Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite

6. März 2015 - Archiv

Zurück zur Übersicht von 2015

Ostukraine: Steinmeier und Lawrow wollen mehr OSZE-Beobachter

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wollen eine Ausweitung der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ostukraine: In einem Telefongespräch sprachen sie sich dafür aus, die Zahl der Beobachter auf 1.000 zu erhöhen, teilte das russische Außenministerium am Freitag mit. Weiter lesen …

Öney warnt vor einseitiger Einwanderungsdebatte

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) hat davor gewarnt, die Diskussion über Einwanderung auf ein Einwanderungsgesetz mit Punktesystem nach kanadischem Vorbild zu beschränken. "Es ist eine Illusion zu glauben, dass mit der Einführung eines Punktesystems nur noch hochqualifizierte Akademiker zu uns kommen. Asylbewerber, EU-Binneneinwanderer und Menschen, die auf dem Wege der Familienzusammenführung oder durch Heirat zu uns kommen, sind eine dauerhafte Herausforderung für unsere Integrationspolitik", sagte Öney der F.A.Z. (Samstagsausgabe). Weiter lesen …

Lucke: Nationale Opt-out-Klauseln bei Schiedsgerichten

Der AfD-Europaabgeordnete Bernd Lucke schlägt nationale Opt-out-Klauseln für die im TTIP-Abkommen vorgesehenen Schiedsgerichte vor. Im Ausschuss für Wirtschaft und Währung brachte er einen entsprechenden Änderungsantrag zur Vorlage des sozialdemokratischen Berichterstatters ein. "Die EU ist ohnehin nur zuständig für Handel, nicht aber für Investitionsabkommen. Es ist daher Sache der Mitgliedsstaaten, über die Einführung von Schiedsgerichten im Rahmen der Konfliktsschlichtung zwischen Investoren und Staaten zu entscheiden. Deshalb sollte jeder Staat zumindest die Möglichkeit haben, über eine Opt-out-Klausel die Anwendung von Schiedsgerichtsverfahren für sein Territorium zu verhindern. Schiedsgerichte sollte es nur da geben, wo man sie auch will." Weiter lesen …

Die SPD hat die Mitte aus dem Visier verloren

Ohne Zweifel ist das die Woche der SPD gewesen. Zwei zentrale Projekte der Sozialdemokraten wurden vom Bundestag verabschiedet: Erst die Mietpreisbremse, dann gestern die Frauenquote. Da es im Kern um 30 Prozent der Aufsichtsratsposten in etwas mehr als hundert Unternehmen geht, hat die gestrige Entscheidung vor allem einen symbolischen Charakter. Ob die beiden Beschlüsse freilich auch der SPD nützen, in den Umfragen aus ihrem 25-Prozent-Keller herauszukommen, ist fraglich. Weiter lesen …

Aus für Base, E-Plus und Simyo: Telefonica behält nur O2 und Blau.de

Die deutsche Markenstrategie von Mobilfunk-Marktführer Telefonica nimmt Gestalt an. Wer einen Tarif beim Münchner Telekommunikationskonzern abschließt, soll künftig nur noch zwischen O2 und Blau.de wählen. Das berichtet das Fachmagazin W&V Werben & Verkaufen in seiner am Montag erscheinenden Print-Ausgabe. Etablierte Marken wie Base, E-Plus und Simyo verschwinden aus dem Tarifgeschäft, erfuhr W&V aus Unternehmenskreisen. Die Marke Fonic soll übergangsweise bestehen bleiben. Weiter lesen …

Pinterest will nicht an die Börse

Die US-Onlineplattform Pinterest, eine Art digitale Pinnwand für Fotos aus dem Netz, hat kein Interesse daran, bald an die Börse zu gehen und damit dem Beispiel zahlreicher Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley zu folgen. Das sagte Pinterest-Gründer Evan Sharp dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Weiter lesen …

Verdi: Deutsche Krankenhäuser nachts personell unterbesetzt

Deutschlands Krankenhäuser sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi während der Nacht personell "zum Teil gefährlich unterbesetzt". In mehr als der Hälfte aller Fälle müsse eine Pflegekraft alleine 25 Patienten betreuen, so das Ergebnis einer bundesweit erhobenen Stichprobe der Gewerkschaft. "Das Patientenwohl ist immer häufiger ernsthaft gefährdet", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Weiter lesen …

