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LKA-Präsident: Deutschland muss sich auf Rückkehr von Kindern aus IS-Gebiet vorbereiten

Freigeschaltet am 22.06.2019 um 06:53 durch Andre Ott
Mutmaßlicher IS-Terrorist bei einer Ermordung von Gefangenen (Symbolbild)
Mutmaßlicher IS-Terrorist bei einer Ermordung von Gefangenen (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video / Eigenes Werk

Niedersachsens LKA-Präsident Friedo de Vries hat gefordert, dass Deutschland sich auf die Rückkehr von Kindern aus dem ehemaligen IS-Gebiet vorbereitet. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sprach sich de Vries für eine systematische psychologische Begutachtung aus.

Es müsse geklärt werden, wie traumatisiert und gegebenenfalls auch radikalisiert die Kinder seien. "Sie einfach so in den Kindergarten oder die Schule zu schicken, halte ich für hochkritisch", sagte de Vries. Er verwies auf die Niederlande, wo spezialisierte Psychologen für die Minderjährigen bereitstünden. "So etwas braucht Deutschland auch", forderte de Vries. In Lagern in Syrien und Irak lebt eine ungewisse Anzahl von Kindern deutscher IS-Angehöriger. Die Eltern sind in der Vergangenheit entweder mit Kindern ins Kriegsgebiet gereist oder haben dort Kinder bekommen. Die Terrororganisation gilt mittlerweile als militärisch besiegt.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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