker aufgestellt und könnten entsprechend attraktive Preise bieten. Die Filialbanken müssten ihre Erträge steigern und Kosten senken. "Doch dafür müssen sie erstmal ihre eigenen Aufwendungen kennen. Das scheint recht oft nicht der Fall zu sein." Weiter lesen …

Wahltrend: Wahlabsichten vor Jamaika-Sondierungen unverändert - Zutrauen in Kompetenz der SPD sinkt

Nur noch acht Prozent der Bundesbürger trauen der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden - ein Prozentpunkt weniger als in der Woche zuvor. Selbst von den eigenen Anhängern sind es lediglich 37 Prozent, die der Partei unter ihrem Vorsitzenden Martin Schulz diese politische Kompetenz zutrauen. Dass die Union aus CDU und CSU mit den Problemen am besten fertig wird, denken hingegen 31 Prozent - darunter 73 Prozent der eigenen Anhänger. 48 Prozent aller Befragten sind davon überzeugt, dass keine Partei die Probleme im Land lösen kann. Weiter lesen …

IWF warnt vor Risiken für globale Wirtschaft

Der IWF hat am vergangenen Dienstag seine Prognose der Entwicklung der Weltwirtschaft für 2017 nach oben korrigiert, dann aber eingeräumt, dass die gute Situation Risiken in sich berge, die zusammen mit der Reaktion der Zentralbanken auf die Krise 2008 Voraussetzungen für eine neue Finanzkrise schaffen, schreibt die Zeitung „Expert“ am Dienstag. Weiter lesen …

BDI warnt vor schleichender De-Industrialisierung

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, warnt vor einer schleichenden De-Industrialisierung: "Der Industriestandort Deutschland hat ein Update nötig. Teilhabe und Wohlstand entstehen nicht durch bloßes Verwalten und Umverteilen, sondern durch Investitionen, Wachstum und Chancengerechtigkeit", sagte Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vor den Sondierungsgesprächen für eine Jamaika-Koalition. "Sprudelnde Steuereinnahmen, Wirtschaftswachstum und niedrige Zinsen dürfen nicht zu einem Weiter-so führen." Weiter lesen …

Giegold: Grün-schwarze Regierung in Stuttgart Vorbild für Berlin

Der Europaabgeordnete und einstige Spitzenkandidat der Grünen bei der Europawahl, Sven Giegold, sieht die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg als Vorbild für eine mögliche Jamaika-Koalition in Berlin: "Wie in Baden-Württemberg können auch auf Bundesebene durch eine Zusammenarbeit zwischen der rechten und der linken Mitte Lösungen herauskommen, die das Land weiter bringen", sagte Giegold der "Heilbronner Stimme". Weiter lesen …

Grünen-Politiker Habeck: "Jamaika kann kein rechtes Bündnis sein"

Vor Beginn der Jamaika-Sondierungsgespräche hat Schleswig-Holsteins Vize-Ministerpräsident Robert Habeck (Grüne) die Union vor einem Rechtsruck gewarnt, wenn die Verhandlungen gelingen sollen. "Die Union, vor allem die CSU, muss aufhören von Rechtsruck und rechter Flanke zu sprechen. Das ist eine einzige Provokation", sagte Habeck der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Weiter lesen …

Strobl offen für mehr Bundes-Kompetenzen bei Abschiebungen

CDU-Vize und Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zeigt sich offen, dem Bund mehr Zuständigkeiten bei der Abschiebung von ausreisepflichtigen Asyl-Suchenden zu verschaffen. "Unser Weg ist: Wir nehmen konsequent die in Abschiebehaft, bei denen Haftgründe vorliegen", sagte Strobl der "Bild" . "Da bin ich im Übrigen durchaus für eine Erweiterung der Haftgründe." Weiter lesen …

Grüne lehnen Soli-Abschaffung ab

Die Grünen haben die von der FDP geforderte Abschaffung des Solidaritätszuschlags abgelehnt. "Wir haben so viele strukturelle Probleme, dass wir die knapp 20 Milliarden Euro aus dem Soli brauchen werden", sagte Schleswig-Holsteins Vize-Ministerpräsident Robert Habeck der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Weiter lesen …

Frankfurter Rundschau: Gefährliches Flickwerk

Nun berichtet die Atomaufsicht von rostigen AKW-Kühlrohren, die Überschwemmungen oder Erdstößen nicht gewachsen seien. In den 1970er Jahren hatte die an der Spitze des nuklearen Fortschritts marschierende Nation nahezu einvernehmlich beschlossen, nicht nur militärisch, sondern auch zivil auf Atomkraft zu setzen. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Noch nicht das letzte Wort

Es war ein mitternächtlicher Paukenschlag, mit dem Airbus und Bombardier die Luftfahrtindustrie in Aufruhr versetzten. Der europäische Flugzeugbauer kündigte an, er werde eine Mehrheitsbeteiligung an dem C-Series-Programm der Kanadier übernehmen. Ohne einen Cent zahlen zu müssen, erhält er so Zugriff auf eine komplett neue, moderne, treibstoffeffiziente Technologieplattform. Weiter lesen …