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Russland sucht in Weißrussland Stützpunkt für Kampfjets

Archivmeldung vom 06.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Lukaschenko (Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka) Bild: wikipedia.org
Alexander Lukaschenko (Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka) Bild: wikipedia.org

Eine Militärdelegation aus Moskau sucht in Weißrussland einen passenden Flugplatz für die neue russische Luftwaffenbasis. Der weißrussische Präsident Lukaschenko preist die militärische Kooperation mit Russland. Viktor Bondarew, Chef der russischen Luftstreitkräfte, leitet eine militärische Delegation, die in Weißrussland einen passenden Standort für die geplante russische Luftwaffenbasis suchen soll. Die Mission beginnt, wie Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu, am heutigen Donnerstag, mitteilt.

Weiter heißt es in der Meldung: "Die Agentur Itar-Tass zitierte ihn mit den Worten, die ersten Kampfjets träfen bereits „in nächster Zeit“ auf dem gewählten Flugplatz ein. „Die Aufstellung dieser Einheit zielt unter anderem darauf ab, bei die Weiterentwicklung der weißrussischen Luftstreitkräfte zu helfen“, so der Minister.

Einen russischen Luftwaffenstützpunkt mit Jagdflugzeugen in Weißrussland hatte Schoigu bereits im April angekündigt. Er sagte damals: „Im Jahr 2015 wird hoffentlich ein Luftwaffen-Regiment dort stationiert sein. Bereits im 2013 wollen wir eine zuständige Kommandantur einrichten und die erste Kampfjet-Staffel ins diensthabende System einbinden“.

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sagte damals allerdings, es sei vorerst nicht ganz korrekt, von einem russischen Luftwaffenstützpunkt zu sprechen. Es gehe zunächst eher um eine Lieferung moderner russischer Kampfjets an die weißrussischen Streitkräfte. In welcher Form das geschehe, sei noch nicht klar, so Lukaschenko damals.

Später verlautete aus russischen Diplomatenkreisen, ein Stützpunkt sei doch im Gespräch – ebenso wie eine Kampfjet-Lieferung. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wurde im Mai gefragt, ob die mögliche Luftwaffenbasis als Reaktion auf den US-Raketenschild in Europa betrachtet werden soll. Er antwortete: „Rein militärisch haben die Luftstreitkräfte in der Form, die zwischen Russland und Weißrussland diskutiert wird, mit der Raketenabwehr nichts zu tun“.

Laut Experten könnte der russische Luftwaffenstützpunkt in den Städten Baranowitschi oder Beresa im weißrussischen Gebiet Brest untergebracht werden.

„Praktisch eine gemeinsame Armee“

Lukaschenko hat in der laufenden Woche die Militärkooperation zwischen Russland und Weißrussland gelobt. „Wir haben praktisch eine gemeinsame Armee aufgestellt“, sagte er am Rande eines Verteidigungsministertreffens der GUS-Staaten in Minsk.

Im Laufe dieser Kooperation büße Weißrussland seine Unabhängigkeit absolut nicht ein. Ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit sei der Aufbau einer gemeinsamen Luftabwehr zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer.

Die Integration müsse noch tiefer werden. Russland und Weißrussland haben laut Lukaschenko keine Geheimnisse gegenüber einander: „Wenn es uns an etwas mangelt oder etwas uns nicht gelingt, fordern wir von Russland, die Geschehnisse in Weißrussland ins Visier zu nehmen“.

Insbesondere fordere Weißrussland neue Waffen wie für die russische Armee, betonte Lukaschenko und erklärte seine Wortwahl: „Ich gebrauche hier das Wort ‚fordern‘, denn wir sind ein gleichberechtigter Partner mit unseren russischen Brüdern und dürfen eine einheitliche Vorgehensweise anstreben“. So funktioniere die Zusammenarbeit im Rahmen der russisch-weißrussischen Staatsunion.

Lukaschenko plädierte auch für eine intensivere militärpolitische Integration im Rahmen der GUS: „Das Leben zwingt uns zu einer engeren Kooperation“."

Quelle: Text „Stimme Russlands"

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