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Medien: Ukraine hebt Einreisestopp für russische Männer doch nicht auf

Archivmeldung vom 29.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Helga Ewert / pixelio.de
Bild: Helga Ewert / pixelio.de

Trotz widersprüchlicher Medienberichte hat Kiew das Einreiseverbot für russische Männer im Alter zwischen 16 und 60 Jahren nicht aufgehoben. Das teilten russische Medien unter Berufung auf den Sprecher des staatlichen Grenzdienstes der Ukraine Oleg Slobodjan mit.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "„Die Beschränkungen gelten wie zuvor (wie während des Kriegszustands in der Ukraine – Anm. d. Red.). Besondere Aufmerksamkeit der Grenzarbeiter gilt Bürgern der Länder aus der Risikogruppe, darunter auch Russland“, zitieren russische Medien Slobodjan.

Unter den 70 Ländern, die auf die Liste der Migrationsrisiken gesetzt wurden, steht Russland demnach auf Platz eins. Verstärkte Grenzkontrollen soll es auch für Frauen aus der Russischen Föderation geben, weil sie angeblich „Aufgaben russischer Sicherheitsdienste erfüllen“ können, schrieb der Vertreter des ukrainischen Grenzdienstes auf Facebook.

Früher berichtete das Portal gordonua.com unter Berufung auf Oleg Slobodjan, dass das Einreiseverbot für russische Männer im Alter zwischen 16 und 60 Jahren in die Ukraine nun aufgehoben sei. Slobodjan warf dem Portal eine Fehlinterpretation vor.

Sowohl jetzt als auch während der Geltungszeit des Kriegsrechts in der Ukraine durften russische Männer im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ins Land nur in bestimmten Fällen einreisen. Die Ausnahmen gelten für diplomatische Mitarbeiter, das Personal der Verkehrsmittel sowie für in der Ukraine lebende Russen, die entsprechende offizielle Dokumente haben. Außerdem soll die Einreise Russen erlaubt werden, die wegen einer schweren Krankheit in der Ukraine lebender Verwandter oder deren Todes ins Land kommen wollen, schreibt die russische Zeitung „ Iswestija “ unter Verweis auf die Grenzbehörde der Ukraine.

Der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, hatte am 26. Dezember das am 26. November eingeführte 30-tägige Kriegsrecht für beendet erklärt.

Zuvor hatte die russische Küstenwache drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wurden 50 Kilometer abseits der gewöhnlichen Durchfahrts-Route durch die Krim-Brücke und nur 20 Kilometer von der russischen Küste entfernt gestoppt.

Nach Darstellung der russischen Seite hatten die Ukrainer die Durchfahrt nicht vorschriftsgemäß im Voraus angemeldet und dann noch gefährlich manövriert und die Befehle des Grenzschutzes ignoriert. Die ukrainische Regierung bestreitet das und wirft Russland „Aggression“ vor."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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