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27. Juli 2018 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2018

Anschlag bei Pakistan-Wahl: Auswärtiges Amt kondoliert Angehörigen

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes hat den Angehörigen der Opfer eines Anschlags bei der Wahl in Pakistan kondoliert. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer", sagte der Sprecher am Freitag. Das Ziel der Terroristen sei jedoch nicht aufgegangen. "Millionen von Pakistanerinnen und Pakistanern haben ihr Wahlrecht ausgeübt und sich auch durch den grausamen Terroranschlag in Quetta nicht abhalten lassen." Mit den Wahlen vom vergangenen Mittwoch stehe Pakistan zum zweiten Mal in seiner Geschichte vor einer demokratischen Regierungsübergabe. Weiter lesen …

Krupp-Stiftungs-Vorsitzende: Keine Thyssenkrupp-Zerschlagung

Die Vorsitzende der Krupp-Stiftung Ursula Gather spricht sich entschieden gegen eine Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp aus. "Eine Zerschlagung des Unternehmens wird es mit mir nicht geben", sagte Gather dem "Spiegel". "Sichere Arbeitsplätze" und die "Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft" hätten Vorrang. Gather, die mit der Stiftung rund 21 Prozent an dem Traditionskonzern hält, war nach den überraschenden Rücktritten von Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger und Aufsichtsratschef Ulrich Lehner in den Verdacht geraten, den auf einen Zusammenhalt des Unternehmens ausgerichteten Kurs Hiesingers nicht unterstützt zu haben. Weiter lesen …

Thüringen: Leck im Fall des CDU-Chefs Mohring

Thüringens CDU-Chef und Fraktionsvorsitzender Mike Mohring hat möglicherweise von einer undichten Stelle im Landtag profitiert. Vergangene Woche hatte der Justizausschuss des Parlaments die Immunität des Abgeordneten aufgehoben; die Staatsanwaltschaft Gera kann nun wegen Verdachts der Steuerhinterziehung gegen Mohring ermitteln, wie der "Spiegel" berichtet. Hintergrund war offenbar eine ausstehende Steuererklärung aus dem Jahr 2016. Weiter lesen …

Verbraucherschützer beklagen Telefonwerbung

Die Mehrheit der Kunden in Deutschland ist schon einmal unerwünscht von Firmen zu werblichen Zwecken angerufen worden. Dies ergab eine Befragung von 1.216 Menschen durch die "Marktwächter Digitale Welt", einem Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen, durch das Tricks von Unternehmen öffentlich gemacht werden sollen, wie der "Spiegel" berichtet. Am häufigsten geschahen die Anrufe das durch Telekommunikationsanbieter, gefolgt von Glücksspielfirmen und Energieversorgern. Weiter lesen …

Siemens will in Berlin halbe Milliarde investieren

Der Münchner Siemens-Konzern will seine Keimzelle, das Gelände in Berlin-Spandau, zu einem deutschen Silicon Valley umwandeln und ein Signal für den Standort Deutschland setzen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Das Werk hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, weil die dortige Dynamo-Produktion wegfallen soll. Weiter lesen …

Spiegel-Gründer Augstein finanzierte Dutschke

Der "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein unterstützte den Studentenführer Rudi Dutschke von 1970 bis 1973 finanziell. Das geht aus bislang unbekannten Geheimdienstakten und Unterlagen des Verlags hervor, berichtet der "Spiegel". Dutschke war im April 1968 von einem Neonazi in West-Berlin durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Ende 1969 schrieben drei Freunde Dutschkes an Augstein und baten um eine Spende in Höhe von 50.000 D-Mark "für Rudi und seine Familie", damit Dutschke seine Dissertation schreiben könne. Augstein antwortete: "Es ist klar, dass ich in der einen oder anderen Form helfe." Weiter lesen …

Freilassung von Sami A.: Schuster sieht sich bestätigt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster sieht durch die Freilassung von Sami A. die Rechtmäßigkeit seiner Abschiebung aus Deutschland bestätigt. "Wenn die tunesischen Behörden ihn freilassen, dann bricht die Vermutung, dass ihm dort Folter drohe, wie zu erwarten war, zusammen", sagte der Obmann im Innenausschuss der "Berliner Zeitung". Insofern solle seiner Meinung nach beim Versuch der Wiedereinreise eine Sperre gelten. Weiter lesen …

