Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Europäische Anti-Geldwäsche-Behörde rückt näher

Europäische Anti-Geldwäsche-Behörde rückt näher

Archivmeldung vom 30.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der EU-Finanzministerrat zeigt sich erstmals offen dafür, eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche zu gründen. Die EU-Kommission solle prüfen, ob "gewisse Verantwortlichkeiten bei der Geldwäsche-Überwachung auf eine EU-Behörde mit unabhängigen Strukturen und Entscheidungsbefugnissen" übertragen werden könnten, heißt es in einem Schlussfolgerungsentwurf des EU-Finanzministerrats, über den das "Handelsblatt" berichtet.

Die Minister werden sich in der kommenden Woche in Brüssel mit dem Thema Geldwäsche beschäftigen. Die EU-Kommission fordert schon seit Längerem, den Kampf gegen die Geldwäsche einer eigens dafür zuständigen EU-Behörde zu übertragen. Auch das Europaparlament ist dafür. Doch viele EU-Staaten zögerten bislang, weil sie keine Kompetenzen an eine EU-Behörde abgeben wollten. Derzeit sind nationale Finanz- und Strafverfolgungsbehörden für den Kampf gegen die Geldwäsche zuständig, und die EU-Bankenaufsicht Eba soll deren Aktivitäten koordinieren und überwachen. Doch die Eba erledigt diese Aufgabe nach Ansicht vieler Kritiker nur ungenügend.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Impfen (Symbolbild)
"Impfen" oder nicht?
PCR (Symbolbild)
Der PCR-Schwindel
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte zinnen in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige