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Moldaus Außenminister kritisiert Moskau im Konflikt um Transnistrien

Archivmeldung vom 26.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Außenminister der Republik Moldau, Andrei Stratan, hat im Streit um den abtrünnigen Landesteil Transnistrien scharfe Kritik an Russland geäußert. In einem Gespräch mit dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" begrüßte Stratan, dass sich in die Verhandlungen um Transnistrien inzwischen auch die USA und die Europäische Union eingeschaltet hätten.

"Die Welt hat sich bewusst gemacht, dass es hier nicht um einen internen Konflikt geht", sagte Stratan: "Vom Schmuggel, Waffenproduktion, Menschen- und Drogenhandel in Transnistrien geht eine Gefahr nicht nur für die Region, sondern für ganz Europa und darüber hinaus aus." Er sagte weiter: "Russland hat sich jetzt vor ganz Europa zu verantworten: Warum hat es seine Munitionsvorräte und Truppen vom Territorium der Republik Moldau nicht längst abgezogen?" Stratan zeigte sich im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" zugleich überzeugt, dass der Weinkrieg zwischen Moldau und Russland zu Ende geht. Politisch habe die Regierung in Chisinau dafür nichts angeboten: "Russland wurde nur gebeten, die Außenhandelsverpflichtungen unserem Land gegenüber einzuhalten: Moldau ist Mitglied der Welthandelsorganisation WHO." Fast zwei Jahre lang bestand das Embargo gegen Weine und Lebensmittel aus Moskau. Stratan sagte: "So wie zuletzt konnte es ja auch nicht weitergehen: An vielen Weinfabriken in unserem Land sind auch russische Unternehmer beteiligt, selbst die waren vom Exportstopp betroffen."

Quelle: Pressemitteilung Der Tagesspiegel


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