Polnischer Arzt: Die Regierung hat ihr Wort gebrochen

Der junge Mediziner Jaroslaw Bilinski bezeichnet das Gebaren der polnischen Regierung um die Erhöhung der Gesundheitsausgaben als "Wortbruch". "Dieses Geld wurde bedürftigen Patienten weggenommen, und das ist mit uns nicht zu machen", sagte Bilinski, Vorsitzender des Verbands Polnischer Assistenzärzte, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Weiter lesen …

Löw-Manager: Einem Mesut Özil kann man nichts vorschreiben

Als eine "Explosion der Gefühle" beschreibt Harun Arslan, Manager von Bundestrainer Joachim Löw, die Stellungnahme Mesut Özils zu dessen Rücktritt. "Wie es den Jungs in der ganzen Zeit ging, ist in der Debatte doch völlig untergegangen", sagte Arslan in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". Arslan kooperiert eng mit Özils Berater Erkut Söğüt. Dennoch will er zuvor weder etwas von dem Fototermin mit Erdoğan noch von Özils Erklärung gewusst haben. Weiter lesen …

Asyl: Städtebund lobt Initiative von Köln, Düsseldorf und Bonn

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt die Initiative der Rheinstädte Köln, Düsseldorf und Bonn, aus Seenot gerettete Geflüchtete aufnehmen zu wollen. "Das Angebot der Städte Köln, Düsseldorf und Bonn, Flüchtlingen in Not zu helfen, zeigt einmal mehr, wie sehr sich die Kommunen positiv in der Flüchtlingspolitik einbringen und engagieren", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Weiter lesen …

"MeTwo"-Initiator Ali Can fürchtet Integrationskrise

Der Initiator der #MeTwo-Internetbewegung, Ali Can, möchte mit seiner Aktion eine "Integrationskrise in Deutschland" verhindern. Er selbst habe aufgrund seines Namens in der Vergangenheit etwa Probleme bei der Wohnungssuche gehabt, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Aus solchen Situationen erwachse "ein Gefühl von Ausgrenzung, das integrationshemmend ist. Wenn all die Menschen, die in den letzten Jahren zu uns kamen, diese Erfahrung teilen, wird aus der Flüchtlingskrise ganz schnell eine Integrationskrise", sagte Can. Weiter lesen …

Ex-Boxweltmeister Urkal kritisiert Anfeindungen gegen Özil

Der ehemalige Box-Europameister und Olympiazweite Oktay Urkal hat die Anfeindungen gegen Mesut Özil nach dessen Rücktritt aus der Fußballnationalmannschaft aufgrund seiner rassistischen Erfahrungen kritisiert. "Nur wegen dieses Fotos ist Mesut Özil jetzt auf einmal der letzte Dreck, ist er ein scheiß Kanake", sagte der türkischstämmige Deutsche der "Welt". Weiter lesen …

WDR und ZDF von russischen Hackern angegriffen

Öffentlich-rechtliche Sender wurden offenbar von russischen Hackern angegriffen. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen sollen die IT-Netzwerke des ZDF und des WDR Anfang Juni von einer Kampagne der Gruppe "Sandworm" betroffen gewesen sein, berichtet der "Spiegel". Obwohl der Angriff früh erkannt wurde, sind womöglich Daten abgeflossen. Der WDR wollte sich aus "sicherheitstechnischen Gründen" dazu nicht äußern. Das ZDF bestätigte den Angriff. Weiter lesen …

Tunesien setzt Sami A. auf freien Fuß

Der aus Deutschland abgeschobene mutmaßliche Ex-Bin-Laden-Leibwächter Sami A. kommt in Tunesien auf freien Fuß. Entsprechende Medienberichte machten am Freitagnachmittag die Runde. Die tunesischen Behörden teilten demnach mit, ein Untersuchungsrichter habe die Freilassung angeordnet, da zur Zeit keine Anschuldigungen gegen den Mann erhoben werden könnten. Zweifelhaft ist aber, ob er nach Deutschland ausreisen darf. Weiter lesen …

Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission bestätigt: Deutschlands Tierversuchsrecht mangelhaft

Die EU-Kommission hat aktuell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen nicht korrekter Umsetzung europäischer Tierversuchsvorgaben eingeleitet. Die bundesweit tätigen Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO begrüßen diese Maßnahme und sehen sich in ihrer jahrelang geäußerten Kritik bestätigt. Aus ihrer Sicht ist die Bundesregierung nun in der Pflicht endlich die notwendigen und umfassenden Korrekturen im deutschen Tierversuchsrecht vorzunehmen. Weiter lesen …

