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Luisa Neubauer sieht Gipfel von Glasgow als "Versagen"

Archivmeldung vom 13.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Luisa Neubauer, 2019
Luisa Neubauer, 2019

Foto: Andol
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat die bisher ausgehandelten Ergebnisse beim Weltklimagipfel in Glasgow scharf kritisiert. "Man kann das als Versagen betrachten", sagte Neubauer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe über die Konferenz.

"Es geht hier nicht darum, einen interessanten diplomatischen Prozess zu navigieren, sondern darum, eine reale Katastrophe, die jetzt gerade hier passiert, abzuschwächen und Menschen in Sicherheit zu bringen." Der Kampf gegen den Klimawandel sei kein spannendes Gedankenspiel, sondern eine Menschheitsaufgabe. "Aber so verhält sich hier kaum jemand, der verhandelt", sagte die Vertreterin der Jugendbewegung Fridays for Future.

Neubauer schließt sich damit einer Einschätzung von Greta Thunberg an, der Gründerin der Bewegung. Auch die hatte die hatte den Gipfelteilnehmern attestiert, zu versagen. Glasgow hätte ein "globaler Wendepunkt" sein müssen, sagte Neubauer den Funke-Zeitungen. "Es hätte ein Moment sein müssen, in dem vor allem die reichsten Staaten der Welt anfangen, gemeinsam für die 1,5-Grad-Grenze zu kämpfen. Das ist nicht passiert." Das bedeute zwar nicht, dass eine Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad nicht mehr erreichbar sei. Aber die Regierungen hätten bei der Konferenz sehr viel verändern können und müssen. "Stattdessen haben sie kaum merklich am Status Quo gerüttelt und es nur in Ansätzen gewagt, das fossile System anzugehen", sagte Neubauer.

Konkret nannte sie einen schnellen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas als Bedingung für einen solchen Wendepunkt sowie "sehr, sehr schnelle Zahlungen" der Industrieländer an Länder des globalen Südens. "Es waren schließlich die Emissionen der reichsten Länder, die in den betroffen Regionen nun unvorstellbare Katastrophen anrichten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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