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Syrische Armee hisst Flagge in Manbidsch

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Manbidsch
Manbidsch

Foto: Hussein.abosalah
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die syrischen Streitkräfte haben als Antwort auf den Appell der Bevölkerung die zuvor von den kurdischen Einheiten YPG kontrollierte Stadt Manbidsch betreten und dort die Flagge Syriens gehisst. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf der deutschen Webseite: "Ausgehend von den Verpflichtungen der Armee und als Antwort auf den Appell der Bevölkerung von Manbidsch „kündigen der Generalstab der Armee und die Streitkräfte an, dass die Armee Manbidsch betreten und dort die Flagge Syriens gehisst hat“, meldet Sana.

Ferner heißt es vom Generalstab, dass er beabsichtige, den Terrorismus zu vernichten und alle Okkupanten des sauberen syrischen Bodens niederzuschlagen. Die syrischen Streitkräfte sicherten demnach zu, dass alle syrischen Bürger und jene, die sich in dieser Region befänden, in absoluter Sicherheit seien.

Zuvor hatten die syrischen Volksverteidigungseinheiten YPG die syrische Regierung von Baschar al-Assad gebeten, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete, darunter in Manbidsch, zu bringen.

Am 12. Dezember hatte Erdogan verkündet, dass die türkische Armee in den kommenden Tagen einen Militäreinsatz gegen die Volksverteidigungskräfte der syrischen Kurden am Ostufer des Euphrats beabsichtige. „Wir wollen den Frieden für die Einwohner östlich des Euphrats wiederherstellen, wie wir es bereits für andere Regionen Syriens getan haben. Wir waren nie feindlich gegenüber den USA gesinnt, sie sind für uns immer wichtige strategische Partner“, sagte Erdogan beim Auftritt in Ankara. Er betonte, die Unterschiede der zwei Staaten in Bezug auf Syrien sollten die Entwicklung ihrer Beziehungen nicht verhindern.

Später schob Erdogan nach einem Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump die Militäroperation in Syrien auf.

US-Präsident Donald Trump hatte am 19. Dezember den Abzug der US-Truppen aus Syrien angeordnet. Der Zeitplan dafür umfasst 60 bis 100 Tage. „Wir haben den IS* in Syrien geschlagen“, twitterte er zur Begründung.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, erklärte später, der Sieg über den Islamischen Staat bedeute nicht das Ende der Anti-Terror-Koalition."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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