Saarländische AfD-Fraktion gegen längere Ladenöffnungszeiten

Den Vorstoß der Jungen Union Saar, zukünftig die Ladenöffnungszeiten in der Zeit von Montag bis Freitag auf 22 Uhr zu erweitern, lehnt die AfD-Fraktion im Landtag strikt ab. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Ladenöffnungszeiten Schritt für Schritt gelockert, so dass man mittlerweile montags bis samstags bis um 20 Uhr einkaufen kann. Das sollte auch für berufstätige Menschen und Schichtarbeiter mehr als ausreichend sein, ihre notwendigen Einkäufe zu erledigen. Weiter lesen …

Polizei-Gewerkschafts-Vize Radek verweigert Kommunikation mit AfD

Polizei-Gewerkschaft arbeitet ohne Hemmungen mit Linken und Grünen zusammen, die Polizisten bei G20-Ausschreitungen zu Tätern machen. Zur politischen Positionierung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, Jörg Radek, erklärt Dr. Christian Wirth, Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages: „Die Gewerkschaft der Polizei hat die AfD-Bundestagsfraktion ausdrücklich von wichtigen Informationen für die parlamentarische Arbeit ausgenommen." Weiter lesen …

Urlauber verschicken Grüße überwiegend digital

Die große Mehrheit der Urlauber verschickt ihre Urlaubsgrüße inzwischen auf digitalem Wege. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach grüßen acht von zehn Reisenden (78 Prozent) die Daheimgebliebenen über Kurznachrichtendienste, Social Media, E-Mail oder klassisch über das Telefon. Besonders beliebt sind Messenger wie WhatsApp oder Threema. Weiter lesen …

Endlich frei: Hainetze an Stränden in Südafrika abgebaut!

Seit dem 26. Juli 2018 gibt es an Stränden in Südafrika keine Hainetze mehr. Grund ist ein Streik der Beschäftigten des für Wartung und Aufstellen der sogenannten "Strandschutznetze vor Hai-Angriffen“ verantwortlichen KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) für höhere Löhne. Aus Sicherheitsgründen und damit die Netze nicht unbeaufsichtigt - Geisternetzen gleich – ständig weitere Delfine, Haie und andere Meerestiere töten, wurden die zusammengerechnet 23,4 Kilometer Stellnetze, die an Stränden der Küste der Provinz KwaZulu-Natal installiert waren, abgebaut. Weiter lesen …

Jung: SPD will auf Kosten der Sicherheit ihre Macht im Land erhalten

Im Streit um das neue Polizeigesetz versucht SPD-Innenstaatssekretärin Lange, mit einer deutlich entschärften Version auf die Linke zuzugehen. Konkret geht es um die Dauer der Freiheitsentziehung bei Terrorverdacht. Sie wurde von vier Wochen auf zwei verkürzt. Bei der Videoüberwachung wurden die Speicherfristen von vier auf zwei Wochen reduziert. Bodycams von Polizisten sollen jetzt nicht mehr in privaten Wohnungen, sondern nur in öffentlichen Räumen eingesetzt werden. Weiter lesen …

ROG beklagt "Overblocking" bei Facebook und Google

Reporter ohne Grenzen (ROG) geht angesichts neu veröffentlichter Zahlen von einem "Overblocking" legaler Inhalte bei Facebook und Google aus. Offensichtlich habe der Druck durch das Anfang 2018 in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) dazu geführt, dass die Unternehmen viele Inhalte gelöscht haben, die eigentlich legal sind, so ROG am Freitag. Die Internet-Konzerne wollten damit sichergehen, nicht nach dem NetzDG bestraft zu werden. Weiter lesen …

Springer: Kindergeld für im Ausland lebende Kinder von EU-Bürgern an Lebensverhältnisse angleichen

Über 340 Millionen Euro wurden für nicht in Deutschland lebende Kinder von EU-Ausländern ausgezahlt. EU-Ausländer in Deutschland erhalten auch für Kinder, die nicht in Deutschland leben, Kindergeld in voller Höhe. Eine Anpassung an die Lebensverhältnisse im Heimatland findet nicht statt. Je nach Heimatland übertreffen die Kindergeldzahlungen für beispielsweise zwei Kinder das durchschnittliche Gehalt in einem Handwerksberuf. Weiter lesen …

