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Vitali Klitschko: Ukraine gehört in die EU

Archivmeldung vom 03.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Vitali Klitschko Bild: Vitali Klitschko, Klitschko Management Group GmbH, http://www.k-mg.com / de.wikipedia.org
Vitali Klitschko Bild: Vitali Klitschko, Klitschko Management Group GmbH, http://www.k-mg.com / de.wikipedia.org

Der frühere Box-Weltmeister Vitali Klitschko will als Oppositionsführer den Machtwechsel in der Ukraine vorantreiben. "Wir beginnen gerade erst mit unserem Kampf. Meine Konzentration liegt jetzt auf der Arbeit im Parlament", sagte Klitschko im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". Seine prowestliche Partei UDAR hatte bei den Parlamentswahlen Ende Oktober 40 Sitze errungen, am 12. Dezember kommt das neue Parlament erstmals zusammen.

Als Sieger ging die Partei der Regionen von Präsident Viktor Janukowitsch aus der Wahl hervor, allerdings büßte sie ihre absolute Mehrheit ein. "Wir sehen ein Ende des Machtmonopols, jetzt beginnt eine Zeit der politischen Kompromisse", so Klitschko, der die Ukraine Richtung Westen öffnen will. "Die Zukunft der Ukraine liegt ohne Zweifel in der Familie der Europäischen Staaten. Deshalb werden wir und unsere demokratischen Kollegen im Parlament mit dem EU-Parlament und den anderen EU-Organen zusammenarbeiten."

Ziel sei es, die demokratischen Standards in der Ukraine zu verbessern. Denn daran haperte es laut unabhängigen Wahlbeobachtern auch bei der Parlamentswahl. Klitschko beklagt die Manipulationen: "Ich weiß, dass uns während des Auszählens einige Stimmen gestohlen wurden." In mindestens fünf Wahlbezirken soll wegen Unregelmäßigkeiten noch einmal gewählt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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