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Proteste gegen zu hohe Spritpreise

Archivmeldung vom 22.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Olivier CABARET, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Olivier CABARET, on Flickr CC BY-SA 2.0

Nach Frankreich sind auch im Nachbarland Belgien Hunderte Menschen am Anfang der Woche auf die Straße gegangen, um gegen hohe Kraftstoffpreise zu protestieren. Das berichtete der TV-Sender RTBF am Donnerstag.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "Demnach sind an Zusammenstößen mit der Polizei unweit der Stadt Nivelles, wo es eine Raffinerie gibt, rund 400 Belgier beteiligt.

Sie sollen Polizisten mit Steinen und Molotow-Cocktails beworfen sowie Scheiben der nahe stehenden Autos mit Eisenstäben zerschlagen haben,  heißt es.

Laut dem Sender sind die Protestler gut koordiniert gewesen. Sie hätten unter anderem Laser verwendet, um Piloten dazu zu zwingen, einen Hubschrauber der Polizei vom Ort des Geschehens fernzuhalten.

Zudem hätten die Protestierenden wichtige Verkehrsachsen, Autobahnabschnitte, Stadtzufahrten oder Zufahrten zu Erdöldepots abgeriegelt.

So seien 250 LKWs von Montagabend bis Dienstagmorgen auf der Autobahn E19 von Mons nach Brüssel sowie weitere 150 auf der Autobahn N6 blockiert worden.

Wie der Sender ferner berichtete, seien 120 Polizisten vor Ort. Gegen die Protestierenden setzten sie Wasserwerfer ein. Insgesamt gebe es seit Mittwochabend 30 Festnahmen.

Zu den Protestaktionen hatte die Bewegung „Gilets jaunes“ (Gelbe Warnwesten) aufgerufen.

Am Samstag fanden in Frankreich Protestaktionen gegen den jüngsten Preisanstieg für Benzin und Diesel statt. Daran waren rund 283.000 Menschen beteiligt. Nach jüngsten Behördenangaben haben die Proteste ein Todesopfer und mehr als 500 Verletzte gefordert.

Der Anstieg der CO2-Steuer und der Kraftstoffkosten, den die Regierung von Emmanuel Macron vorangebracht hat, um Frankreich von Mineralölprodukten zu sauberen Energiequellen zu bewegen, hat einen landesweiten Aufruf zu Protesten und Blockaden ausgelöst. Laut jüngsten Umfragen ist die Beliebtheit des Präsidenten auf einen neuen Tiefpunkt gefallen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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