Hütter: CDU-geführte Sachsen-Regierung zahlte 160.000 Euro an linksextremen Verein

Die CDU-Regierung hätschelt einen Verein mit Steuergeldern, der die Regierung abschaffen will. Auf eine Kleine Anfrage (6/13935) der AfD-Fraktion musste die Sächsische Staatsregierung jetzt zugeben, in den vergangenen drei Jahren etwa 163.000 Euro an den in Dresden ansässigen Verein „AZ Conni“ gezahlt zu haben. Obendrein räumte die Regierung ein, dass „in den vergangenen Jahren jedoch auch Linksextremisten das Objekt“ nutzten. Weiter lesen …

Soft Skills und allgemeine IT-Kenntnisse stellen zukünftig wichtige Mitarbeiterqualifikationen dar

Die Vermittlung von Soft Skills und allgemeinen IT-Kenntnissen spielt in den Weiterbildungsstrategien deutscher Unternehmen eine zentrale Rolle. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden bei der Fünften Europäischen Erhebung über die berufliche Weiterbildung Kundenorientierung (50 %) und technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Fertigkeiten (52 %) von jedem zweiten Unternehmen zu den wichtigsten Qualifikationen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gezählt. Weiter lesen …

Importpreise im Juni 2018: +4,8 % gegenüber Juni 2017

Die Einfuhrpreise waren im Juni 2018 um 4,8 % höher als im Juni 2017. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit April 2017 (+6,1 % gegenüber April 2016). Im Mai 2018 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei +3,2 % und im April 2018 bei +0,6 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im Juni 2018 gegenüber Mai 2018 um 0,5 %. Weiter lesen …

Hemmelgarn: Syrische-Rückkehrer entspannen den deutschen Wohnungsmarkt

Zur Debatte um bezahlbaren Wohnraum erklärt der baupolitische Sprecher Udo Hemmelgarn, MdB: „Die Anzahl der verfügbaren Wohnungen und die Höhe der Mieten richten sich nach Angebot und Nachfrage. Das Angebot wurde durch eine jahrzehntelange Wohnraumbremse, durch Anhebungen von Steuern und Gebühren, übertriebene Dämmvorschriften und eine sinnlose Mitpreisbremse reduziert. Der Bedarf wurde durch eine Nachfrageflut aufgrund ungezügelter Zuwanderung drastisch erhöht." Weiter lesen …

BA-Rücklagen steigen auf 22,5 Milliarden Euro

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet bis Ende 2018 mit einem Anstieg ihrer Rücklagen auf 22,5 Milliarden Euro. Das schreibt der Focus. Zu Jahresbeginn war die Behörde noch von 19,7 Milliarden Euro ausgegangen. Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, sagte dem Magazin, es sei angesichts der Zahlen "oberste Regierungspflicht", den Arbeitslosenbeitrag zum Jahreswechsel um 0,6 Punkte zu senken. Weiter lesen …

Orban spricht sich gegen gemeinsame europäische Asylpolitik aus

In der EU-Flüchtlingsdebatte hat sich Ungarns Regierungschef Viktor Orban gegen eine gemeinsame europäische Politik ausgesprochen. "Einwanderungspolitik ist keine gemeinsame Aufgabe der EU. Das ist eine nationale Angelegenheit jedes einzelnen Mitgliedsstaates. Seit 2015 hat man versucht, das zu einer Gemeinschaftsaufgabe zu machen - und ist gescheitert", sagte Orban gegenüber "Bild". Weiter lesen …

Dürre trocknet kommunale Kassen aus

Der Rekordsommer plagt mit seiner Hitze und Trockenheit nicht nur Landwirtschaft oder Feuerwehren. Auch die Kommunen sehen sich nicht eigeplanten Mehrausgaben gegenüber. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Im Wesentlichen geht es um Aufwendungen für die nötige Bewässerung städtischer Grünanlagen und Bäume sowie die möglicherweise zu erwartenden Nachsaaten bei Rasenflächen. Während Magdeburg und Dessau noch keine Zahlen liefern können, gibt es etwa in Bitterfeld schon konkretere Prognosen. Weiter lesen …

Grünen-Chef: "Viele NRW-Schulen stecken noch im 20. Jahrhundert"

