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MH17-Katastrophe: BND beschuldigt Aufständische ohne Beweise

Archivmeldung vom 21.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die verunglückte Maschine, des Flugs MH 17 im Jahr 2011 auf dem Flughafen von Rom
Die verunglückte Maschine, des Flugs MH 17 im Jahr 2011 auf dem Flughafen von Rom

Foto: russavia
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Experten des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) sind zu dem Schluss gekommen, dass die Boeing 777 der Malaysia Airlines im Juli von ostukrainischen Aufständischen abgeschossen wurde, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Dienstag. BND-Chef Gerhard Schindler hatte dies bereits am 8. Oktober dem zuständigen Bundestagsausschuss mitgeteilt. Doch erst jetzt berichtete „Der Spiegel“ erstmals darüber.

Radio "Stimme Russlands" berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti weiter: "Warum gelangte diese Information an die Öffentlichkeit? Die antirussischen Sanktionen schaden der deutschen Wirtschaft. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird für ihre Politik heftig kritisiert. Es ist nicht auszuschließen, dass der BND der Kanzlerin helfen will.

Aber „zu einem Schluss kommen“ und „Beweise vorlegen“ sind zwei verschiedene Dinge. Dass die Boeing von Kämpfern der Volkswehr abgeschossen wurde, ist immer noch nicht bewiesen worden. Selbst US-Außenminister John Kerry hatte wenige Tage nach der Katastrophe erklärt, über Beweise zu verfügen, dass die Boeing von aufständischen Kämpfern abgeschossen worden sei. Später sagte jedoch ein Sprecher der US-Geheimdienste, sie hätten keine Beweise dafür, dass Russland mit der Katastrophe etwas zu tun hätte. Allerdings vermutete er, dass Kämpfer der Volkswehr die Maschine versehentlich abgeschossen hätten, und zwar mit einer in Russland hergestellten Rakete SA-11 Buk. Diese Schlüsse seien anhand von Satellitenfotos und Informationen aus sozialen Netzwerken gezogen worden.

Auffallend ist, dass Washingtons Verbündete ihre Handlungen im Zusammenhang mit der Flugzeugtragödie miteinander koordinieren. Am 8. Oktober sprach BND-Chef Schindler vor dem Bundestagsausschuss. Am selben Tag behauptete der Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU), Valentin Naliwaitschenko, dass russische Militärs in die MH17-Katastrophe verwickelt wären. Dabei legte Naliwaitschenko keine Beweise vor.

Der Absturzort der Boeing wurde von den ukrainischen Streitkräften ständig unter Beschuss genommen. Offenbar wollte die ukrainische Armee damit Spuren unkenntlich machen. 80 internationale Ermittler konnten deshalb nicht sofort mit der Untersuchung der Absturzstelle und der Flugzeugteile beginnen.

Die Aufständischen sorgten für die Sicherheit der Ermittler und sammelten die Leichname und deren persönliche Dinge ein. Sie fanden die Flugschreiber, deren Echtheit von den Experten bestätigt wurde. Kriminelle verhalten sich nicht auf diese Weise. Im Gegenteil: So agiert man, wenn man sich gegen Verleumdungen wehrt.

Aber der Westen hat kein Interesse an der Wahrheit und belastet Russland unbegründet mit ständig neuen wirtschaftlichen und politischen Sanktionen. An der Wahrheit sind offenbar nur Russland und Malaysia interessiert.

In den westlichen Medien gibt es kaum noch Berichte über den Stand der Ermittlungen zur Flugzeug-Katastrophe in der Ostukraine. Die USA, die Ukraine und der ganze Westen schweigen lieber darüber und wollen, dass der Vorfall in Vergessenheit gerät. Gegen Russland wurden Sanktionen verhängt, die Ukraine versinkt in ein „lenkbares“ Chaos. Wer die Passagiermaschine in Wirklichkeit abgeschossen hat, spielt jetzt keine Rolle mehr."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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