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Mindestens 78 Tote bei Rebellenangriff im Südsudan

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Flagge der Republik Südsudan
Flagge der Republik Südsudan

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei einem Rebellenangriff im Südsudan sollen mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen sein. Das berichtet die BBC unter Berufung auf offizielle Angaben. Der Vorfall soll sich im Bundesstaat Jonglei ereignet haben. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. In dem Bundesstaat kommt es immer wieder zu gewaltsamen Konflikten.

Zu Beginn des Jahres 2012 machten in der Provinz rund 6.000 Luo-Nuer Jagd auf Angehörige des Murle-Volks und drangen in der Kreishauptstadt Pibor ein. Dabei sollen mindestens 3.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Grund für die Verfolgung sollen damals Viehdiebstähle gewesen sein, die bei den Angehörigen der Völker in Jonglei zur Tradition gehören und als Beweis der Männlichkeit gelten. Erst nach einer Woche brachte die Armee des Südsudan die Lage zumindest in der Kreishauptstadt wieder unter Kontrolle.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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