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Schanghai beendet zweimonatige Lockdown-Abriegelung

Archivmeldung vom 01.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Schanghai 立場新聞, Copyrighted free use, via Wikimedia Commons / WB / Eigenes Werk
Bild: Schanghai 立場新聞, Copyrighted free use, via Wikimedia Commons / WB / Eigenes Werk

Die Millionenmetropole Schanghai hebt ab dem 1. Juni die Bewegungseinschränkungen für die meisten Einwohner auf. Vereinzelte Vorgaben-Maßnahmen wie regelmäßige Testungen bleiben aber bestehen. Die Bewohner dürfen nach zwei Monaten wieder ihre Häuser verlassen und sich mit dem Auto durch die Stadt bewegen. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Zong Ming, die Vizebürgermeisterin der Stadt Schanghai, der größten Stadt Chinas mit 26,32 Millionen Einwohnern, teilte am Dienstag auf einer täglichen Pressekonferenz den anwesenden Journalisten mit, dass nach den zweimonatigen harten und restriktiven Lockdown-Verordnungen erste Schritte zur Wiederöffnung der Stadt eingeleitet wurden. Ab Mittwoch können alle Bewohner aus Bezirken, die nicht zu den Gebieten mit mittlerem und hohem Risiko, den Sperrgebieten und den kontrollierten Gebieten gehören, ihre Grundstücke verlassen.

So wurden der volle Bus- und U-Bahn-Verkehr der Metropole wiederhergestellt, ebenso wie die grundlegenden Bahnverbindungen mit dem Rest des Landes. Des Weiteren teilte Ming mit, dass die Schulen "auf freiwilliger Basis teilweise wieder geöffnet" werden können. Einkaufszentren, Supermärkte, Convenience Stores und Drogerien dürfen bis auf Weiteres nur schrittweise "mit höchstens 75 Prozent ihrer Gesamtkapazität" erste Kunden wieder empfangen. Kinos und Fitnessstudios bleiben geschlossen.

Es seien jedoch Kontrollmechanismen eingerichtet worden, um wie bisher sicherzustellen, dass es nicht "zu einem großflächigen Wiederauftreten von COVID-19 komme und die Pandemie-Risiken unter Kontrolle seien", so die Vizebürgermeisterin auf der Pressekonferenz. Es gilt zudem die Verordnung, dass die "Bezirke, Unterbezirke oder Städte, Nachbarschaftsausschüsse, Eigentümerausschüsse oder Hausverwaltungsfirmen die Bewegungsfreiheit der Bewohner in keiner Weise einschränken" dürfen. Als aktuelle Vorgaben gelten:

"Die Bewohner müssen eine Maske tragen, sich einer Temperaturkontrolle unterziehen, einen Ortscode einscannen und einen grünen Gesundheitscode vorweisen (oder sich von der digitalen Überwachungsmaschine kontrollieren lassen), bevor sie ihre Gemeinschaft verlassen. Senioren und Personen, die kein Smartphone benutzen, können den Gesundheitscode in Papierform und ihren Personalausweis verwenden.

Personen, die Schanghai mit ihren Privatfahrzeugen verlassen wollen, müssen weiterhin einen negativen Bericht über einen 48-Stunden-PCR-Test und einen 24-Stunden-Antigentest vorlegen (oder nur einen negativen 24-Stunden-PCR-Bericht) und werden an den örtlichen Autobahnein- und -ausfahrten sowie an den Mautstellen mit COVID-19 kontrolliert."

"Familienangehörige, Freunde, Hausangestellte und andere Personen, die nicht in der Gemeinde wohnen", müssen einen negativen 72-Stunden-PCR-Bericht vorlegen, um einen Bezirk betreten zu können. Kurier- und Essenslieferanten sollen weiterhin bevorzugt "berührungslose Dienste" anbieten.

Derzeit warten laut Angaben des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) noch mehr als 100 Containerschiffe vor Schanghai auf ihre Abfertigung, so Informationen des Manager-Magazins. Rund drei Prozent des globalen Containerverkehrs stauten sich in den zurückliegenden Wochen vor den Hafenanlagen der Stadt. Schanghai stellt nicht nur eine wichtige Drehscheibe dar, um den chinesischen Markt zu bedienen, etwa für die internationalen Autohersteller und ihre Zulieferer. Die Stadt im Jangtsekiang-Delta ist vor allem auch der größte Hafen der Welt, sowohl beim Güter- als auch beim Containerumschlag. Im Mai waren laut des Münchener ifo-Instituts 91,5 Prozent der deutschen Maschinenbauer von Engpässen betroffen, dicht gefolgt von der Elektrotechnik- und Automobilbranche. Jedes zweite Unternehmen gab laut dem Manager-Magazin an, "die Lockdowns in China hätten die Lage weiter verschlechtert."

Quelle: RT DE

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