Regierung einigt sich auf Verteilung des kommunalen Investitionspakets

Die Bundesregierung hat sich laut eines Berichts der "Welt" auf eine Verteilung der Gelder aus dem kommunalen Investitionspaket verständigt. Danach sind NRW-Kommunen die Gewinner. Sie sollen 1,125 Milliarden Euro der insgesamt 3,5 Milliarden Euro erhalten - rund 32 Prozent, berichtet die Zeitung weiter. Der Süden der Republik komme dagegen verhältnismäßig schlecht weg. Weiter lesen …

Fuchs verteidigt Unions-Pläne zum Soli-Abbau

Der Vize-Fraktionschef der Union, Michael Fuchs, hat die Pläne seiner Fraktion, den Soli nach 2020 langsam abzubauen, verteidigt. "Der Soli war immer eine Bundessteuer", sagte er dem "Deutschlandfunk". "Er wurde an die neuen Bundesländer weitergereicht, das wird auch noch eine ganze Zeit lang so sein, denn der Vertrag läuft ja erst 2019 überhaupt aus", erklärte Fuchs. Weiter lesen …

Grüne: Reform der Weltbank gescheitert

Die Grünen halten die Reform der Weltbank halten für gescheitert. Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, habe "schwere Fehler" und "massive Defizite" bei der eigenen Umsiedlungspolitik eingeräumt, sagte Uwe Kekeritz, entwicklungspolitischer Sprecher der Grünen, am Freitag. "Diese verheerende Selbstbeurteilung ist die reine Flucht nach vorne eines Bankiers, der unter Druck geraten ist. Echte Einsicht nimmt man ihm nicht ab." Weiter lesen …

Grüne kritisieren Sperrung der "Charlie Hebdo"-Webseite in der Türkei

Mit scharfer Kritik haben die Grünen darauf reagiert, dass die türkische Regierung eine Sperrung der Internetseite des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" durchgesetzt hat: "Das ist ein Angriff auf die Meinungs- und die Religionsfreiheit. Die Türkei entfernt sich damit einen Schritt weiter von Europa in Richtung islamistischer Beschränkung der politischen und bürgerlichen Grundrechte", sagte der religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, dem "Handelsblatt" (Onlineausgabe). Weiter lesen …

Russischer Oppositioneller: Putin hat Nemzow exekutieren lassen

Der Historiker und russische Oppositionelle Yuri Felshtinsky ist sich sicher, dass Russlands Präsident Wladimir Putin den Mord an Boris Nemzow beauftragt hat: "Putin hat Nemzow exekutieren lassen, durch den FSB. Wenn man all die mittlerweile bekannten Fakten zu diesem Unglück bedenkt, gibt es keine anderen glaubwürdigen Alternativen zu dieser Schlussfolgerung", sagte Felshtinsky "Zeit Online". Weiter lesen …

Pille danach ab 15. März rezeptfrei in Apotheken erhältlich

Ab dem 15. März 2015 erhalten Frauen die 'Pille danach' rezeptfrei in Apotheken. Der Bundesrat hat heute einer Änderung der entsprechenden Verordnung zugestimmt. "Eine umfassende Beratung ist bei der 'Pille danach' auch in der Selbstmedikation unverzichtbar. Wir Apotheker werden dies leisten, denn kompetente und diskrete Beratung gehört zu unseren alltäglichen Aufgaben", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Weiter lesen …

Höchster Qualitätsanspruch - Naturata und Demeter

Schon seit der Gründung vor mehr als 40 Jahren steht Naturata für biodynamische Lebensmittel. Dank konsequenter Förderung von landwirtschaftlichen Projekten ist der Bio-Pionier einer der größten Inverkehrbringer von Demeter-Produkten. Insgesamt umfasst das Sortiment 40 Prozent und wird stetig ausgebaut. Schon seit Jahren in Demeter-Qualität erhältlich sind die Naturata Senf-Produkte. Weiter lesen …

