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Südkorea produziert künftig 150 Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs im Jahr

Freigeschaltet am 13.11.2020 um 07:12 durch Anja Schmitt
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Bild von WikiImages auf Pixabay

Der russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) hat mit dem südkoreanischen Unternehmen GL Rapha die Herstellung von über 150 Millionen Dosen des Impfstoffs „Sputnik V” pro Jahr in Südkorea vereinbart. Das meldet das online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es dazu auf deren deutschen Webseite:"„RDIF und GL Rapha, eines der führenden Biotechnologieunternehmen Südkoreas (einschließlich seiner Tochtergesellschaft Hankook Korus Pharm), geben eine Vereinbarung zur Herstellung von mehr als 150 Millionen Dosen des weltweit ersten Anti-Corona-Impfstoffs 'Sputnik V' in dem Land bekannt”, heißt es im offiziellen Twitter-Account des russischen Impfstoffs.

​Die Produktion soll im Dezember aufgenommen werden, die Exportlieferungen starten ab Januar 2021. Mehr als 150 Millionen Dosen des in Südkorea hergestellten Impfstoffs aus russischer Entwicklung werden auf den Weltmarkt kommen.

„Derzeit ist es notwendig, die internationale Zusammenarbeit und Partnerschaft aufzubauen, um eine ausreichende Menge des Impfstoffs zur Befriedigung der internationalen Nachfrage sicherzustellen”, sagte RDIF-Chef Kirill Dmitriev. Er bedankte sich bei GL Rapha für die gemeinsamen Anstrengungen.

„Sputnik V”

Im August hatte das russische Gesundheitsministerium den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut gemeinsam mit dem RDIF entwickelt worden war. Das Präparat unter dem Namen „Sputnik V” ist eine Lösung für die intramuskuläre Infusion. Die gebildete Immunität soll laut dem russischen Gesundheitsministerium bis zu zwei Jahre anhalten.

„Sputnik V” ist einer von zehn entwickelten Impfstoffen der Welt auf der WHO-Liste, die kurz vor dem Ende der dritten Phase der klinischen Tests und vor dem Start der Massenproduktion stehen. Russland hat ein Gesuch für die beschleunigte Registrierung an die WHO gerichtet.

Mehr als 50 Länder beantragten nach Informationen des RDIF den Ankauf von insgesamt über 1,2 Milliarden Dosen des Impfstoffs. Das Serum soll auch in Indien, Brasilien, China und anderen Ländern hergestellt werden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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