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Leiche eines Syrers im polnisch-weißrussischen Grenzgebiet gefunden

Archivmeldung vom 13.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Blaulicht
Blaulicht

Bild von Fleimax auf Pixabay

In einem Wald nahe der Grenze zu Weißrussland ist am Freitag die Leiche eines jungen Mannes aus Syrien gefunden worden, der ein Opfer der politischen Pattsituation an der Ostgrenze der Europäischen Union geworden ist. Das teilte der polnische Sender Polsat News unter Berufung auf die lokale Polizei mit.

Beim russischen online Magazin " SNA News " ist auf der deutschen Webseite weiter zu lesen: "Laut der Mitteilung ist die Leiche eines etwa 20-jährigen Syrers einen Tag zuvor in der Nähe des Dorfes Wolka Terechowska gefunden worden. Die Polizeibeamten sagten, die genaue Todesursache könne nicht festgestellt werden, und es müsse eine Obduktion durchgeführt werden. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer nun auf mindestens neun gemeldete Menschen im Zuge der Migration. Viele der Migranten kommen aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern im Nahen Osten. Sie wollen vor Konflikten und Hoffnungslosigkeit fliehen, um ein besseres Leben in Europa zu haben. Auf der weißrussischen Grenzseite befinden sich momentan viele Migranten unter eisigen Bedingungen in einem provisorischen Lager. Polnische Behörden melden täglich neue Versuche der Migranten, die Grenze zu überqueren.

Die Situation zeigt kein Anzeichen für ein baldiges Ende. Laut der weißrussischen Nachrichtenagentur Belta gab der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko eine Anordnung für das Militär aus, an der Grenze Zelte aufzustellen, wo Lebensmittel und andere humanitäre Güter gesammelt und an Migranten verteilt werden könnten. Polens Grenzschutzbehörde teilte laut der AP am Samstagmorgen mit, dass weißrussische Soldaten eine temporäre Grenzbarriere in der Nähe des polnischen Dorfes Czeremcha zu zerstören und polnische Sicherheitsdienste mit Laserstrahlen zu blenden versucht hätten. In der Nähe wartete demnach eine Gruppe von etwa 100 Migranten darauf, die Grenze zu verletzen.

Seit dem 2. September gilt der Ausnahmezustand in den polnischen Gemeinden an der Grenze zu Weißrussland. Polnische und weißrussische Sicherheitskräfte sind mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Tausende gestrandete Migranten halten sich an der Grenze auf, sie haben ein Lager im weißrussischen Grenzgebiet aufgeschlagen und versuchen, es über die Grenze nach Polen zu schaffen. Die Situation spitzt sich weiter zu."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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