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Weber will keine Beteiligung Großbritanniens an Europawahl

Archivmeldung vom 30.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Manfred Weber (2018)
Manfred Weber (2018)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
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Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), hat gefordert, dass Großbritannien nicht an der Europawahl teilnehmen soll. Es bestehe das Risiko, "dass die wirtschaftliche und vor allem politische Unsicherheit Großbritanniens das Potenzial hat, Europa zu infizieren", sagte Weber am Samstag auf dem CSU-Parteitag zur Europawahl in Nürnberg.

Deswegen bleibe er dabei: "Dass wir vor den Europawahlen Klarheit haben müssen. Wenn ein Land die Europäische Union verlassen will, was wir bedauern, dann kann es nicht maßgeblich Einfluss darauf nehmen, wie die Zukunftsgestaltung dieses Kontinents ausschaut. Deswegen darf es keine Beteiligung Großbritanniens bei der Europawahl geben", so der EVP-Spitzenkandidat weiter.

Im britischen Unterhaus gebe es verschiedene Gruppen. Auf der einen Seite gebe es die "harten Brexiteers", die die Europäische Union "komme was will" verlassen wollen und die sogenannten "Remainer", die "unbedingt dabei bleiben wollen". Zudem gebe es auch noch "die Labour-Partei, die Sozialdemokraten Großbritanniens, die jetzt bei allen Abstimmungen kategorisch gegen den ausgehandelten Vertrag gestimmt haben. Und warum? Nicht, weil Labour nicht auch proeuropäisch wäre", sagte Weber. Sondern weil der Labour-Chef Jeremy Corbyn "in Großbritannien, komme was will, unbedingt Regierungschef werden will" und diesen "Egoismus nicht hintanstellen kann, um jetzt einen guten Weg für Großbritannien zu gehen", so der CSU-Politiker weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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