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Arabische Liga will Arafat-Tod von Kommission untersuchen lassen

Archivmeldung vom 18.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jassir Arafat(Weltwirtschaftsforum in Davos/28. Januar 2001)
Jassir Arafat(Weltwirtschaftsforum in Davos/28. Januar 2001)

Foto: Nard the Bard
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Arabische Liga (AL) hat am Dienstag entschieden, eine unabhängige Kommission einzurichten, die den Tod des früheren Palästinenser-Präsidenten Jassir Arafat untersuchen soll. Die Kommission wird mit der palästinensischen Seite sowie mit arabischen und internationalen Gremien zusammenarbeiten, um die Hintergründe des Todes von Arafat zu enthüllen, hieß es in einer Erklärung der AL am Dienstag.

Demnach drängt die AL insbesondere palästinensische Ermittler dazu, alle Informationen zur Verfügung zu stellen. Auch Frankreich solle die Arbeit der Kommission unterstützen, hieß es in der Erklärung weiter.

Arafat war im November 2004 in einem Militärkrankenhaus in Paris gestorben, nachdem er drei Wochen zuvor aus seinem Hauptquartier im Westjordanland ausgeflogen worden war. Der Nachfolger von Arafat, Mahmud Abbas, hatte eine Untersuchung zu den Umständen des Todes seines Amtsvorgängers angeordnet, nachdem der arabische Fernsehsender Al Jazeera einen Bericht ausgestrahlt hatte, in dem eine mögliche Vergiftung Arafats durch radioaktives Polonium thematisiert worden war.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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