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Libanon in Wirtschafts- und Finanzkrise: Regierungschef ruft Weltgemeinschaft zu Hilfe auf

Archivmeldung vom 06.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Hassan Diab 2020
Hassan Diab 2020

Foto: Author
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Libanon steckt derzeit in einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Lage verschlechtert sich immer weiter. Nun hat sich der libanesische Regierungschef, Hassan Diab, an die internationale Gemeinschaft mit einem Hilferuf gewandt. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "„Der Libanon ist nur wenige Tage von einer sozialen Explosion entfernt“, warnte Diab laut der staatlichen Agentur NNA in einer Rede vor Diplomaten. Das Land durchlaufe „einen sehr dunklen Tunnel“, das Leiden der Menschen habe „die Grenzen einer Tragödie“ erreicht, so der libanesische Regierungschef weiter.

„Ich rufe die Welt auf, den Libanon zu retten“, sagte Diab.

„Ich rufe dazu auf, das libanesische Volk nicht für die Vergehen der Korrupten bezahlen zu lassen.“

Die Wirtschafs- und Finanzkrise im Libanon war im Oktober 2019 ausgebrochen. Verschärft wurde sie durch die Corona-Pandemie und die Explosionskatastrophe im Beiruter Hafen Anfang August 2020. Das Land zählt zu den weltweit am stärksten verschuldeten Staaten. Die libanesische Währung verlor seit Ausbruch der Krise mehr als 90 Prozent ihres Wertes. Die Inflation liegt bei mehr als 100 Prozent, bei Lebensmitteln sogar bei mehr als 200 Prozent. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung leben in Armut.

Zugleich hat der Libanon keine handlungsfähige Regierung, da sich die maßgeblichen politischen Kräfte seit Monaten nicht auf ein neues Kabinett einigen können. Die Führung des Landes sieht sich massiven Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Kritiker werfen ihr vor, den Libanon mit einer Art Schneeballsystem in die Verschuldung getrieben zu haben. Westliche Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) wollen erst dann Hilfe geben, wenn die Regierung Reformen beschließt."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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