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Kroatien treibt Euro-Beitritt voran

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kroatien
Kroatien

Lizenz: Public domain
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Kroatien treibt seinen Beitritt zum Euro voran. Das EU-Mitglied will Mitte 2020 in den sogenannten Wechselkursmechanismus II aufgenommen werden, die letzte Vorstufe vor einem Beitritt zur Währungsunion, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Diesen Wunsch hinterlegten demnach Beamte des Landes bei der Europäischen Zentralbank und anderen europäischen Institutionen. Zuletzt hatte Bulgarien mit den Vorbereitungen zum Euro-Beitritt begonnen und die Aufnahme in die Bankenunion beantragt. Derzeit ist denkbar, dass Bulgarien 2022 dem Euro beitritt, Kroatien könnte dann ein Jahr später soweit sein. Ein Problem Kroatiens besteht darin, dass seine Gesamtverschuldung mit geschätzten 73,5 Prozent im Jahr 2018 über den Defizitkriterien liegt.

EU-Beamte sehen jedoch weniger einen Beitritt Bulgariens oder Kroatiens als problematisch an. "Wovor alle Angst haben, ist, dass dann die Rumänen kommen", heißt es in Brüssel. Hintergrund ist die grassierende Korruption in dem Land. Die Entscheidung, ein neues Mitglied in den Euro aufzunehmen, treffen die EU-Mitgliedstaaten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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