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Baerbock will Dialog mit Lukaschenko

Archivmeldung vom 26.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Annalena Charlotte Alma Baerbock (2019)
Annalena Charlotte Alma Baerbock (2019)

Bild: Eigenes Werk /SB

Die Grünen-Chefin und künftige Außenministerin Annalena Baerbock will mit Weißrusslands Machthaber Alexander Lukaschenko sprechen - wenn auch nicht unbedingt persönlich. "Ohne Dialog kann man keine Außenpolitik betreiben", sagte Baerbock dem "Spiegel".

Dass Kanzlerin Angela Merkel persönlich mit Lukaschenko gesprochen hatte, kritisierte Baerbock. "Es hätte nicht die Kanzlerin sein müssen, die bei Lukaschenko anruft." Eine "einfache Lösung" in der Krise gebe es nicht, aber es sei wichtig, dass Polen und Deutschland "gemeinsam agieren". "Oberstes Gebot" sei aber die Versorgung der Flüchtlinge - auch auf polnischem, also EU-Gebiet.

Lukaschenko warf Baerbock indes "zweifache Erpressung" vor. Flüchtlinge würden "missbraucht, um Europa zu spalten", sagte Baerbock dem "Spiegel". Zum anderen würde die Regierung von den Europäern als Gesprächspartner anerkannt werden wollen, obwohl sie die "Opposition unterdrückt". Man dürfe sich "von Diktatoren nicht erpressen lassen", sagte Baerbock weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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