Magazin: Terroralarm in Bremen wegen Warnung vor Attentätern aus Frankreich

Auslöser des Terroralarms in Bremen am vergangenen Wochenende waren konkrete Warnhinweise aus drei Quellen auf mögliche Attentate von Terroristen aus Frankreich in der Hansestadt. Nach Informationen des "Spiegel" lagen Hinweise des Zollkriminalamts, des Bremer Landeskriminalamts und des Bremer Landesamts für Verfassungsschutz vor, wonach vier mutmaßliche Attentäter aus Frankreich auf dem Weg nach Bremen sein könnten. Weiter lesen …

Familienpflegezeit: Konflikte in Unternehmen sind vorprogrammiert

Das seit Jahresbeginn geltende Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf soll günstige Rahmenbedingungen für pflegende Berufstätige schaffen. Die Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht die neuen gesetzlichen Regelungen allerdings skeptisch, wie eine repräsentative Befragung der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) unter Personalentscheidern ergab. Weiter lesen …

Umfrage deckt auf: Jeder Vierte befriedigt sich vor dem Partner

Selbst Hand anlegen, um sich zur Ekstase zu treiben? Aber gerne! Das ist das Ergebnis einer Umfrage von JOYclub, der größten Internet-Community für Sex und stilvolle Erotik, unter 5.000 Männern und Frauen. Ist Selbstbefriedigung dabei lediglich eine Ersatzhandlung oder doch ein Anheizer für das gemeinsame Liebesspiel? Wer es macht, wie oft und ob dabei tatsächlich nur das eigene Vergnügen im Mittelpunkt steht, darüber gibt die Umfrage zum Solo-Sex Aufschluss. Denn sicher ist: Der Großteil will es und macht es! Weiter lesen …

"Aussterbende Spezies?" - Altenpflegeschüler kämpfen um Erhalt ihres Berufs

Der Beruf des Altenpflegers wird, zumindest wenn es nach dem Willen der Großen Koalition geht, schon bald nicht mehr existieren. Stattdessen sollen die bisher eigenständigen Ausbildungen in der Kinderkranken-, der Kranken- und der Altenpflege zusammengelegt werden - mit dem Resultat, dass es dann nur noch "Pfleger" und "Pflegerinnen" ohne Spezialisierung geben wird. Und das, obwohl Zahlen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend belegen, dass mit 26.740 Eintritten in eine Altenpflegeausbildung im Schuljahr 2013/2014 in ganz Deutschland ein neuer Spitzenwert erreicht wurde. Weiter lesen …

Bundestag beschließt Frauenquote

Der Bundestag hat am Freitag mit großer Mehrheit die Einführung einer Frauenquote beschlossen. Ab 2016 soll in über 100 börsennotierten Großunternehmen bei der Aufsichtsratswahl eine Frauen-Quote von mindestens 30 Prozent gelten. Zudem müssen sich 3.500 mittelgroße Unternehmen dem Gesetz zufolge bis Ende September eigene Zielvorgaben beim Frauenanteil in Vorstand, Aufsichtsrat und den obersten zwei Managementebenen setzen. Weiter lesen …

Scheinheilige Chemtrail-Vertuschung in der Neuen Züricher Zeitung

"Wurde in der Neuen Züricher Zeitung und in anderen Zeitungen vor noch nicht allzu langer Zeit noch lauthals nach Aluminium und Titandioxid als Sonnenschutz für die Erde gerufen, rudern Medien und Wissenschaftler, die das Volk beim Thema "Climate-Engineering" bisher noch nicht sonderlich begeistern konnten, in der Zwischenzeit wieder zurück", liest man in einem aktuellen Bericht der Bürgerinitiative "Sauberer Himmel". Weiter lesen …

Größter Zirkus der Welt beendet nach jahrelanger Kampagne Elefantendressur

Der US-amerikanische Zirkus Ringling Bros. and Barnum & Bailey gab nach einer jahrelangen erbitterten Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA USA heute bekannt, die Elefantendressuren ab dem Jahr 2018 einstellen zu wollen. 13 der insgesamt 43 Elefanten, die sich in der Obhut des größten Zirkusunternehmens der Welt befinden, sollen bis dahin weiter für Vorstellungen genutzt und anschließend, wie die anderen 30 Tiere, in einer stationären Anlage in Florida untergebracht werden. Weiter lesen …

