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UN-Resolution fordert von Israel nukleare Transparenz

Archivmeldung vom 05.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Negev Nuclear Research Center („Nuklear-Forschungszentrum Negev“) ist eine kerntechnische Anlage in Israel nahe der Stadt Dimona in der Negev-Wüste.
Das Negev Nuclear Research Center („Nuklear-Forschungszentrum Negev“) ist eine kerntechnische Anlage in Israel nahe der Stadt Dimona in der Negev-Wüste.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die UN-Vollversammlung verabschiedete am Montag eine Resolution mit 174 zu 6 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen, welche das israelische Regime auffordert, zügig sein nukleares Programm den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiekommission IAEA zu öffen und dem Atomwaffensperrvertrag “unverzüglich” beizutreten. Nur die USA, Kanada, die Marshall-Inseln, Mikronesien und Palau stimmten gegen die Resolution, was die internationalen Bedenken gegen die verdächtigen israelischen Nuklearaktivitäten widerspiegelt.

Der Nachrichtenblog "politaia" schreibt dazu: "Bekanntermaßen verfügt der Staat Israel als einzige Atommacht im Nahen und Mittleren Osten über 200 – 400 Atomsprengköpfe. Das heißt, die Londoner Bankster können die Welt auch mit Atomwaffen erpressen, nicht nur mit ihren finanziellen Massenvernichtungswaffen.

Das israelische Regime lehnt natürlich alle internationalen regulativen Nuklearabkommen ab, insbesondere den Atomwaffensperrvertrag (NPT) und verweigert sich Inspektionen der IAEA bezüglich seiner Nuklearanlagen.
Die Vollversammlung unterstützt auch eine nun verschobene hochrangige Konferenz in Helsinki zur Ächtung von Nuklearwaffen im Nahen und Mittleren Osten, die nicht wie geplant im Dezember stattfindet, weil die USA “wegen der speziellen Umstände” in der Region am 23. November absagten.

Der syrische Diplomat Abdullah Hallak äußerte seinen Unmut über die Stornierung der Konferenz wegen der Launen nur eines potentiellen Teilnehmers, “eines Teilnehmers mit Nuklearwaffen.” Hallak weiter: “Wir rufen die Internationale Gemeinschaft auf, Israel unter Druck zu setzen, damit es den Atomwaffensperrvertrag akzeptiert und sein Arsenal und seine Zuliefersysteme abbaut, um Frieden und Stabilität in unserer Region gedeihen zu lassen.”

Da wird er lange warten müssen."

Quelle: politaia.org

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