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Afghanistan-Einsatz kostete bisher elf Milliarden Euro

Archivmeldung vom 28.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bundeswehr/Wilke
Bild: Bundeswehr/Wilke

Der Afghanistan-Einsatz hat Deutschland bislang rund elf Milliarden Euro gekostet. Das geht nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" aus Berechnungen verschiedener Bundesministerien hervor. Danach wurden für die Beteiligung der Bundeswehr an der Isaf-Militärmission 8,15 Milliarden Euro fällig, eine gute Milliarde zahlte daneben das Auswärtige Amt, und knapp zwei Milliarden steuerte das Entwicklungsministerium bei.

Auch mit Blick auf 54 getötete Soldaten und Polizisten forderte der Chef des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, ein stärkeres Engagement der Politik und Klarheit über eine Folgemission. "Diese Anstrengungen dürfen nicht umsonst gewesen sein", betonte Wüstner. Er forderte Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf, seine guten Kontakte zur Vermittlung zu nutzen, damit nun schnellstens das Stationierungsabkommen zwischen Afghanistan und den USA unterzeichnet werden könne. "Die Bundeskanzlerin sollte gemeinsam mit Präsident Obama klarstellen, dass Afghanistan dem Westen nicht egal ist und weiterhin alles für die nachhaltige Stabilisierung nach afghanischem Standard getan wird", betonte Wüstner. Alles andere sei den Streitkräften nicht zu vermitteln.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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