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Estnische Präsidentin: Wir vertrauen der Nato und unseren Verbündeten

Archivmeldung vom 18.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kersti Kaljulaid (2017)
Kersti Kaljulaid (2017)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trotz der Unsicherheiten über das Engagement der USA in der Nato setzt Estland weiterhin auf den Schutz durch das westliche Bündnis. "Wir vertrauen der Nato und unseren Verbündeten", sagte Präsidentin Kersti Kaljulaid im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ich sehe nicht, dass die Amerikaner sich aus der multilateralen Kooperation zurückziehen", sagte Kaljulaid.

Die Beschlüsse des jüngsten Nato-Gipfels in Brüssel stärkten die Allianz. Im Abschlussdokument hatten sich die Verbündeten zu einem Doppelansatz von militärischer Abschreckung und Dialogbereitschaft gegenüber Russland bekannt. Zudem bekräftigten die Mitgliedsstaaten das Ziel, mehr Geld für Verteidigung auszugeben.

Kaljulaid betonte, die Präsenz von 18 Nato-Staaten in Polen und den baltischen Staaten sende eine "sehr klare abschreckende Botschaft". Allerdings müsse die Nato noch mehr tun. Sie begrüßte den Willen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Estland gebe bereits heute gut zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigung aus. Das diene dem Schutz von ganz Europa. "Sicherheit ist nicht teilbar." Kaljulaid würdigte auch die deutschen Bemühungen, den Wehretat zu erhöhen. "Wir sehen, dass Deutschland mehr tut", sagte sie in Münster.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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