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40.000 ukrainische Flüchtlinge weiterhin im russischen Gebiet Rostow

Archivmeldung vom 07.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der Name Föderativer Staat Neurussland nimmt Bezug auf die für die Dauer von 34 Jahren unter Katharina der Großen bestehende gleichnamige historische Region des Russischen Kaiserreiches, zu dem die betreffende Region ab Ende des 18. Jahrhunderts gehörte. Die beiden russischen Staatsbürger, Alexander Borodai und Alexei Karjakin, die führenden Akteure der beiden „Volksrepubliken“, unterzeichneten am 24. Mai 2014 in Donezk ein Memorandum über die Gründung der Union.
Der Name Föderativer Staat Neurussland nimmt Bezug auf die für die Dauer von 34 Jahren unter Katharina der Großen bestehende gleichnamige historische Region des Russischen Kaiserreiches, zu dem die betreffende Region ab Ende des 18. Jahrhunderts gehörte. Die beiden russischen Staatsbürger, Alexander Borodai und Alexei Karjakin, die führenden Akteure der beiden „Volksrepubliken“, unterzeichneten am 24. Mai 2014 in Donezk ein Memorandum über die Gründung der Union.

Foto: Marktaff
Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Rund 40.000 Bürger der Ukraine, die seit dem Beginn des bewaffneten Konfliktes in ihrem Land ins russische Gebiet Rostow geflüchtet sind, halten sich nach Angaben der Gebietsregierung Rostow weiter in der Region auf. Dies meldet Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Weiter heißt es auf der Webseite: „In der Region halten sich derzeit 40 706 Einwohner der Ukraine auf, die beginnend ab Juni dieses Jahres ihre Wohnungen gezwungenermaßen verlassen hatten und in unser Gebiet eingereist sind. 12 173 von ihnen sind Kinder“, heißt es in der Mitteilung.

Vor dem Hintergrund der andauernden Kämpfe zwischen den Anhängern der Unabhängigkeit von Donbass und den Kiew-treuen Militärkräften hatte der Zustrom der Notumsiedler aus dem Südosten der Ukraine beginnend ab Juni stark zugenommen. Das an der Grenze zur Ukraine gelegene Gebiet Rostow verwandelte sich in eine Art Umschlagsregion. Ende August hielten sich mehr als 56 000 Einwohner der Ostukraine in der Region auf. Seit September nimmt der Zustrom der ankommenden Flüchtlinge ab. So hat sich die Zahl der Notumsiedler im Gebiet Rostow seit Mittwoch um 129 verringert.

Kiew dementiert: Keine Offensive in Donbass gestartet

Die Regierung in Kiew weist den Vorwurf der Donezker Milizen zurück, in der östlichen Region Donbass eine militärische Offensive begonnen zu haben.

„Wir halten uns unbeirrt an das Memorandum und das Protokoll von Minsk“, teilte das Pressezentrum der Kiewer „Anti-Terror-Operation“ am Donnerstag auf Facebook mit. „Wir führen keine Maßnahmen durch, die auf eine Eskalation in der Zone der Anti-Terror-Operation abzielen.“ Das Pressezentrum beschuldigte die Milizen, ihre Kampffahrzeuge in Farben der ukrainischen Armee zu übermalen und mit „ähnlich aussehenden Erkennungszeichen“ zu markieren, um die ukrainische Armee zu „diskreditieren“.

Die Volkswehr der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass eine ukrainische Panzerkolonne in einen nördlichen Vorort von Donezk vorgedrungen sei und umliegende Viertel beschossen habe. Mindestens zwei Zivilisten seien getötet, sieben weitere verletzt worden. Die Milizen konnten den Angriff nach eigenen Angaben abwehren und fünf Panzer und Schützenpanzer zerstören. Nach Angaben der Milizen verlegt das ukrainische Militär Truppen aus Slawjansk und Kramatorsk näher an Donezk heran. Der DVR-Vizepremier Andrej Purgin beschuldigte Kiew, groß angelegte Kampfhandlungen begonnen zu haben."

Augenzeugen schreiben im Internet aks Kommentar zu der Meldung: "In Kiew lügt man mal wieder, ist ja nichts neues. Meldung von Mark Bartalmai, 6.11.14 15:06 aus Donezk: Donezk und die Außenbezirke stehen seit Stunden unter permanentem Beschuss. Die Einschläge sind jetzt pausenlos zu hören. Schwerste Kämpfe an unterschiedlichen Stellen."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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