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Hollande schließt militärische Intervention in Syrien nicht aus

Archivmeldung vom 30.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
François Hollande (2012)
François Hollande (2012)

Foto: Materialscientist
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der französische Präsident François Hollande schließt eine militärische Intervention in Syrien nicht aus, wenn diese vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) abgesegnet werden sollte. "Es ist nicht möglich, dem Regime von Baschar al-Assad zu erlauben, dass eigene Volk zu massakrieren", sagte Hollande mit Blick auf das Massaker in der Stadt Hula dem französischen Fernsehsender "France 2". "Eine militärische Intervention ist nicht ausgeschlossen, vorausgesetzt, diese wird unter dem Dach des Völkerrechts, also über eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, durchgeführt", so Hollande weiter.

Bei einem Massaker in der Stadt Hula, welches internationales Entsetzen ausgelöst hatte, wurden am vergangenen Freitag 108 Menschen getötet, darunter zahlreiche Kinder. Die Mehrzahl der Menschen wurde offenbar gezielt hingerichtet. Weniger als 20 Tote seien durch Artillerie- oder Panzerbeschuss ums Leben gekommen, erklärte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville, in Genf.

Seit dem März 2011 kommt es in Syrien zu Massenprotesten gegen die Regierung um Präsident Assad. UN-Angaben zufolge starben bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Opposition und den Sicherheitskräften bislang mindestens 10.000 Menschen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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