Otto macht in Russland erstmals seit Jahren Verlust

Die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland und die Währungs- und Wirtschaftsprobleme des Landes treffen nun auch den Hamburger Otto-Konzern: "Wir spüren die Krise enorm. Wir werden in Russland erstmals seit vielen Jahren ein negatives Ergebnis haben", sagte der zuständige Otto-Vorstand Alexander Birken der "Welt". Gemeint ist das Geschäftsjahr 2014/2015, das mit dem Februar beendet wurde. Weiter lesen …

Erwerbslosenquote von Frauen in Deutschland mit 4,6 % im EU-Vergleich am niedrigsten

Frauen sind in Deutschland im Vergleich zu den anderen Staaten der Europäischen Union (EU) am wenigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, waren nach vorläufigen Berechnungen von Eurostat auf Grundlage der Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2014 in Deutschland rund 900 000 Frauen im Alter von 15 bis 74 Jahren erwerbslos. Das entsprach einer Quote von 4,6 %. Weiter lesen …

Erwerbslosenquote von Frauen in Deutschland mit 4,6 % im EU-Vergleich am niedrigsten

Frauen sind in Deutschland im Vergleich zu den anderen Staaten der Europäischen Union (EU) am wenigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, waren nach vorläufigen Berechnungen von Eurostat auf Grundlage der Arbeitskräfteerhebung im Jahr 2014 in Deutschland rund 900 000 Frauen im Alter von 15 bis 74 Jahren erwerbslos. Das entsprach einer Quote von 4,6 %. Nur Österreich wies eine ähnlich niedrige Erwerbslosenquote für Frauen aus (2013: 4,9 %). Vor allem in süd- und südosteuropäischen EU-Ländern lagen die Quoten im Jahr 2014 deutlich über dem EU-Durchschnitt von 10,3 %. Am höchsten war die Erwerbslosenquote der Frauen in Griechenland (2013: 31,4 %), gefolgt von Spanien (25,4 %), Kroatien (18,1 %), Zypern (14,9 %) und Portugal (14,5 %). Weiter lesen …

Baby muss nicht tauchen

Säuglingsschwimmen steht hoch im Kurs. Oft geübt dabei: das kurze Untertauchen. Der Kinder- und Jugendarzt Karsten Theiß aus Sankt Ingbert steht dem kritisch gegenüber: "Ein stichhaltiges Konzept kenne ich nicht, auch gibt es keine Belege für einen positiven Nutzen", sagt er im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Weiter lesen …

Gabriel verteidigt Eintreten für TTIP

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sein Eintreten für das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) nachdrücklich verteidigt: "Es gibt viele Barrieren gerade für kleine und mittelständische Unternehmen", schreibt Gabriel in einem Gastbeitrag für die "Bild". Weiter lesen …

Rekordjahr für Allianz Deutschland - Geschäftsergebnisse 2014

Die Allianz Deutschland AG hat im Geschäftsjahr 2014 mit 32,1 (29,9) Milliarden Euro den höchsten Umsatz seit ihrer Gründung erzielt. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 63,6 Prozent auf 2,6 (1,6) Milliarden Euro, insbesondere aufgrund eines signifikant höheren Ergebnisses in der Schaden- und Unfallversicherung. Das Jahresergebnis 2014 stieg um 27,0 Prozent auf 1,4 (1,1) Milliarden Euro. Die Allianz gewann im heimischen Markt wieder Kunden und verzeichnete über alle Sparten hinweg ein Plus von mehr als 200.000 Versicherten. Damit waren zum Jahresende 2014 insgesamt 20,3 Millionen Menschen Kunde bei der Allianz Deutschland. Weiter lesen …

DGB beklagt andauernde "Sklavenarbeit" auf WM-Baustellen in Katar

Der DGB kritisiert andauernde "Sklavenarbeit" auf den WM-Baustellen in Katar und appelliert an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), sich am Wochenende bei seinem Besuch in Katar ein genaues Bild der Lage zu machen. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung", trotz jahrelanger Kritik hätten sich die Arbeitsbedingungen "so gut wie gar nicht" geändert. Er bekräftigte zugleich eine Prognose des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), nach der bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar bei Bauarbeiten rund 4000 Menschen sterben könnten. Die vom IGB prognostizierte Zahl sei "leider sehr realistisch", sagte Hoffmann. Weiter lesen …

