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Österreich: 44 illegal eingereiste Flüchtlinge aufgegriffen

Archivmeldung vom 21.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bundespolizeidirektion (Österreich)
Bundespolizeidirektion (Österreich)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In Österreich ist zum zweiten Mal binnen einer Woche eine größere Gruppe illegal eingereister Flüchtlinge aufgegriffen worden. Die insgesamt 44 Personen wurden am Samstagnachmittag in Innsbruck in einem internationalen Reisezug entdeckt, der von Italien nach Deutschland unterwegs war, teilte die Polizei Tirol mit. Es handele sich bei den Aufgegriffenen um 29 Syrer, zwölf Personen aus Eritrea, zweien aus Gambia und einer aus Mali. Die Flüchtlinge werden, sofern kein Asylantrag gestellt wird, am Sonntag nach Italien zurückgeschickt.

Erst am vorhergehenden Samstag waren am Bahnhof in Innsbruck 94 Flüchtlinge, darunter 28 Kinder, aufgegriffen worden. Auch bei diesen handelte es sich zum Großteil um Syrer. Einen Asylantrag in Österreich stellte nur ein Mann aus Eritrea, die anderen 93 Personen sind an die italienischen Behörden übergeben worden.

Die Rücksendung erfolgt auf Grundlage der sogenannten Dublin II-Verordnung. Nach dieser Regelung der Europäischen Union (EU) ist das europäische Land für die Asylsuchenden zuständig, welches diese zuerst betreten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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