Merz schließt sich Forderung nach massiven Gegenzöllen an
Archivmeldung vom 14.07.2025
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Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem kommenden Monat 30-prozentige Zölle auf EU-Einfuhren zu erheben, hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) der Forderung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer deutlichen Reaktion angeschlossen.
Ohne eine Einigung werde es massive Gegenzölle geben, "aber nicht vor
dem 1. August", sagte Merz am Sonntag im ARD-Sommerinterview. Es brauche
nun vor allem "Geschlossenheit in der Europäischen Union", fügte er
hinzu. Zudem müsse man "vernünftige Gesprächsfäden" zum US-Präsidenten
offenhalten, so der Kanzler weiter.
Laut Merz waren die
Verhandlungen zwischen der Europäischen Union unter der Führung von
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits weit
fortgeschritten. Dementsprechend glaube er weiterhin, dass eine
Verhandlungslösung bis August möglich sei, sagte Merz.
Quelle: dts Nachrichtenagentur