Fall Wulff: Bonner Anwalt fordert Landesrechnungshof zur erneuten Überprüfung der Ermittlungen auf

Im Fall Christian Wulff hat der Bonner Anwalt Gernot Fritz nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" den Landesrechnungshof Niedersachsen erneut aufgefordert, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen den ehemaligen Bundespräsidenten unter die Lupe zu nehmen. Es dränge sich der Verdacht auf, dass die Behörde den Straftatbestand der Haushaltsuntreue nach Paragraf 266 Strafgesetzbuch begangen habe. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Weiter lesen …

NRW-Justizminister gegen härtere Strafen für Einbrecher

Der Bundesrat diskutiert heute über eine Verschärfung des Strafmaßes für Einbrecher. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) sprach sich im Vorfeld gegen härtere Strafen aus. "Der Vorschlag ist aus meiner Sicht nicht tauglich. Er erweckt vielmehr den Eindruck reiner Symbolhaftigkeit. Es ist fraglich, ob sich potenzielle Tätergruppen von einer Verschärfung des Strafrechts bei Wohnungseinbruch wirkungsvoll abschrecken lassen", sagte Kutschaty der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Weiter lesen …

Linke: Besonders enge Wirtschaftsbeziehungen zu Golfstaaten sind falsches Signal

Nach Ansicht des linken Außenpolitikers Jan van Aken muss Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei seinem am Samstag beginnenden Besuch in den Golfstaaten deutlich machen, dass Menschenrechtsverletzungen zu dauerhaften Einschränkungen bei der Rüstungskooperation führen werden. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der außenpolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag: "Dass der Bundessicherheitsrat zuletzt Entscheidungen für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verschoben hat, sollte Herr Gabriel in Riad auch mit der dortigen Menschenrechtslage begründen." Weiter lesen …

Staatsrechtler rügt Genehmigungen für Dügida-Demonstrationen

Der Staats- und Verfassungsrechtler Christian Pestalozza hat die Genehmigungen von Pegida-Demonstrationen in Düsseldorf und Duisburg kritisiert. "Es kann nicht sein, dass Demonstranten einen Wunschort und eine Wunschroute zu einer Wunschzeit immer wieder bestimmen. Sie verdrängen damit die allgemeine Öffentlichkeit, behindern den Gemeingebrauch des öffentlichen Raums und damit die Bewegungsfreiheit anderer Menschen", sagte der Professor der Freien Universität Berlin dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Weiter lesen …

SPD debattiert radikale Erbschaftsteuerreform

In der SPD wird ein neues, radikales Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer diskutiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sieht es den Wegfall praktisch aller Ausnahmeregelungen bei gleichzeitiger drastischer Senkung der Steuersätze vor. Anders als heute sollen die Sätze demnach nicht mehr zwischen sieben und 50 Prozent, sondern nur noch bei fünf bis 15 Prozent liegen. Dafür würden sie auch für Unternehmenserben gelten, die derzeit meist gar keine Steuern bezahlen. Weiter lesen …

CDU-Wirtschaftsflügel kritisiert SPD-Chef Gabriel

Der Wirtschaftsflügel der Unionhat sich "irritiert" über die Äußerungen von SPD-Chef Sigmar Gabriel gezeigt, durch den Plan der Union, den Soli abzuschmelzen, werde Deutschland die kalte Progression "noch lange behalten". Der Unions-Wirtschaftsflügel verlangt, dass die kalte Progression abgeschafft wird, obwohl CDU und CSU den Solidaritätszuschlag von 2020 an senken wollen - und der Bund bereits deshalb Einnahmen in Milliarden-Höhe verliert: Weiter lesen …

