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Europa-Parlamentarier kritisieren Untätigkeit wegen verschmutzter Kabinenluft

Archivmeldung vom 22.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Deutsche EU-Parlamentarier haben EU-Verkehrskommissar Siim Kallas wegen dessen abwartender Haltung angesichts möglicher Gesundheitsgefahren durch Ölgeruch in der Kabinenluft von Flugzeugen scharf kritisiert.

Der Vorsitzende des Umweltausschusses des Parlaments, Matthias Groote (SPD), sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Was muss denn noch passieren, bevor die Kommission tätig wird?" Der CSU-Abgeordnete Markus Ferber urteilte: "Ein Kommissar, der sich hier verweigert, wird seiner Verantwortung nicht gerecht." Trotz eines Brandbriefs von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat das Thema für Kommissions-Vizepräsident Kallas keine Dringlichkeit. Er ließ einen Sprecher ausrichten, er werde "in angemessener Zeit" antworten.

Doch Ramsauers Staatssekretär Jan Mücke (FDP) erhöht den Druck: "Die EU muss handeln und darf nicht länger abwarten." Dem Ministerium sind allein in Deutschland 74 Fälle von teils giftigem Öldampf in der Kabinenluft bekannt. Mücke verlangt "eine gründliche Überprüfung in ganz Europa". Die Europäische Luftsicherheitsagentur sah bisher keinen Grund zum Eingreifen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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