Laut Grünen-Landeschef Felix Banaszak bereiten die Schulen in NRW Kinder nicht gut auf die Welt und den Arbeitsmarkt der Zukunft vor. "Unsere Schulen sind noch an zu vielen Stellen im 20. Jahrhundert stecken geblieben", sagte Banaszak der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Es reiche nicht, die Schulen mit moderner Technik auszustatten. "Nicht nur die Geräte müssen sich ändern, sondern auch die Inhalte. Weiter lesen …

Scheuer fordert Konsequenzen aus Ryanair-Streik

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat angesichts des Streiks bei der Fluglinie Ryanair einen Maßnahmenkatalog für den Luftverkehr angekündigt. "Ich kann nicht akzeptieren, dass es so viele technische Probleme, Verspätungen und auch Abfertigungsprobleme gibt", sagte Scheuer der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Deshalb werde sich sein Haus des Themas Flugverkehr nun aus aktuellem Anlass verstärkt annehmen. Weiter lesen …

Continental wirbt um Partner für Batteriezellenproduktion

Der Zulieferkonzern Continental AG wirbt um Partner für den Einstieg in die Produktion von Batteriezellen. "Wir suchen nach Kooperationen, bei denen potenzielle Partner die Entwicklungskompetenz einbringen und wir die der Industrialisierung", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart dem "Handelsblatt". "Das könnte ein erfolgreiches Modell sein." Zugleich fordert der Conti-Chef Hilfe von der Politik, um bei der für die Autobranche wichtige Schlüsselindustrie in den Wettbewerb mit den asiatischen Firmen zu treten. Weiter lesen …

UN-Arbeitsorganisation: AIDS-Kranke werden immer noch stigmatisiert

Menschen, die mit HIV leben, sehen sich trotz der Fortschritte bei der Behandlung, die ihnen ermöglicht haben zu arbeiten, weiterhin Diskriminierung ausgesetzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Donnerstag von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) veröffentlicht wurde. "Es ist traurig zu sehen, dass Stigmatisierung und Diskriminierung trotz jahrelanger Arbeit immer noch anhalten", sagte Shauna Olney, Leiterin der ILO-Abteilung, die sich mit Geschlecht, Gleichheit, Vielfalt und Aids befasst, bei der Vorstellung der Studie während der alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen AIDS-Konferenz. Weiter lesen …

Pflegeheimbewohner müssen immer mehr aus eigener Tasche bezahlen

Die Bewohner von Pflegeheimen müssen trotz höherer Leistungen aus der Pflegeversicherung immer mehr aus der eigenen Tasche bezahlen. Zwischen Mai 2017 und Juni 2018 stiegen die Eigenanteile der Pflegebedürftigen von durchschnittlich 1.690 auf 1.831 Euro monatlich. Das ist eine Kostensteigerung von mehr als acht Prozent innerhalb eines Jahres, wie eine Erhebung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) ergeben hat, über die die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Weiter lesen …

Berliner IS-Terrorist Reda Seyam soll tot sein

Der Berliner Islamist Reda Seyam, der zuletzt ein ranghohes Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) war, soll tot sein. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach soll der Deutsch-Ägypter bereits im vergangenen Jahr bei den Kämpfen um die nordirakische Mossul ums Leben gekommen sein. Das Bundeskriminalamt (BKA), der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) wollten sich auf Nachfrage nicht zu Reda Seyam äußern. Weiter lesen …

Studie: 500.000 Kinder in NRW sind arm

Die Zahl der armen Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen hat laut einer Studie einen neuen Höchststand erreicht. Fast 500 000 Kinder unter 15 Jahren leben in NRW in einer "Bedarfsgemeinschaft", das sind Haushalte, die Hartz IV beziehen, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Das sind 70 000 Kinder mehr als 2012. Das ergab die Auswertung der Studie durch die Bertelsmann Stiftung und Ruhr-Uni Bochum für den "Keck-Atlas NRW", der der WAZ vorab vorliegt. Weiter lesen …

Innenministerium warnt vor Geldwäsche bei Immobiliengeschäften

Das Bundesinnenministerium befürchtet, dass der Immobiliensektor in Deutschland in großem Stil für Geldwäsche genutzt wird. Der Umsatz mit Immobilien ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen, berichtet "Bild" unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Demnach wurden 2016 Immobilien in einem Wert von 237,5 Milliarden Euro verkauft. Das waren 9,7 Milliarden mehr als 2015. Weiter lesen …