Australischer Bundesstaat veröffentlicht Daten von Gewalttätern

Im australischen Bundesstaat New South Wales werden künftig die Daten von Gewalttätern öffentlich. Ein entsprechendes Register sei bald von jedermann einsehbar, sagte der Regierungschef des Bundesstaats, Mike Baird, anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags. "Wir brauchen diese Transparenz und wir müssen Frauen die Möglichkeit geben, diese Informationen zu erhalten", so Baird. Weiter lesen …

Designierte Spitzenkandidatin der SPD will Linkspartei überholen

Am kommenden Sonntag wird Katrin Budde aller Voraussicht nach zur Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl gewählt - doch bereits jetzt hat die 49-Jährige ein wesentliches Wahlziel benannt: Die SPD-Landes- und Landtagsfraktionschefin aus Magdeburg will verhindern, dass die SPD zum vierten Mal in Folge nur den dritten Platz hinter CDU und Linke belegt. "Ich will nicht, dass wir auf Dauer hinter der Linken bleiben, da gehört die SPD nicht hin", sagte Budde der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Weiter lesen …

ESC-Vorentscheid-Gewinner Kümmert verzichtet auf Ticket für Wien

Andreas Kümmert hat den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2015 gewonnen: Der "The Voice of Germany"-Gewinner von 2013 verzichtete jedoch auf sein Ticket zum ESC in Wien. Er sei nicht in der Verfassung an dem Wettbewerb teilzunehmen, erklärte er am Donnerstagabend in der ARD-Sendung "Unser Song für Österreich". Damit vertritt die Sängerin Ann Sophie Deutschland beim ESC. Weiter lesen …

Tennis-Profi Kohlschreiber: "Ich hoffe, dass die Fans mir verzeihen!"

"Ich hoffe, dass die Fans mir verzeihen", sagt Philipp Kohlschreiber vor der Davis-Cup-Partie gegen Frankreich (Freitag bis Sonntag live bei SAT.1 Gold und auf www.ran.de). Vor rund einem Jahr verärgerte der deutsche Tennis-Profi die Zuschauer in Frankfurt, weil er zum letzten Match gegen Spanien nicht antrat. Kohlschreiber ist auf Wiedergutmachung aus: "Gleiche Halle, gleicher Platz. Für mich ein Ort, an dem ich viel Gutes erlebt habe und dann auch weniger schöne Momente, die sehr hart für mich waren und mir sehr nahe gegangen sind, die ich vielleicht rückwirkend anders hätte entscheiden müssen." Weiter lesen …

Sparkassenverband: Politik muss Anreize zum Sparen schaffen

Weil Bürger kaum noch Zinsen für ihr Erspartes erhalten, soll die Politik über eine Erhöhung der Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie nachdenken: Das Niedrigzinsniveau verleite die Bürger dazu, nicht zu sparen, was falsch sei, da es beim Sparen darum gehe, "für bestimmte Dinge oder Lebensumstände vorzusorgen", so Michael Breuer, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, im Gespräch mit der "Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung". Weiter lesen …

Jasmin Gerat: "Mit kurzen Haaren trifft man schlauere Männer"

Schauspielerin Jasmin Gerat (36) trägt seit der Til Schweiger-Komödie "Kokowääh" ihre Haare kurz; der Shortcut, mittlerweile ihr Markenzeichen, hat einen schönen Nebeneffekt: "Ich fand es interessant, dass einen mit kurzen Haaren zwar weniger Männer anschauen, aber wenn, dann die schlauen", sagt sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (Ausgabe 6/15, aktuell im Handel). Weiter lesen …

Peter Kraus: "Musik kann zum Lärm werden"

Er ist die deutsche Antwort auf Elvis Presley, war schon mit 16 Jahren ein Jugendidol. Jetzt ist Rock'n'Roll-Legende Peter Kraus auf großer Abschiedstournee - und lässt es auf der Bühne noch einmal richtig krachen. Dabei ist der Entertainer privat heute eher ein Freund der leisen Töne, fühlt sich von Musik auch schon mal gestört. "Musik kann zum Lärm werden", gesteht Kraus in der aktuellen Fernsehwoche (Heft 11/2015). Wann das für ihn der Fall ist? "Wenn man keine Möglichkeit hat, das Zuhören zu genießen, zum Beispiel im Kaufhaus." Weiter lesen …