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EVP-Spitzenkandidat Weber fordert EU-weite Arbeitsvermittlung

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl, Manfred Weber, fordert eine EU-weite Arbeitsvermittlung. "In Deutschland ist es kein Problem, einen Rostocker nach Stuttgart zu vermitteln - die Informationen liegen dem Jobcenter vor. Für Europa fehlt ein funktionierendes System", beklagte Weber im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Junge Spanier wissen oft nicht, dass ihre Fertigkeiten in Ingolstadt oder Dortmund gefragt sind. Eine EU-weite Jobbörse würde vielerorts zu Verbesserungen führen", sagte der stellvertretende CSU-Vorsitzende. Weber will die EU zu einer "sozialeren Union" machen.

"Heute gilt sie als eine Union der Wirtschaft, der Banken, der Rettungsschirme. Ich will, dass das Modell der sozialen Marktwirtschaft europaweit greift. Dafür braucht es mehr Empathie - auch von uns Deutschen", forderte der konservative Politiker, der im kommenden Jahr die Nachfolge von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker antreten möchte. So sei es kein Zufall, dass etwa in Italien Populisten regierten.

"In Rom wurden viele Fehler gemacht. Aber Europa hat Italiens Nöte, die Perspektivlosigkeit einer ganzen Generation, zu lange vernachlässigt", kritisierte Weber. Es brauche einen "Investitionsplan für Italiens Zukunft".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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