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Stanford-Historiker fordert "glaubwürdige europäische Abschreckung"

Archivmeldung vom 15.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
(Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Der schottische Historiker Niall Ferguson mahnt die Deutschen und alle Europäer, angesichts der Lage in der Ukraine und weiterer Krisen stärker aufzurüsten. "Es braucht eine glaubwürdige europäische Abschreckung", sagte der Stanford-Professor dem Magazin "Stern". "Die Deutschen - und alle Europäer - müssen dringend darüber beraten, wie sie ihre Armeen modernisieren und stärken."

Die relative Ruhe nach dem Ende des Kalten Krieges sei vorbei. "Nicht nur, weil wir es mit einem wiedererstarkten Russland im Osten zu tun haben. Sondern auch, weil die USA klar signalisieren, dass sie nicht mehr bereit sind, den Löwenanteil der Ausgaben für Europas Sicherheit zu tragen." Dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der sich aktuell erneut um das Amt bewirbt, bescheinigt Ferguson "eine recht erfolgreiche Außenpolitik". 

Trump habe die nationale Sicherheitsstrategie gegenüber China verschärft und den Iran deutlich stärker unter Druck gesetzt als die Biden-Regierung. Fergusons Schlussfolgerung: "Eine Konsequenz eines neuerlichen Trump-Sieges könnte sein, dass Amerikas Außenpolitik die Fähigkeit zu wirksamer Abschreckung zurückgewinnt, die sie unter Biden verloren hat."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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