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Lindner schließt Weber und Timmermans als EU-Kommissionschef nicht aus

Archivmeldung vom 31.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission. Bild: Xavier Häpe / wikipedia.org
Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission. Bild: Xavier Häpe / wikipedia.org

FDP-Chef Christian Lindner schließt nicht aus, dass die Liberalen auch den EVP-Kandidaten Manfred Weber oder den Kandidaten der europäischen Sozialdemokraten Frans Timmermans bei der Wahl des EU-Kommissionspräsidenten mittragen würden.

"Demokratische Politiker sollten untereinander nicht ausschließen, den anderen zu wählen, ohne dass man einmal über Inhalte gesprochen hat", sagte Lindner dem "Handelsblatt". Gleichzeitig forderte er die Grünen auf, die Wunschkandidatin der Liberalen, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, zu unterstützen. "Wenn sie es ernst meinen, den Status Quo in Europa zu überwinden, müssten sie sich ganz klar mit uns hinter Margrethe Vestager versammeln", sagte er.

"Jetzt können sie sich von Schwarz-Rot einkaufen lassen oder mit unserer Kandidatin an einem grundlegenden Wechsel mitwirken." Es bestehe die Chance, dass eine "profilierte Kommissarin" als erste Frau an die Spitze der Europäischen Kommission rücke. Vestager habe gezeigt, dass sie konsequent für marktwirtschaftliche Prinzipien einstehe und diese auch "gegenüber den Apples und Googles dieser Welt" durchsetze. Außerdem verstehe sie, "wo die Grenzen des Bürokratismus für Betriebe und die Menschen im Alltag liegen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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