Große Erwartungen an Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse"

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK, erwartet von der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" der Bundesregierung konkrete Vorschläge für die Gesellschaft der Zukunft. "Fundament dieser Gesellschaft müssen gleiche Chancen und soziale Gerechtigkeit sein", sagte Bentele der "Welt". "Egal ob jung oder alt, auf dem Land oder in der Stadt, in Ost oder West und egal in welchem Bundesland." Weiter lesen …

"TTIP Light": Attac fürchtet negative Folgen für Entwicklungsländer

Roland Süß, Handelsexperte bei der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac fürchtet negative Folgen eines Handelsabkommens mit den USA. "Wenn diese großen westlichen Industrienationen, die ihre Märkte ja entwickelt haben, wo die Industrie ja robust ist, alle Zölle abbauen, dann wird das zu einem massiven Druck letztendlich führen für andere Länder, nicht nur die Schwellenländer, sondern auch gerade Entwicklungsländer hätten dann eine massive Verschärfung ihrer Situation", sagte Süß am Donnerstag dem Deutschlandfunk. Weiter lesen …

Guido Maria Kretschmer will mit seiner Hochzeit anderen homosexuellen Menschen Mut machen zu heiraten: "Ich habe eine Vorbildfunktion."

In DB MOBIL erklärt der Designer, wie er gemeinsam mit DB-Mitarbeitern die neue Unternehmensbekleidung für die Deutsche Bahn entwarf. Guido Maria Kretschmer ist sich bewusst, dass die Eheschließung mit seinem Verlobten weit mehr als eine Privatangelegenheit ist. "Ich habe eine gewisse Vorbildfunktion - vielleicht trauen sich andere eher, wenn ich diesen Schritt wage", erklärt er im Interview in der August-Ausgabe von DB MOBIL (erscheint am 27.7.2018) "Man denkt ja immer, das ist normal. Aber wirklich häufig sieht man es nicht, auch nicht bei Prominenten. Ich bekomme viel Post zu diesem Thema." Weiter lesen …

Michael Douglas: Verdanke Deutschland meinen Erfolg

Hollywood-Star Michael Douglas führt seine erfolgreiche Karriere auch auf Deutschland zurück. Er verdanke "Deutschland alles", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ihr Land war das erste, in dem ich als Schauspieler ausgezeichnet wurde." 1976 bekam Douglas den Filmpreis Bambi für seine Rolle in der Serie "In den Straßen von San Francisco". Weiter lesen …

Neue Westfälische (Bielefeld): Wir brauchen keine Bananen in Plastik

Die Deutschen sind Spitzenreiter im Produzieren von Verpackungsmüll. Nicht zum ersten Mal. Allen Mahnern, Jutebeutel-Verkäufern und Plastiktüten-Sanktionierern zum Trotz verteidigen wir unseren Titel als Nation der Umweltzerstörer. Dabei könnte es so einfach sein, wenn wir auf die Natur hören würden, die viele Lebensmittel schon perfekt erdacht hat. Dann müssten wir allerdings erst einmal das Prinzip der Schale respektieren, die Obst und Gemüse schützt, bis es auf unseren Tellern landet. Weiter lesen …

Börsen-Zeitung: Die fetten Jahre sind vorbei

Die Essenz aus der operativen und finanziellen Entwicklung von Daimler in den vergangenen Monaten inklusive einer Gewinnwarnung im Juni ist: Die fetten Jahre sind für den Autokonzern erst einmal vorbei. Dass sich der Konzern weiter von Rekord zu Rekord hangelt ist angesichts der internen und externen Rahmenbedingungen schlicht unrealistisch. Daimler und die gesamte Branche stehen vor einem Umbruch. Weiter lesen …

neues deutschland: TTIP durch die Hintertür

EU-Kommissionschef Juncker gefiel sich nach seinen Gesprächen mit US-Präsident Trump im Gestus des Helden. Zwar hat der Brüsseler Emissär die gefürchteten Sonderabgaben auf europäische Autoexporte in die USA (offenbar) abgewendet und Gespräche über den Abbau von Zöllen (tatsächlich) vereinbart. Der von Teilen der EU-Wirtschaft gefeierte Erfolg ist jedoch nichts anderes als die Absage an ein faires System des Welthandels, das auf der Gleichberechtigung aller basiert. Weiter lesen …